Region: Sachsen

Bürgerinitiative Gegenwind Oderwitz-Herrnhut

Petition richtet sich an
Sächsischer Landtag Petitionsausschuss

2.272 Unterschriften

Sammlung beendet

2.272 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Sächsischer Landtag Petitionsausschuss

Liebe Einwohner von Oderwitz und Herrnhut, insbesondere Ninive und Ruppersdorf,
 
dass die fernab naturwissenschaftlicher und ökonomischer Gesetze beschlossene und rein ideologisch motivierte Energiewende gescheitert ist, pfeifen mittlerweile nicht nur die Spatzen von den Dächern, sondern Sie selbst spüren es tagtäglich in Ihrem Geldbeutel.
Ungeachtet dessen ist hinter unserem Rücken in aller Stille ein monströses Projekt in Gang gesetzt worden:

Zwischen Oberoderwitz und Ninive sollen drei Windräder mit einer Gesamthöhe von jeweils über 260 Metern entstehen. Die Genehmigungsplanung läuft und im nächsten Jahr ist der Baubeginn beabsichtigt.
Zeitnahe Darstellung des Vorhabens im Gemeindeanzeiger oder gar eine Einwohnerversammlung – Fehlanzeige!
Offenbar erst unter dem Druck der Informationen, die im Zusammenhang mit der Gründung unserer Initiative an die Einwohner gelangt sind, öffnen sich nun auch die Verwaltungen der Bevölkerung.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, hier geht es nicht um das Aufstellen von ein paar Masten auf irgendeinem Feld, sondern um Anlagen in der Höhe von Fernsehtürmen (der Dresdener misst 252 m), die das Orts- und Landschaftsbild auf Jahrzehnte grundhaft verändern werden, besser gesagt verschandeln.
Ganz zu schweigen von den Beeinträchtigungen durch Lärm rund um die Uhr, Infraschall, permanent sich wiederholende Verschattung im Sekundentakt durch sich ständig bewegende Rotoren, insbesondere in Ninive, und damit einhergehende, mittlerweile gesichert festgestellte exorbitante Gesundheitsrisiken.

Der Abstand der Kolosse zu den nächsten Häusern in Oderwitz und Ninive beträgt gerade einmal 1`000 m. Aber auch entfernter liegende Siedlungsgebiete werden sich – je nach Windrichtung – auf Verlärmung, ständiges Blinken der Positionslichter bei Dunkelheit und eine brutale Veränderung des Landschaftsbildes einstellen müssen.
Der frisch verliehene Weltkulturerbetitel an Herrnhut kann zur Disposition stehen!
Das einmalige Panorama von Oderwitz mit seinen drei Bockwindmühlen, wegen derer Mühlenfreunde und Touristen aus nah und fern das Dorf besuchen, wird nicht nur Geschichte sein, sondern fortan als makabres Mahnmal für den Sieg von Profitinteressen sowie Respektlosigkeit gegenüber Mensch und Umwelt dienen.

Begründung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

diese diskontinuierliche, nicht planbare Stromerzeugung (Flatterstrom) macht einige Wenige sehr reich bzw. noch reicher, hingegen weder unsere Energieversorgung sicherer, noch haben die betroffenen Kommunen hiervon nennenswerte Vorteile, die die beschriebenen Beeinträchtigungen auch nur ansatzweise aufwiegen könnten.
2004 hatte der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin versichert, die Energiewende würde eine Familie nicht mehr als einen Euro im Monat – so viel wie eine Kugel Eis – kosten (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Pressemitteilung 231/04, Berlin, 30.07.2004). Das Ergebnis ist bekannt.

Wir brauchen nicht mehr Windräder, wir brauchen mehr Verstand bei den Entscheidungsträgern und die Einbeziehung der Bevölkerung.
Das Votum der Bürger ist zu befolgen!

Wir haben uns deshalb zur Gründung einer Bürgerinitiative „Gegenwind Oderwitz–Herrnhut“ zusammengefunden.
Ziel dieser Initiative soll ganz klar die Verhinderung des Vorhabens sein.
Hierfür benötigen wir Ihre Hilfe in zweifacher Hinsicht:
Zum einen brauchen wir Mitglieder, welche die Initiative aktiv unterstützen, sei es durch: Ideen, IT-Fähigkeiten,

  •  Zurverfügungstellung von Flächen für Plakate,
  • Drucken und Austragen von Informationen,
  • Betreuung von Unterschriftenaktionen oder auch
  • Geldspenden.

