• Graz: Unbekannte häuten Katzen

    at 19 Jul 2020 19:26

    Das ist sehr beunruhigend. Die Strafen für solch ein Vergehen sind viel zu niedrig. Wir brauchen dringend eine Verschärfung des schon bestehenden Tierschutzgesetzes.

    In Graz sind innerhalb einer Woche zwei gehäutete Katzen aufgetaucht. Selbst die Polizei ist von den Grausamkeiten schockiert und sucht nach dem oder den Tätern.
    Der Fund zweier gehäuteter Katzen innerhalb einer Woche beschäftigt Einwohner und Polizei der österreichischen Stadt Graz. Mindestens einer der Katzen wurde bei lebendigem Leibe das Fell vom Rumpf abgezogen, bei beiden war laut Tierärzten jemand mit Fachwissen am Werk.

    "Ich bin seit 15 Jahren im Geschäft, es gibt schon immer mal Tierquälerei, aber in so einer Form habe ich das noch nie erlebt", sagte Polizeisprecher Fritz Grundnig am Sonntag. Die Ermittler gingen als Anfangsverdacht von einem Zusammenhang aus, hätten aber noch keine Hinweise auf den oder die möglichen Täter.

    Die erste Katze war am Samstag vor einer Woche schwer verletzt taumelnd nachmittags an einem zentralen Platz in Graz aufgetaucht. Eine Tierärztin stellte fest, dass die getigerte Katze "fachkundig am gesamten Rumpf gehäutet worden war", wie die Polizei mitteilte, und schläferte das acht Monate alte Weibchen ein.

    Die zweite Katze wurde eine Woche später am Samstag tot in einem anderen Bezirk von Graz entdeckt. Ihr war der Bauch aufgeschnitten worden, das abgezogene Fell hing noch am Körper.
    Die Polizei kündigte an, nachts verstärkt auch mit Zivilstreifen unterwegs zu sein. Eine Aussage dazu, ob der oder die Tierquäler auch eine Gefahr für Menschen darstellen, sei unmöglich zu beantworten, hieß es.

    Quelle: www.gmx.net/magazine/panorama/graz-unbekannte-haeuten-katzen-34899994

  • Ethikrat fordert Ende der Massentierhaltung

    at 24 Jun 2020 22:56

    In seiner Stellungnahme »zum verantwortlichen Umgang mit Nutztieren« gleicht der Deutsche Ethikrat die gesellschaftlichen Wertvorstellungen mit der landwirtschaftlichen Praxis ab. Sein Fazit ist verheerend.
    Die Realität ist nicht mit unseren Werten vereinbar

    Für immer mehr Menschen spielt es eine Rolle, wie es landwirtschaftlich genutzten Tieren geht. In der Massentierhaltung ist davon jedoch nichts zu merken: Den Tieren werden oft routinemäßig Schmerzen und Leid zugefügt. Der Ethikrat sieht daher einen »erheblichen Bedarf an praktischen Reformen«.

    Steffen Augsberg, Sprecher der Arbeitsgruppe »Tierwohl« im Deutschen Ethikrat, formulierte es auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der Stellungnahme am 16. Juni 2020 noch schärfer: »Ich kenne kein einziges Rechtsgebiet, in dem so heuchlerisch vorgegangen wird wie im Tierschutzrecht«.
    Der Rat fordert deshalb eine deutlich stärkere Orientierung am Tierwohl und einen achtsameren Umgang mit dem tierlichen Leben
    Die Stellungnahme in ihrem vollständigen Wortlaut ist abrufbar unter www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-tierwohlachtung.pdf.

    Quelle: albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ethikrat-fordert-ende-der-massentierhaltung
    www.ethikrat.org/mitteilungen/2020/ethikrat-fordert-staerkere-achtung-des-tierwohls-in-der-nutztierhaltung/

  • Ethikrat fordert Ende der Massentierhaltung

    at 24 Jun 2020 22:55

    In seiner Stellungnahme »zum verantwortlichen Umgang mit Nutztieren« gleicht der Deutsche Ethikrat die gesellschaftlichen Wertvorstellungen mit der landwirtschaftlichen Praxis ab. Sein Fazit ist verheerend.
    Die Realität ist nicht mit unseren Werten vereinbar

    Für immer mehr Menschen spielt es eine Rolle, wie es landwirtschaftlich genutzten Tieren geht. In der Massentierhaltung ist davon jedoch nichts zu merken: Den Tieren werden oft routinemäßig Schmerzen und Leid zugefügt. Der Ethikrat sieht daher einen »erheblichen Bedarf an praktischen Reformen«.

