• Änderungen an der Petition

    at 13 Mar 2021 11:51

    Es wurden Rechtschreibfehler korrigiert.


    Neuer Petitionstext:

    Liebe Kund*innen, Freunde, Bekannte, Nachbar*innen und Beschäftigte von K&U-FilialenK&U-Filialen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen sowie des Bäckerhaus Ecker im Saarland.

    Bitte unterstützen Sie die Betroffenen und unterzeichnen Sie die Petition/Offenen Brief an die Geschäftsleitung von Edeka Südwest.

    Offener Brief an die Geschäftsleitung von Edeka Südwest

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Bestürzung haben wir die Information von der bevorstehenden Zerschlagung des Traditionsunternehmens K&UK&U Bäckerei GmbH und des Tochterunternehmens Bäckerhaus Ecker bis Ende 2023 erhalten.

    Vor gerade mal zwei Jahren - im Jahr 2019 – beging die K&UK&U Bäckerei noch das 100-jährige Firmenjubiläum unter Berufung auf die 1919 erfolgte Gründung der Bäckerei Usländer.

    Edeka Südwest trägt die Verantwortung für K&U,K&U, die eine 100prozentige Tochter der Edeka Südwest ist, und damit die Verantwortung für rund 3.500 Menschen. Dazu kommt, dass das Bäckerhaus Ecker im Saarland mit 450 Beschäftigten ebenfalls aufgelöst werden soll.

    Besonders problematisch ist, dass die Filialen den jeweiligen Edeka-Einzelhändlern zur Übernahme angeboten oder geschlossen werden. Das ist das Gegenteil von sozialer und unternehmerischer Verantwortung. Für die Beschäftigten droht damit eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, da viele Einzelhändler nicht tarifgebunden sind. Oftmals gibt es auch keinen Betriebsrat.

    Auch für die vier Produktionsbetriebe der Bäckerbub GmbH befürchten wir Auswirkungen, wenn die Verknüpfung von Produktion und Verkauf entfällt.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir fordern Sie dazu auf, diesen wirtschaftlichen Irrweg sofort zu stoppen und ihrer sozialen und unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden. Nehmen Sie von den Plänen Abstand. Die Zerschlagung der K&UK&U Bäckerei GmbH hauptsächlich in Baden-Württemberg, aber auch mit Filialen in Rheinland-Pfalz und Hessen sowie des Bäckerhaus Ecker im Saarland muss umgehend gestoppt werden.

    Erstunterzeichner*innen:

    Sonia Goncalves (BR-Vorsitzende der K&UK&U Region Hilzingen, GBR-Mitglied, Mitglied im NGG-Landesvorstand, Mitglied der NGG-Tarifkommission)

    Ramona Treut (BR-Vorsitzende der K&UK&U Region Reutlingen, stv. GBR-Vorsitzende)

    Annette Zimmer (BR-Vorsitzende der K&UK&U Region Neuenburg, GBR-Mitglied)

    Doris Peter (BR-Vorsitzende des Bäckerhaus Hans Ecker im Saarland)

    Matthias Wanke (BR-Vorsitzender der K&UK&U Region Mannheim, GBR-Vorsitzender)

    Uwe Hildebrandt (Landebezirksvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Landesbezirk Südwest)

    Alexander Münchow (Verhandlungsführer der NGG-Tarifkommission bei K&U,K&U, Landebezirkssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Landesbezirk Südwest)

    Hakan Ulucay (Landebezirkssekretär der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Landesbezirk Südwest)

    Ursula Wolf (Assistentin des Landesbezirksvorsitzenden der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Landesbezirk Südwest)



    Neue Begründung:

    In den Filialen der K&UK&U Bäckerei arbeiten derzeit rund 3.500 Menschen. In der K&U-TochterK&U-Tochter Bäckerhaus Ecker im Saarland arbeiten rund 450 Beschäftigten. Beide Bäckereien gehörten zu Edeka Südwest.

    Obwohl sich die Traditionsunternehmen K&UK&U Bäckerei GmbH und Bäckerhaus Ecker in guter wirtschaftlicher Verfassung befinden, wurde die Zerschlagung des Unternehmens angekündigt.

    Statt wie auf der Internetseite propagiert, ein „wertschätzendes Unternehmen zu sein, das seinen Beschäftigten vertrauensvoll und auf Augenhöhe begegnet“, bricht die Arbeitgeberseite damit das 2018 gegebene Versprechen, rund 500 Filialen zu erhalten. Und das obwohl sie sich als der „größte und erfolgreichste Backwaren-Filialist in Deutschland“ bezeichnen.

    2018 hatte der Gesamtbetriebsrat einen Interessenausgleich/Sozialplan verhandelt, um die Beschäftigten bei Privatisierungen/Integrationen abzusichern. Im Gegenzug versprachen die Arbeitgeber, dass ca. 500 Filialen erhalten bleiben sollen. Davon will die Arbeitgeberseite nun nichts mehr wissen.

    Edeka Südwest plant die Filialen den jeweiligen Edeka-Einzelhändlern zur Übernahme anzubieten oder sie ganz zu schließen.

    Für die Beschäftigten droht damit eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, da viele Einzelhändler nicht tarifgebunden sind. Oftmals gibt es auch keinen Betriebsrat. Sie würden daher, wenn sie nicht ganz den Arbeitsplatz verlieren, vielfach aus einem tarifgebundenen Unternehmen mit Entgeltsteigerungen, Weihnachts- und Urlaubsgeld und vielem mehr in unsichere Beschäftigungsverhältnisse wechseln müssen.

    Quellen:

    suedwest.ngg.net/presse/pressemitteilungen/2021/protestkundgebung-ku/

    suedwest.ngg.net/presse/pressemitteilungen/2021/ku-droht-zerschlagung/

    www.k-und-u.com/


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 573

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