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  • Änderungen an der Petition

    25-11-17 08:36 Uhr

    Abschwächung der persönlichen Behauptung - zum Beispiel bei einer Familie mit VW Bus kann über Ausnahmen oder Prämien für die Fahrzeugabmeldung nachgedacht werden.


    Neuer Petitionstext: Die steigende Luftverschmutzung in der Stadt München erfordert schnelle Maßnahmen. Bevor über allgemeine Fahrverbote für beispielsweise Dieselfahrzeuge debattiert wird, sollten absolut unnötige Belastungen verboten werden. So wie es auch bei Glühlampen der Fall war - die Technik war soweit, Licht mit höherem Wirkungsgrad zu erzeugen. Also wurden die alten Lampen verboten. Dasselbe muss auch bei Fahrzeugen geschehen - heutezutage ist ein hohes Verhältnis von Motorleistung zu Motorhubraum möglich. Kein Mensch im Stadtverkehr braucht überhöhte Motorleistungen, die aus Hubräumen von über 2 Litern resultieren. Schon bei unter 2 Litern Hubraum sind Leistungen vorhanden, die im Stadtverkehr niemals sinnvoll eingesetzt werden können (abgesehen von starkem Aufheulen und Beschleunigen auf großen Straßen zu Show-Zwecken...). Andererseits erzeugen große Hubräume einen immensen und absolut unnötigen Schadstoffausstoß. Der Entwicklung von immer mehr SUV-Zulassungen (www.tz.de/muenchen/stadt/zulassungszahlen-steigen-immer-mehr-suvs-stadt-macht-sinn-tz-5362629.html), besonders in den Städten, muss entgegengewirkt werden.
    Dewegen fordert diese Petition eine Begrenzung des maximalen Hubraums von PKW (ausdrücklich nicht von Lieferwägen, LKW, Bussen o.ä.) auf 2,0 Liter.


    Neue Begründung: Schadstoffausstoß:
    Große Motoren brauchen mehr Sprit und stoßen mehr Schadstoffe aus. Dass diese Motoren und Fahrzeuge teilweise für wirkliche Geländebefahrungen unverzichtbar sind, ist unumstritten. Genauso selbstverständlich ist es doch eigentlich auch, dass solche Fahrzeuge aber eben im Stadtverkehr nichts zu suchen haben?
    www.spiegel.de/auto/aktuell/kraftstoffverbrauch-suv-verhindern-sinkende-co2-bilanz-a-1038278.html
    Gefährlicher für andere Verkehrsteilnehmer:
    Es häufen sich die Berichte über schwere Verkehrsunfälle mit beteiligten SUVs. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass diese übergroßen Fahrzeuge dem Unfallgegner enorme Risiken bereiten.
    www.sueddeutsche.de/auto/verkehr-wie-gefaehrlich-sind-suvs-als-unfallgegner-1.3671701
    Unnötige Motorleistung, unnötige Lärmbelästigung:
    Wie eingangs schon erwähnt, ist es nicht möglich, die Leistung eines Motors mit über 2 Litern Hubraum im Stadtverkehr auszunutzen. Warum dann solche Fahrzeuge ins überfüllte Stadtgebiet rollen lassen, wenn der einzige merkbare Effekt der höhere Schadstoffausstoß und die größere Lärmbelästigung ist?
    Mehr Parkfläche benötigt:
    Dem bereits seit Jahrzehnten anhaltende Trend der immer größer werdenden Fahrzeuge wird mit den SUVs eine neue Dimension gegeben. Dass auf eine gegebene Parkfäche deutlich weniger SUVs als innenstadt-gerechte Kleinwägen parken können, sollte selbstverständlich sein.
    Im Sinne der Allgemeinheit:
    Ein Verbot von SUVs und allen anderen PKW mit über 2 Litern Hubraum betrifft den größten Teil der Münchner Bevölkerung NICHT, jedoch würden alle davon profitieren. Auch im Jahr 2017 dürfte der Anteil der zu verbietenden Fahrzeuge im Münchner Stadtverkehr bei unter 10% liegen.
    www.sueddeutsche.de/muenchen/statistik-strassen-werden-immer-voller-1.2977270
    Während zum Beispiel ein generelles Dieselfahrverbot tatsächlich vielen Leute ernsthafte Schwierigkeiten bereiten könnte, behaupte ich persönlich, dass jeder, dessen sehr viele, deren Fahrzeug von dieser Petition betroffen wäre, sich ohne größere Probleme ein weiteres anderes Fahrzeug kaufen kann, können, mit dem er weiterhin in München fahren darf - den Geländewagen kann er können sie ja dann draußen, im Gelände, weiter ausnutzen.