Umwelt

Wir fordern ein Verbot von Zigarettenfiltern aus Kunststoff

Petition richtet sich an
Bundesumweltministerin
622 Unterstützende 614 in Deutschland
Sammlung beendet
  1. Gestartet April 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 01.10.2021
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung


Änderungen an der Petition

15.04.2021 11:44 Uhr

Um den Qualitätsanforderungen an unsere Petition gerecht zu werden, haben wir den Petitionstext überarbeitet und um Quellenangaben ergänzt.


Neuer Titel: Wir fordern ein Verbot von Zigarettenfiltern aus Kunststoff

Neuer Petitionstext:

MeineÜberall liegen Zigarettenkippen - auf den Wegen, an den Haltestellen, an den Baustellen, in den Seen und Meeren. Die Filter bestehen aus Celluloseacetat und sind nicht biologisch abbaubar. Laut Cleanup Network stammt jedes dritte Plastikteil in den Meeren von einer Zigarette.

Unsere Forderung ist daher, in Zukunft nur noch Zigarettenfilter aus biologisch abbaubaren Materialien zum Verkauf zuzulassen. Der Schaden durch die Giftstoffe wäre immer noch vorhanden, die Situation mit dem Mikroplastik würde sich aber deutlich verbessern.

Wir bitten die Bundesumweltministerin, die am 3. Juli in Kraft tretende Einwegkunststoffverbotsverordnung um Zigarettenfilter zu erweitern, da aus umweltfreundliche Alternativen gibt, s. Organic Slim Filter eines namhaften Filterherstellers.

IchCleanup bitteNetwork: diecleanupnetwork.com/news/nachhaltigkeit/8-fakten-ueber-zigarettenfilter-umwelt-gift/

WWF: Bundesumweltministerin das bestehende Verbot von Wegwerf-Produkten aus Plastik um Zigarettenfiltern zu erweitern. www.wwf.de/stop-plastic



Neue Begründung:

ÜberallDie liegenDeutsche ZigarettenkippenUmwelthilfe -rechnet vor, dass alleine in Deutschland pro Tag 204 Mio. Zigaretten konsumiert werden. Die Filter werden oft nicht sachgerecht entsorgt. Das Wegschnippen ist Gewohnheit und durch die geringe Größe besteht bei den RaucherInnen oft keine Kenntnis über die Auswirkungen ihres Handelns. Daher möchten wir die verantwortliche Zigarettenindustrie in die Pflicht nehmen.

Die bisherige Einwegkunststoffverbotsverordnung sieht vor, dass nur Einwegprodukte verboten werden, für die es eine umweltfreundliche Alternative gibt. Laut Antwort auf die kleine Anfrage Der Grünen an den Bundestag vom 28.01.2019 (Drucksache 19/7380) sind Hersteller von Tabakprodukten zwar in Zukunft verpflichtet, Hinweise zur sachgerechten Entsorgung auf die Verpackungen ihrer Produkte zu drucken, jedoch werden keine Vorschriften gemacht, was die Verwendung von umweltfreundlichen Produktionsmitteln angeht. Anscheinend gibt die Tabakindustrie vor, dass es keine Alternativen zu den bestehenden Herstellungsmethoden und Inhaltsstoffen gibt. Dies sollte dringend durch unabhängige Stellen verifiziert werden. Wir kennen Hersteller, die es geschafft haben ein umweltfreundliches Produkt auf den Wegen, an den Haltestellen, an den Baustellen, in den Seen und Meeren. Da sie nicht biologisch abbaubar sind zerfallen sie irgendwannMarkt zu Mikroplastik. bringen.

Beidip21.bundestag.de/dip21/btd/19/073/1907380.pdf

Deutsche ca.Umwelthilfe 200e.V.: Mio, Zigaretten pro Tag, allein in Deutschland, ist der Umweltschaden riesig. www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/204-millionen-zigaretten-pro-tag-deutsche-umwelthilfe-fordert-hohe-bussgelder-fuer-weggeworfene-kippe/


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 123 (120 in Deutschland)



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