Ein eigenes bezahlbares Wohnhaus auch für Geringverdiener

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

2 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

2 Unterschriften

Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Mit dieser Petition wird gefordert, dass die Politik die Bauunternehmen dazu verpflichten soll, 6 Grundbedingungen bei der Herstellung von Wohnhäusern einhalten zu müssen, wenn diese Häuser staatliche Unterstützung, Förderung erhalten wollen, vor allem um Wohnen wieder mehr bezahlbar zu machen.
1. Ein besonders wichtiger Faktor ist die Größe des Wohnhauses. Wir meinen, dass der Wohnraumbedarf der meisten Menschen sich in verschiedenen Lebensabschnitten und -situationen ändert. Junge Erwachsene haben meist wenig Geld, keine eigene Familie und brauchen deshalb nur wenig Wohnraum. Als Erwachsene mit Geld und Familienwunsch brauchen sie mehr Wohnraum und im Alter, wenn die Kinder wegziehen oft wieder weniger Wohnraum.
Die logische Konsequenz: Soziale Wohnhäuser sollten unserer Meinung nach als Modulhäuser konstruiert werden, und so, dass bei Bedarf zusätzlicher Wohnraum, also Wohnmodule möglichst problemlos angebaut oder wieder abgebaut werden können, damit die Menschen nicht ständig gezwungen sind, in neue Wohnungen, Häuser, Städte umzuziehen.
2. Mobilität: Damit die Hausmodule einfach und unkompliziert an- oder abgebaut werden können, müssen sie unserer Meinung nach auch möglichst leicht, und ohne komplizierte,teure Genehmigung auch auf gewöhnlichen Strassen transportierbar sein, z.B.mit einem eigenen Fahrwerk an jedem Hausmodul. 
 Mobilität der Wohnung soll deshalb eine Grundbedingung für den sozialen Wohnungsbau werden.Anstatt täglich klimaschädlich viele km zwischen Arbeitsplatz und Wohnung hin- und herzupendeln könnte man dann die Module seines Hauses einzeln in die Nähe seines Arbeitsplatzes transportieren und dort wieder aneinanderbauen.
Klimawissenschaftler sollten das also schon deswegen unterstützen.
3. Fachkräftemangel:Da es unserer Meinung nach vorraussichtlich nicht genug Fachkräfte für die Herstellung geben wird, deshalb sollten die Häuser so geplant,konstruiert werden müssen, dass sie auch von Nicht-Fachleuten, z.B. den Hausbesitzern selbst in Eigenleistung zusammengebaut und auch repariert werden können, nach ausführlicher Bauanleitung, nach dem Baukasten-Prinzip.
Alle Einzelteile sollen deshalb von Einzelpersonen zu handhaben sein, ohne Kräne, Baugerüste oder schwere Maschinen.
Wenn dann viele Menschen in Eigenleistung ihr Haus zusammenbauen würden, könnten viele Facharbeitskräfte eingespart werden.
Klimawissenschaftler sollten deshalb diese nachhaltige Bauweise und diese Petition unterstützen, wenn sie es wirklich ernst meinen mit dem Klimaschutz.
4.Standardisierung: Um Wohnhäuser für Geringverdiener bezahlbar zu machen, ist es unserer Meinung nach erforderlich, dass sich möglichst viele auf nur eine oder höchstens ein paar wenige Baukonstruktionen einigen können, damit die Herstellung standardisiert werden kann, damit also die Häuser und ihre Einzelteile in sehr großen Serien und auch automatisiert hergestellt werden können und damit hohe Honorare von vielen Schreibtisch- und Bürobeschäftigten, Architekten, Designern, usw. wegfallen.
Die Modulhaus-Hersteller sollen verpflichtet werden, Diskussionsforen für Interessenten und Käufer ihrer Modulhäuser (für Verbesserungsvorschläge, Lob und Kritik) zu betreiben, wenn sie für ihre Häuser staatliche Förderung erhalten wollen.
Nur die Hersteller mit den grössten Communities, den günstigsten Preisen, besten Bewertungen, meisten Käufern sollten staatliche Gelder erhalten.
5.Nachhaltigkeit: Alle Einzelteile eines Hauses sollen nur durch zerstörungsfrei wieder lösbare Verbindungen miteinander verbunden werden, also vor allem mit Schrauben statt Nägeln, damit defekte Teile möglichst leicht ausgetauscht werden können. Das würde unserer Meinung nach auch den Lärmpegel beim Hausbau senken.
6. Es wird vermutlich kritisiert werden, dass solche Mini-Häuser moderne Anforderungen an das Wohnen nicht erfüllen könnten und dass sie zu viel knappe Baufläche verbrauchen würden, da sie ja nur eingeschossig gebaut werden.
 Auch auf diese Kritik gibt es Antworten:
Es könnten unserer Meinung nach mehrstöckige offene Wohn-Parkhäuser gebaut werden, in welche die Modul-Minihäuser eingestellt werden. Die einzelnen Hausmodule oder ihre Einzelteile könnten dann über einen Aufzug in die oberen Stockwerke des Wohn-Parkhauses transportiert werden und dort von Nichtfachkräften zusammengeschraubt werden.
Eingeschossige Minihäuser sollten unserer Meinung nach auch von Nichtfachleuten zusammengebaut werden können. Die Risiken sind dabei unserer Meinung wesentlich geringer als die Risiken, durch unbezahlbares Wohnen sich zu verschulden, zu erkranken, odachlos zu werden, usw.
Die Petition fordert, dass diese 6 Anforderungen zu Grundvorraussetzungen für sozialen Wohnungsbau und für Hausbau-Unternehmen gemacht werden sollen, wenn sie staatliche Unterstützung erhalten wollen.