Volksbank Löbau-Zittau,
Empfänger: Gegenwind Oderwitz-Herrnhut,
IBAN: DE 51 8559 0100 4258814210
BIC: GENODEF1NGS
 
Zum anderen wollen wir unserem Anliegen durch die Sammlung von Unterschriften eine entsprechende Außenwirkung verleihen. Hierfür werden wir ebenfalls Geschäfte und Unternehmen mit Kundenverkehr um Mithilfe bitten und an einzelnen Tagen auf öffentlichen Plätzen präsent sein. Bitte halten Sie deswegen Augen und Ohren offen.

Wir fordern den sofortigen Stopp des Projekts, zunächst jedoch eine unverzügliche neutrale sowie umfassende und fortlaufende Information der Einwohner über das Vorhaben.
Die Bevölkerung ist über sämtliche bis jetzt bekannte Nachteile und Risiken solcher Anlagen aufzuklären!
Wenn Sie sich aktiv bei uns einbringen möchten, sprechen Sie die Gründungsmitglieder einfach an bzw. nutzen die hier angegebenen Kontaktmöglichkeiten.
 
Sie erreichen uns:
www.gegenwind–oderwitz–herrnhut.de
kontakt@gegenwind–oderwitz–herrnhut.de  

Initiatoren und Ansprechpartner:
Jürgen Berthold, Müllermeister (Oderwitz); Rochus Gun, Jurist (Oderwitz); Günther Jautze, Bürgermeister a. D. (Oderwitz); Thomas Kahle, Dachdeckermeister (Oderwitz); Susanne Model, Friseurmeisterin (Herrnhut); Matthias Pfeifer, Dipl.-Fischereiing. a. D. (Herrnhut); Marko Proft, Fliesenlegermeister (Herrnhut); Thomas Reimer, Dipl.-Bauingenieur (Herrnhut); Dr. Marina Sarf, Ärztin (Herrnhut); Karsten Starke, Dipl.-Ing. Maschinenbau (Herrnhut); Carsten Stein, Seelsorger (Herrnhut); Uwe Ullrich, KFZ-Meister (Herrnhut); Hans-Georg Wendler, Zimmerermeister a. D. (Oderwitz)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Gegenwind Oderwitz-Herrnhut, Herrnhut
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 31.01.2025
Sammlung endet: 30.06.2026
Region: Sachsen
Kategorie: Bürgerrechte

Neuigkeiten

  • Der Bürgermeister von Großschirma und mehere Bürgerinitiativen haben einen Volksantrag mit dem Ziel, den Windkraftausbau in Sachsen zu reduzieren, ins Leben gerufen (volksantrag.org).
     
    Am Ende soll ein Gesetz stehen, welches nachstehende Forderungen erfüllt:
     
    Befristeter Ausbaustopp für Windparks bis Ende 2027
    Aussetzung neuer Genehmigungen für Windparks
    Rückkehr zu mehr kommunaler Planungshoheit
    Neue Flächen nur mit Zweidrittelmehrheit vor Ort
    Wohnbebauung, Natur und Landschaft brauchen individuellen Schutz 
     
    Im günstigsten Fall wird der Volksantrag, der von 40.000 wahlberechtigten Personen unterschrieben sein muss, inForm eines Gesetzentwurfs vom Sächsischen Landtag angenommen und tritt sodann in Kraft.
    Wahrscheinlicher ist jedoch eine Ablehnung. Dann können die Antragsteller ein Volksbegehren mit dem Ziel in Gang setzen, einen Volksentscheid über den Antrag herbeizuführen. Hierfür sind 450.000 Unterschriften nötig.
    Ist das Volksbegehren erfolgreich abgeschlossen, findet ein Volksentscheid statt.
    Zwischen einem erfolgreich abgeschlossenen Volksbegehren und dem Volksentscheid muss eine Frist von mindestens drei und höchstens sechs Monaten liegen. In dieser Zeit soll der Gegenstand des Entscheids öffentlich diskutiert werden. Der Gesetzentwurf ist durch Volksentscheid angenommen, wenn er mehr Ja- als Nein-Stimmen erhält.
     
