07.08.2026, 18:08
Zur besseren Nachvollziehbarkeit der gemachten Aussagen wurden die aktuellen Links zu den Quellen hinzugefügt.
Neue Begründung:
Damit Wärmepumpen, Solaranlagen, Batteriespeicher und Wallboxen zusammenarbeiten können, müssen sie bestimmte Informationen austauschen. Dafür gibt es bereits einen offenen Standard namens EEBus.
Damit alles funktioniert, müssen Hersteller folgende Funktionen freischalten:
1. Geräte müssen sagen können, was sie gerade tun
- Wie viel Strom sie verbrauchen
- Wie viel Strom sie erzeugen
- Ob sie heizen, laden oder pausieren
2. Geräte müssen Befehle empfangen können
- „Nutze jetzt den Solarstrom“
- „Reduziere deine Leistung, das Netz ist belastet“
- „Lade die Batterie jetzt“
- „Starte die Wärmepumpe, es ist genug Solarstrom da“
3. Geräte müssen miteinander planen können
- Wärmepumpe startet, wenn Solarstrom verfügbar ist
- Batterie lädt, wenn die Sonne scheint
- Wallbox lädt, wenn das Netz es erlaubt
4. Geräte müssen Netzsignale verstehen
- Begrenzung der Leistung
- Aufforderung zur Lastverschiebung
Diese Funktionen sind fertig standardisiert, sofort nutzbar und durch KI Unterstützung technisch einfach und schnell umsetzbar.
Es fehlt nur eine gesetzliche Verpflichtung, damit alle Hersteller sie auch tatsächlich freischalten.
Quellen (Auswahl):
– Bundesnetzagentur: Netzentwicklungsplan Strom 2037/2045 (Netzausbau, Lastflexibilität)–Lastflexibilität): Agora Energiewende: Studien zum Verteilnetzausbau und Flexibilitätspotenzial– Fraunhofer ISE: Untersuchungen zur Lastflexibilität im Gebäudesektor– BMWK: Förderstatistiken für Wärmepumpen und Photovoltaik– EEBus Initiative e.V.: Offizielle technische Dokumentation zu interoperablen Geräteprofilen– BDEW: Analysen zum Netzausbau im Niederspannungsbereich– Verbraucherzentrale: Hinweise zu fehlender Kompatibilität zwischen Energiegerätenwww.netzausbau.de/DE/Bedarfsermittlung/NEP/NEP_node.html
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5 (5 in Deutschland)