Region: Overath

Campingplatz Immekeppel am Sportplatz muss bleiben

Petition richtet sich an:
Bauamt, Gemeinderat Overath, Naturschutzvereine

352 Unterschriften

21 %
114 von 540 für Quorum in Overath Overath

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114 von 540 für Quorum in Overath Overath
  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Bauamt, Gemeinderat Overath, Naturschutzvereine

Wir fordern die Behörden und die Verwaltung der Stadt Overath dazu auf alles zu tun um die Schliessung des Campingplatzes Ende 2026 zu verhindern. Der natürliche Bestand alter Bäume, Hecken und Sträucher ist gefährdet und muß vollständig erhalten bleiben.

Begründung

Über 20 Familien, RentnerInnen und Nutzerinnen des Platzes sind von der drohenden Schließung betroffen. Den Platz gibt es seit über 60 Jahren, einige Menschen haben hier bereits ihre Jugend und Kindheit verbracht. Die Pächterin und Eigentümerin des Platzes unterstützt vollständig unser Ziel den Platz zu erhalten. Alter Baumbestand, naturgewachsene Sträucher und Hecken, Nistplätze von Vögeln und eine seltene, naturgeschützte Molchart sind bedroht.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.05.2026
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Overath
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

  • Die holde Fee aus dem Bergischen Land erzählt dir in knapp 4 Minuten wie der Kampf um den Erhalt des Platzes ausgehen kann.

  • Es war einmal ein Fluss, der hatte einen Namen, und dieser Fluss heißt SÜLZ.
    An seinen Ufern liegt das kleine Dorf Immekeppel, nah bei Overath. Dorthin pilgerten in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts fleißige Handwerker und Arbeiter aus dem rechtsrheinischen Köln. Sie suchten ein kleines Stück vom Glück: sauberes Wasser zum Schwimmen, grüne Wiesen zum Zelten und tiefe Wälder zum Ausruhen.

    Der Herr über die Uferwiese hatte ein weiches Herz. Voller Mitgefühl erlaubte er den müden Menschen, auf seinem Land zu weilen. Es dauerte nicht lange, da erwuchs aus der einfachen Wiese ein friedlicher Campingplatz. Die Menschen bauten fleißig ein Häuschen für die Notdurft, legten Rohre für frisches Wasser und Kabel für das Licht in der Nacht. Niemand störte sich daran – im Gegenteil: An jedem Wochenende strömten die Menschen herbei, um die Gaben der Natur zu genießen.
    Als die gestrengen Herren der Behörden in den siebziger Jahren das erste Mal vorbeischauten, erhoben sie keinen Einspruch. Sie gaben dem Platz das Prädikat „geduldet“. Das war wie ein stilles Versprechen. Jahrzehnte zogen ins Land, und es gab niemals Streit. Die Stadt Overath sammelte Jahr für Jahr brav ihre Steuern ein – für das Gewerbe und für den Zweitwohnsitz. Sie schickte ihre Prüfer, die alles für gut befanden. So wuchs über sechzig Jahre hinweg ein tiefes, schützenswertes Vertrauen. Damals, als alles begann, stand kein Gesetz der Welt dem kleinen Paradies im Wege.
    Doch im April 2026 wendete sich das Blatt. Plötzlich, nach über sechzig Wintern, klopfte das Schicksal in Gestalt der Bürokratie an die Pforte. Mit einem Mal hieß es, der Platz sei gar nicht rechtens. Schlimmer noch: Er könne niemals eine Erlaubnis erhalten, weil er im „Außenbereich einer landwirtschaftlichen Nutzfläche“ liege. Die Amtsschimmel wiehrten laut und verkündeten, es liege im „öffentlichen Interesse“, diesen Ort der Zuflucht zu schließen.

    Nun ist das Jahr 2026 fast vorüber, und wenn das Wunder der Gemeinschaft und der Proteste es nicht verhindert, soll zum Ende des Jahres der Vorhang für immer fallen und das Paradies an der SÜLZ für immer verblassen.
    Und so geschah es, dass sich die Menschen am Ufer der SÜLZ nicht kampflos dem Schicksal ergaben. Die Camper, die Bürger von Immekeppel und viele treue Freunde schmiedeten ein festes Bündnis und riefen die Initiative „Kein Platz ist illegal!“ ins Leben. Sie sammelten tausende Unterschriften auf Pergament und im digitalen Netz, zündeten Lagerfeuer des Protests an und ließen ihre Stimmen so laut erschallen, dass sie bis in die Ratsstuben der Stadt Overath drangen.

    Die gestrengen Herren und Damen der Verwaltung saßen derweil über ihren dicken Gesetzbüchern. Doch der anhaltende Protest der Gemeinschaft rüttelte sie wach. Sie erkannten, dass das geschaffene Vertrauen von sechzig Jahren schwerer wog als sture Paragrafen. Ein weiser Ratsherr sprach schließlich: „Wenn das Gesetz dem Paradies im Wege steht, so müssen wir das Gesetz eben neu ordnen!“
    Gemeinsam fanden die Stadträte und die Planer einen Ausweg. Im Rahmen der großen Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes webten sie einen besonderen Zauber: Sie erklärten die Uferwiese offiziell zu einem „Sondergebiet für Freizeit und Erholung“. Damit verloren die alten Verbote des Außenbereichs ihre Macht, und der Campingplatz wurde im Einklang mit der Natur dauerhaft legalisiert.
    Als die Silvesterglocken das Ende des Schicksalsjahres 2026 einläuteten, herrschte kein Herzeleid an der SÜLZ, sondern grenzenloser Jubel. Der Vorhang fiel nicht. Stattdessen feierten die Menschen ein großes Fest des Dankes. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schwimmen, zelten und erholen sich die Arbeiter und Familien dort noch heute – behütet von der Stadt und im ewigen Frieden mit dem Fluss.

Noch kein PRO Argument.

Emotionale Aussagen wie „der Campingplatz war schon immer da“ oder „ich habe dort meine Jugend verbracht“ sind verständlich, stellen jedoch keine sachlichen Argumente dar. Nostalgie und persönliche Erinnerungen können nicht über den Hochwasserschutz gestellt werden. Entscheidungen dieser Art sollten auf Fakten, Risikoabwägung und dem Schutz der Allgemeinheit beruhen – nicht auf Gewohnheit oder emotionaler Bindung.

Warum Menschen unterschreiben

Der Aufenthalt in der Natur so wertvoll. Es muss weiterhin bezahlbare Campingplätze für Familien und Senioren geben die sich den Luxus den neuen luxus-campingplätze finanziell nicht leisten können.
Daher finde ich es in den ballungsgebieten in NRW umso wichtiger solche Campingplätze zu erhalten

Fan vom Campingplatz

Um die Freiheitsrechte der Bürger zu wahren.

Erhalt des grünen Bereiches nebst Freizeitaktivitäten

Bürgerbegehren vor Paragraphen Dschungel

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