Region: Nürnberg

Stoppt die Tötung der Paviane im Tiergarten Nürnberg

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Marcus König, Umweltausschuss der Stadt Nürnberg, Tiergartendirektion Nürnberg (Dr. Dag Encke)

25.940 Unterschriften

Sammlung beendet

25.940 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Mai 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

30.07.2025, 12:24

Es wurden inzwischen 12 der rund 20 Paviane getötet. Das bedeutet jedoch nicht, die die verbleibenden Paviane weiterleben dürfen: Der Tiergarten hat bereits weitere Tötungen angekündigt.


Neuer Petitionstext:

Update (29.07.25): Leider müssen wir euch mitteilen, dass die gesundenzwölf Paviane heute getötet wurden. Aktuelle Berichterstattung bitte den Petitions-Neuigkeiten entnehmen.

Wir fordern die sofortige Aussetzung der geplanten Tötung von Pavianen im Tiergarten Nürnberg und die Prüfung tierschutzgerechter Alternativen wie Vermittlung oder Umstrukturierung der Gruppe.



Neue Begründung:

Update (29.07.25): Es wurden am 29.7.2025 zwölf der rund 20 Paviane getötet. Das bedeutet jedoch nicht, die die verbleibenden Paviane weiterleben dürfen: Der Tiergarten hat bereits weitere Tötungen angekündigt.

Im Tiergarten Nürnberg sollen bis zu 20 Paviane getötet werden – obwohl es Alternativen gäbe. Die Leitung des Zoos begründet die geplante Tötung mit der Gruppendynamik der Tiere. Doch Expert:innen und Organisationen, darunter das „Great Ape Project“ aus Wales, haben bereits konkrete Angebote gemacht, einzelne Tiere aufzunehmen und dadurch die Gruppe konfliktfrei zu verkleinern.

Eine vorsätzliche Tötung gesunder Tiere stellt aus unserer Sicht einen eklatanten Verstoß gegen die ethischen Grundprinzipien des Tierschutzes dar. Das Leben jedes fühlenden Wesens hat einen Eigenwert – und darf nicht aus Gründen institutioneller Bequemlichkeit oder administrativer Machbarkeit beendet werden.

Der Tiergarten Nürnberg steht als öffentliche Einrichtung unter besonderer Verantwortung: Er sollte Vorbild sein im respektvollen Umgang mit Tieren – nicht Ort ihrer systematischen Vernichtung. Gerade angesichts der zunehmenden gesellschaftlichen Sensibilität für Tierrechte und artgerechte Haltung sendet ein solcher Schritt ein fatales Signal.

Wir fordern die Stadt Nürnberg, den Tiergarten und die zuständigen Gremien auf, den geplanten Schritt sofort auszusetzen. Stattdessen müssen alle tierschutzgerechten Alternativen ernsthaft geprüft und umgesetzt werden – transparent, nachvollziehbar und im Sinne der betroffenen Tiere.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 24.243


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