Begründung

Begründung: Bauen und Wohnen, im Eigenheim oder in Miete wird für immer mehr Menschen immer weniger bezahlbar. Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/datenreport-2021/wohnen/330000/preise-und-wohnkosten/
Es gibt also eine große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum, die aber kann nicht erfüllt werden, weil die Bau-/Immobilienbranche in einer Krise steckt, aber trotzdem werden manche in dieser Branche oder durch die Bau-/Immobilienbranche immer reicher.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Mietwucher-Die-Profiteure-der-Wohnungsnot,makler107.html
Die Ursachen sind unserer Meinung nach:
Die Bau-Branche ist immer mehr von den Interessen der Gesellschaft abgedriftet, je mächtiger sie geworden ist, ist fast ein eigener Staat im Staat geworden. Anstatt den drängenden Wohnbedarf der Bevölkerung zu erfüllen, erfüllt sie unserer Meinung nach immer mehr die eigenen Interessen an möglichst profitablen Immobilien.
Politik und Wissenschaft können das Problem anscheinend nicht lösen.
Der Systemfehler liegt unserer Meinung nach darin, dass die Baubranche und alle in ihr Beschäftigten einen großen Interessenkonflikt haben. In anderen Branchen ist das auch nicht anders aber die Baubranche ist wegen der Abhängigkeit der Menschen von ihr in einer besonderen Machtposition.
 Die Menschen brauchen bezahlbaren Wohnraum aber die Beschäftigten in der Baubranche (wie in allen anderen Berufen auch) wollen naturgemäß gute und steigende Einkommen und sichere Jobs. Bau-Unternehmen wollen sich vergrössern und wollen höhere Gewinne. Und je größer und mächtiger die Branche wird, desto mehr steigt ihr Einfluss auf die Politik. Quellen: https://www.zdb.de/der-verband/was-wir-bieten/lobbyarbeit
https://taz.de/Lobbyismus-und-Immobilienbranche/!5923695/
Deshalb stehen die Interessen dieser Branchen immer mehr gegen die Interessen der Bevölkerung.
Deshalb werden Häuser unserer Meinung nach zunehmend nicht wirklich so konstruiert,entworfen,gebaut, dass sie die Grundbedürfnisse der Menschen erfüllen( vor allem preiswert,bezahlbar), also nicht nach dem Prinzip der freien Marktwirtschaft, nach Angebot und Nachfrage, sondern eher nach einer Planwirtschaft der Hersteller, der Baubranche, die Häuser zunehmend so konstruieren, dass es ihnen selbst dienlich ist.
Unserer Meinung nach FORMEN die Hersteller die Wünsche ihrer Kunden. Die Kunden haben dann kaum eine andere Wahl als unter den Angeboten der Hersteller auszuwählen, ausser wenn sie sehr viel mehr Geld ausgeben können für Sonderwünsche.
Und weil die Baubranche groß ist, mit vielen Beschäftigten und mit der Energie- und Wärmewende noch weitere Berufe dazugekommen sind, die alle ihre Jobs und ihre Einkommen sichern wollen, deshalb - unserer Meinung nach- wird der Bau von Häusern immer teurer. Und weil die Menschen von dieser Branche abhängig sind, weil ja jeder irgendwie wohnen muss, deshalb ist sie in einer mächtigen Position und kann ihre Bedingungen politisch durchsetzen.
Um diese Entwicklung aufzuhalten und um zu erreichen, dass Wohnen wieder bezahlbarer wird und damit auch weniger Ressourcen verbraucht werden, wie es ja die Politik selbst fordert, bleibt Geringverdienern unserer Meinung nach vielleicht nur noch die Möglichkeit, über eine gemeinsame Petition der Politik Druck zu machen, damit preiswerte Wohnhäuser gebaut werden.
Der Kritik von Fachleuten aus der Baubranche sollte man dabei unserer Meinung nach wegen ihrem Interessenkonflikt misstrauen.
Unterstützt diese Petition wenn ihr die Chance bekommen wollt, schuldenfrei im eigenen Haus zu leben !!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.10.2023
Sammlung endet: 13.01.2024
Region: Deutschland
Kategorie: Wohnen

Neuigkeiten

Politik und Wissenschaft fordern einen kleineren ökologischen Fußabdruck des Menschen. Das kann nicht schneller erreicht werden als mit einem Umstieg auf den Bau von kleinen mobilen Modulhäusern, mit austauschbaren Einzelteilen, da bei ihnen vor allem dernachwachsende Rohstoff Holz, mit geringeren Mengen an Metallen und Kunststoffen aber nur wenig klimaschädlicher Zement verwendet wird.

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