Die Petition ist bereit zur Übergabe - Es ist vollbracht

23.02.2016 11:39 Uhr

Liebe UnterstützerInnen,

vielleicht haben sie es dieser Tage selbst schon mitbekommen, aber die Stadt Wolfsburg hat ihre Pläne zur Anhebung der Gewerbesteuer zurück gezogen.

Im Nachgang zu dieser Petition hat die Presse sich dieses Themas angenommen, die Wirtschaftsverbände haben ihren Unmut deutlich gemacht, die FDP-Ratsfraktion hat einen Antrag gegen die Anhebung gestellt und es gab zahlreiche positive Rückmeldungen zu dieser Petition.
Auch wenn die Argumente der Befürworter teilweise erschreckend waren, und eine Geisteshaltung offenbart haben, die jeden Unternehmer edas Blut in den Adern gefrieren lassen, gab es doch quer durch alle Bevölkerungsschichten eine große Zustimmung. Vielen erschien es einfach ungerecht, die Fehler eines einzelnen Unternehmens nun allen anderen aufzubürden.
Vor diesem Hintergrund freue ich mich sehr, dass auch wir Unternehmer gehört werden, wenn wir uns denn in der Sache einig sind und geschlossen mit guten Sachargumenten uns nicht alles gefallen lassen! Hoffen wir mal, dass es so schnell keinen weiteren Versuch dieser Art geben wird! Ihnen allen gute Geschäfte im Jahr 2016,
es grüßt sie herzlich,

Marco Meiners

Änderungen an der Petition

22.12.2015 17:56 Uhr

redaktionelle Änderung
Neue Begründung: Bedingt durch einen zu erwartenden Wegfall der Gewerbesteuereinnahmen durch die Volkswagen AG AG, ist die Stadt Wolfsburg derzeit darum bemüht für das Jahr 2016 einen ausgeglichenen Haushalt zu erstellen. Hierfür sollten aus Sicht der Unterzeichner vorrangig zeitliche Verschiebungen von geplanten Investitionen sowie Einsparungspotentiale im Laufenden laufenden Haushalt genutzt werden.Wie aber leider jüngst zu vernehmen ist, sollen aus Sicht der Verwaltung alle anderen Wolfsburger Betriebe diese Lücke durch Steuerhöhungen schließen. Wolfsburg hat im Vergleich zu anderen Kommunen einen unterdurchschnittlichen Gewerbesteuersatz. Dieser wurde seinerzeit jedoch nicht willkürlich festgelegt, sondern hat handfeste Gründe:
Zum einen sind die Zulieferbetriebe seit jeher stark von Auftragseingängen des erwähnten Betriebes abhängig und haben vor diesem Hintergrund in so manchem Jahr auf eine teilweise sehr volatile Situation reagieren müssen. Nicht selten auch durch eine Insolvenz. Durch die jetzt neuerlich zu erwartenden Auftragsrückgänge werden diese Unternehmen damit zu kämpfen haben haben, überhaupt einen Gewinn im kommenden Jahr auszuweisen. Zum anderen haben alle Arbeitgeber der Region von jeher das Problem durch ein gravierendes Lohngefälle gut ausgebildete Mitarbeiter zu halten und nicht an die Volkswagen AG zu verlieren. Darüber hinaus weisen die Unterzeichner darauf hin, dass es in der Vergangenheit bereits mehrfach deutlich schwierigere finanzielle Situationen in der Stadt gab. Stets wurden die o. g. Gründe als ausreichend erachtet, die Wolfsburger Unternehmerinnen und Unternehmer ausdrücklich nicht als willkommene Einkommensalternative herhalten zu lassen.Wir möchten mit dieser Petition dem Wunsch Ausdruck verleihen, den auch uns bevorstehenden schweren Zeiten nicht durch weitere Belastungen zusätzliche Steine in den Weg zu legen!