Würdige Klassenräume für unsere hörbehinderten und tauben Kinder und Schüler*innen!

Petition richtet sich an:
Landschaftsverband Rheinland (Verwaltung), Schulausschuss des LVR

326 Unterschriften

100 %
300 für Sammelziel

326 Unterschriften

100 %
300 für Sammelziel
  1. Gestartet 27.09.2026
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

29.09.2026, 01:37

Update: eine weitere LVR – Schule hat sich der Petition angeschlossen.


Neuer Petitionstext:

+++ UPDATE+++

Kein Einzelfall

Unsere Schule ist damitmit dem Sanierungsstau kein Einzelfall. Auch an einer weiteren LVR-Förderschule warten Eltern seit 5 Jahren auf eine zugesagte Sanierung, die nicht umgesetzt wird.
Das zeigt: Es geht nicht um ein einzelnes Gebäude, sondern um einen strukturellen Rückstand bei der Instandhaltung der Förderschulen des Landschaftsverbandes Rheinland.

Wir fordern: Zugesagte Maßnahmen brauchen verbindliche Zeitpläne, nicht nur an unserer Schule.

Die Schulpflegschaft der LVR-Gerricus-Schule in Düsseldorf unterstützt diese Petition.

Andere LVR-Schulen sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

— UPDATE ENDE—

Viele Klassenräume der LVR-Johann-Joseph-Gronewald-Schule in Köln sind seit Jahrzehnten nicht fachlich renoviert worden. Wände und Türen sind abgenutzt. Auf den Böden liegt Teppich, der auch schon Jahrzehnte alt ist.

Der uralte Teppich ist mehr als ein optisches Problem. Er lässt sich nicht mehr richtig reinigen und schluckt kaum noch Schall. Das ist an dieser Schulform besonders wichtig: Die Kinder hören mit Hörgeräten oder einem Cochlea-Implantat. Damit sie im Unterricht folgen können, brauchen sie ruhige Räume. Taube und hörbehinderte Kinder sind auf visuelle und akustische Zusatzinformationen angewiesen, die hörende Kinder nicht brauchen. Schlechte Bedingungen wirken bei ihnen doppelt.
Für taube Kinder ist der Klassenraum vor allem ein Sichtraum. Sie verstehen über Blickkontakt, Mimik, Mundbild und Deutsche Gebärdensprache. Alles, worauf es ankommt, nehmen sie mit den Augen auf. Ihr Blick kann sich dabei nicht wie bei hörenden Kindern nebenbei entspannen, während das Ohr weiterhin mitläuft. Er muss die ganze Zeit bei der Lehrkraft oder den Mitschüler:innen bleiben.

Genau deshalb wirken verschmutzte Wände, abblätternde Farbe oder ein sichtbar abgenutzter Raum bei tauben Kindern stärker als bloße Unordnung. Sie liegen im selben Sichtfeld, in dem auch die Kommunikation stattfindet, und lenken vom Wesentlichen ab. Was für hörende Kinder eine akustische Nebengeräuschkulisse wäre, ist für taube Kinder eine visuelle: ständige kleine Reize im Blickfeld, die von dem ablenken, was sie eigentlich sehen müssen, um zu verstehen.

Zuständig für die Renovierung ist der Landschaftsverband Rheinland als Schulträger.

Wir fordern eine Instandsetzung der Wände und Türen durch Fachunternehmen, neue Bodenbeläge und einen verbindlichen Terminplan für die zu erledigenden Arbeiten.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 225


29.09.2026, 01:35

Update: eine weitere LVR – Schule hat sich der Petition angeschlossen.


Neuer Petitionstext:

+++ UPDATE+++

Kein Einzelfall

Unsere Schule ist damit kein Einzelfall. Auch an einer weiteren LVR-Förderschule warten Eltern seit 5 Jahren auf eine zugesagte Sanierung, die nicht umgesetzt wird.
Das zeigt: Es geht nicht um ein einzelnes Gebäude, sondern um einen strukturellen Rückstand bei der Instandhaltung der Förderschulen des Landschaftsverbandes Rheinland.

Wir fordern: Zugesagte Maßnahmen brauchen verbindliche Zeitpläne, nicht nur an unserer Schule.

Die Schulpflegschaft der LVR-Gerricus-Schule in Düsseldorf unterstützt diese Petition.

Andere LVR-Schulen sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

— UPDATE ENDE—

Viele Klassenräume der LVR-Johann-Joseph-Gronewald-Schule in Köln sind seit Jahrzehnten nicht fachlich renoviert worden. Wände und Türen sind abgenutzt. Auf den Böden liegt Teppich, der auch schon Jahrzehnte alt ist.