    Steffen Augsberg, Sprecher der Arbeitsgruppe »Tierwohl« im Deutschen Ethikrat, formulierte es auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der Stellungnahme am 16. Juni 2020 noch schärfer: »Ich kenne kein einziges Rechtsgebiet, in dem so heuchlerisch vorgegangen wird wie im Tierschutzrecht«.
    Der Rat fordert deshalb eine deutlich stärkere Orientierung am Tierwohl und einen achtsameren Umgang mit dem tierlichen Leben
    Die Stellungnahme in ihrem vollständigen Wortlaut ist abrufbar unter www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Stellungnahmen/deutsch/stellungnahme-tierwohlachtung.pdf.

    Quelle: albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/ethikrat-fordert-ende-der-massentierhaltung
    www.ethikrat.org/mitteilungen/2020/ethikrat-fordert-staerkere-achtung-des-tierwohls-in-der-nutztierhaltung/

  • Das kalte Töten und Verletzen von Tieren ist immer bedenklich - und sollte ernst genommen werden

    at 04 Apr 2020 15:09

    Zuerst einmal vielen Dank für Eure Unterschriften!

    Das kalte Töten und Verletzen von Tieren kann ein erstes, aber eindeutiges Anzeichen einer Persönlichkeitsstörung sein. Es gibt einen alten, aber dennoch lehrreichen Spruch: „Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.“ Pathologische Tierquälerei ist immer Ausdruck eines seelischen Ungleichgewichts.

    Das Ausüben eines Machtgefühls gegenüber wehrlosen Wesen ist grundsätzlich bedenklich. Hier muss unbedingt durch eine Strafanzeige gehandelt werden, auch um Störungen beim Täter zu diagnostizieren. Die Gesellschaft muss vor solchen Personen geschützt werden, denn es besteht ein Zusammenhang zwischen Gewalt gegen Tieren und zwischenmenschlicher Gewalt, wie in Studien nachgewiesen wurde.

    Durch das Leid der Tiere erfolgt eine weitere Desensibilisierung des Täters. Motive für die Ausübung von Gewalt gegenüber Tieren sind dann oftmals eine Mischung aus Langeweile und Spaß am Leid. Dies können erste Vorzeichen für die kommende Gewaltbereitschaft auch gegenüber Menschen sein, da das Leid des Gegenübers nicht mehr wahrgenommen wird. Eine weitere erhebliche Motivationsgrundlage kennzeichnen Tierquäler ebenso: Es geht um die Ausübung von Macht.

    Quellen: 1.)Kathrin Sevecke und Maya K. Krischer: Tierquälerei und Persönlichkeitspathologie bei delinquenten Jungen und Mädchen. In: Fachzeitschrift Persönlichkeitsstörungen 13 (2009) & 2.)Volker Faust: Tierquälerei. Psychiatrie Heute.
    3.)Artikel: web.de 2018 von Jennifer Fraczek "Wer Tiere quält, ist oft auch zu Menschen aggressiv
    4.) Dissertation Fr. Stache 2013/ Aus der Abteilung für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie der Fakultät für Mediziner Universität Regensburg: Häufigkeit von Tierquälerei und Komorbidität mit Verhaltensauffälligkeiten bei Heranwachsenden, S.165

  • Änderungen an der Petition

    at 26 Mar 2020 23:40

    Das Petitionsbild wurde geändert und die dazugehörende Quellenangabe gelöscht.


    Neue Begründung: Unter dem Strich weisen das Tierschutzgesetz und sein Vollzug erhebliche Mängel auf. Die Vorschriften des Gesetzes und nachgeordneten Regelungen sind oft unvollständig und auslegungsbedürftig und nicht ausreichend um die Tiere zu schützen.
    Ohne eine entsprechende Verschärfung des Gesetzes, wird eine Abschreckung nur schwer möglich sein. Die Konsequenzen für Tierquäler müssen so hoch sein, dass sie deutlich spürbar sind.
    Ich fordere hiermit eine Verschärfung und Erweiterung des bestehenden Gesetzes, in dem Punkt, dass Tierquälerei als schweres Verbrechen einzustufen ist und dementsprechend bestraft wird. Die Strafandrohung muss zwingend erhöht werden und das dann daraus resultierende Strafmaß voll ausgeschöpft. Gefängnisstrafen sollten nicht mehr die Ausnahme sein.
    Es ist an der Zeit, dass diese Ungerechtigkeit und das Leid dieser Tiere endlich aufhört.
    Diese Tiere brauchen Menschen, die für sie aufstehen und sich für sie einsetzen.
    Wir müssen konsequent Nein sagen zu dem was hier schon viel zu lange mit den Tieren passiert, damit die zuständigen Politiker nicht weiter die Augen verschließen können vor so viel Qual und Leid!
    Bitte unterschreibt und teilt diese Petition, damit wir gemeinsam die Tiere vor zukünftigen Qualen schützen können.
    Vielen Dank!
    Bildmaterial: www.holidogtimes.com/de/zwei-gewalttaetige-tierquaeler-bekennen-sich-schuldig-und-werden-trotzdem-nicht-bestraft/

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 62 (59 in Deutschland)

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