    Wir befinden uns jetzt in Phase Eins, also der Unterschriftensammlung zum Volksantrag.
    Diese können geleistet werden im:
    AfD-Bürgerbüro Löbau, Breitscheidstr. 42,
    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 16 bis 19 Uhr.
     
    Bitte beteiligt Euch zahlreich, denn die Volksgesetzgebung in Sachsen ist ein wahrhaftes Instrument der Demokratie, welches freilich genutzt werden muss, um Wirkung zu entfalten.
     
    Weitere Informationen unter:
    https://volksantrag.org/

  • Von einigen Spendern wird moniert, dass gofundme einen hohen Beitrag automatisch zur eigentlichen Spende mit abbuchen will (16,5 %).

    Das muss nicht sein!

    Auf der Spendenseite gibt es einen weniger auffälligen Schieberegler bzw. Link (Andere Beitragshöhe eingeben), mit dem der Spendenbeitrag für gofundme auch auf NULL gesetzt werden kann, siehe Bild.
     
    Gleichfalls ist es natürlich auch weiterhin möglich, auf unser Konto einzuzahlen.
    Volksbank Löbau-Zittau
    Empfänger: Gegenwind Oderwitz-Herrnhut
    IBAN: DE 66 85590100 4565 099200
    BIC: GENODEF1NGS
    Zahlungsgrund: Prozesshilfe

  • Liebe Unterstützer unserer Sache,
    trotz der erteilten Genehmigung des Landratsamtes für den Bau der drei Anlagen geben wir uns noch nicht geschlagen.
    In letzter Minute haben wir eine betroffene Familie für die Beschreitung des Rechtsweges gewinnen können.

    Es wurde Widerspruch gegen die Genehmigung erhoben und dieser in einem vielseitigen Schriftsatz durch unseren Rechtsanwalt Thomas Mock, bundesweit bekannt für sein Engagement für Betroffene und Bürgerinitiativen, begründet.
    Zu erwarten ist jedoch, dass dem Widerspruch nicht stattgegeben wird. Dann bleibt nur der Weg zum Oberverwaltungsgericht Bautzen.
    Wenn auch dies erfolglos bleibt, ist mit Gesamtkosten von ca. 10.000 Euro zu rechnen.
    Unsere Mittel aus Euren bisherigen Spenden sind nahezu erschöpft, weil diese in Flyer, Transparente und Veranstaltungen investiert wurden.

    Deshalb haben wir zur Finanzierung spontan eine Crowdfunding Aktion auf der Plattform GoFundMe ins Leben gerufen.
    Unsere Bitte um Spenden richtet sich insbesondere an die Menschen in den beiden Orten, die vom Betrieb der Anlagen direkt betroffen sein werden, aber auch an alle anderen Mitstreiter im Geiste, denen die Bewahrung von Natur und Heimat am Herzen liegt.

    Wichtig ist auch, diesen Aufruf in Euren Kanälen zu teilen sowie Nachbarn und Bekannte anzusprechen, um der Aktion zu einem größtmöglichen Wirkungsradius zu verhelfen.
    Alles Weitere findet Ihr unter dem nebenstehenden Link bzw. QR-Code.

    https://www.gofundme.com/f/uhavq-gegenwind-gegen-die-grossen?lid=j0pf6yscpy2b

    Wir danken Euch herzlich, bleiben am Ball und halten Euch auf dem Laufenden!

Wenn man sich diese Panorama Reportage anschaut, da kann man über den Braunkohletagebau nur lächeln. In jedem Windrad neuerer Bauart sind 2t Neodym verbaut. Neodym wird zu 98% aus China geliedert. Beim Abbau werden große Mengen Radioaktivität freigesetzt, und bei der Extraktion des Metalls fallen ebenfalls große Mengen giftiger Stoffe an. Ganze Landschaften sind unbewohnbar, aber das ist ja in China, das stört hier keinen.

Ihr baggert lieber die „schöne“ Heimat weg und verheizt sie? Seid ihr jemals über die Braunkohle - Mondlandschaft geflogen? Oder kommt der Strom in Herrenhut aus der Steckdose?

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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