Der uralte Teppich ist mehr als ein optisches Problem. Er lässt sich nicht mehr richtig reinigen und schluckt kaum noch Schall. Das ist an dieser Schulform besonders wichtig: Die Kinder hören mit Hörgeräten oder einem Cochlea-Implantat. Damit sie im Unterricht folgen können, brauchen sie ruhige Räume. Taube und hörbehinderte Kinder sind auf visuelle und akustische Zusatzinformationen angewiesen, die hörende Kinder nicht brauchen. Schlechte Bedingungen wirken bei ihnen doppelt.
Für taube Kinder ist der Klassenraum vor allem ein Sichtraum. Sie verstehen über Blickkontakt, Mimik, Mundbild und Deutsche Gebärdensprache. Alles, worauf es ankommt, nehmen sie mit den Augen auf. Ihr Blick kann sich dabei nicht wie bei hörenden Kindern nebenbei entspannen, während das Ohr weiterhin mitläuft. Er muss die ganze Zeit bei der Lehrkraft oder den Mitschüler:innen bleiben.

Genau deshalb wirken verschmutzte Wände, abblätternde Farbe oder ein sichtbar abgenutzter Raum bei tauben Kindern stärker als bloße Unordnung. Sie liegen im selben Sichtfeld, in dem auch die Kommunikation stattfindet, und lenken vom Wesentlichen ab. Was für hörende Kinder eine akustische Nebengeräuschkulisse wäre, ist für taube Kinder eine visuelle: ständige kleine Reize im Blickfeld, die von dem ablenken, was sie eigentlich sehen müssen, um zu verstehen.

Zuständig für die Renovierung ist der Landschaftsverband Rheinland als Schulträger.

Wir fordern eine Instandsetzung der Wände und Türen durch Fachunternehmen, neue Bodenbeläge und einen verbindlichen Terminplan für die zu erledigenden Arbeiten.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 225


28.09.2026, 14:34

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass man statt „Hörgeschädigt“ lieber. „Hörbehinder“t schreibt und statt „gehörlos“ solle man „taub“ schreiben. Damit fühlen sich mehr Leute angesprochen und die Petition wird lieber geteilt.


Neuer Titel: Würdige Klassenräume für unsere hörgeschädigtenhörbehinderten und tauben Kinder und Schüler*innen!

Neuer Petitionstext:

Viele Klassenräume der LVR-Johann-Joseph-Gronewald-Schule in Köln sind seit Jahrzehnten nicht fachlich renoviert worden. Wände und Türen sind abgenutzt. Auf den Böden liegt Teppich, der auch schon Jahrzehnte alt ist.

Der uralte Teppich ist mehr als ein optisches Problem. Er lässt sich nicht mehr richtig reinigen und schluckt kaum noch Schall. Das ist an dieser Schulform besonders wichtig: Die Kinder hören mit Hörgeräten oder einem Cochlea-Implantat. Damit sie im Unterricht folgen können, brauchen sie ruhige Räume. GehörloseTaube und schwerhörigehörbehinderte Kinder sind auf visuelle und akustische Zusatzinformationen angewiesen, die hörende Kinder nicht brauchen. Schlechte Bedingungen wirken bei ihnen doppelt.
Für gehörlosetaube Kinder ist der Klassenraum vor allem ein Sichtraum. Sie verstehen über Blickkontakt, Mimik, Mundbild und Deutsche Gebärdensprache. Alles, worauf es ankommt, nehmen sie mit den Augen auf. Ihr Blick kann sich dabei nicht wie bei hörenden Kindern nebenbei entspannen, während das Ohr weiterhin mitläuft. Er muss die ganze Zeit bei der Lehrkraft oder den Mitschüler:innen bleiben.

Genau deshalb wirken verschmutzte Wände, abblätternde Farbe oder ein sichtbar abgenutzter Raum bei gehörlosentauben Kindern stärker als bloße Unordnung. Sie liegen im selben Sichtfeld, in dem auch die Kommunikation stattfindet, und lenken vom Wesentlichen ab. Was für hörende Kinder eine akustische Nebengeräuschkulisse wäre, ist für gehörlosetaube Kinder eine visuelle: ständige kleine Reize im Blickfeld, die von dem ablenken, was sie eigentlich sehen müssen, um zu verstehen.

Zuständig für die Renovierung ist der Landschaftsverband Rheinland als Schulträger.

Wir fordern eine Instandsetzung der Wände und Türen durch Fachunternehmen, neue Bodenbeläge und einen verbindlichen Terminplan für die zu erledigenden Arbeiten.


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 197


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