Neuigkeiten
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Die Petition wurde eingereicht
vor 2 TagenLiebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
nach dem Ende unserer Petition haben wir das Ergebnis mit 2.701 Unterschriften noch einmal an Bezirk, Politik und Fraktionen weitergeleitet und um eine ernsthafte Befassung gebeten.
Leider müssen wir sagen: Die bisherigen Rückmeldungen sind sehr ernüchternd.
Das Bezirksamt sieht keine neuen Aspekte und hält weitere Aktivitäten derzeit offenbar nicht für geboten. Die SPD-Fraktion bleibt bei ihrer bisherigen Position. Die CDU-Bezirksfraktion hat sich dieser Haltung angeschlossen. Von weiteren angeschriebenen Fraktionen haben wir bislang keine inhaltliche Rückmeldung erhalten.
Damit entsteht für uns leider der Eindruck, dass selbst die Unterstützung von 2.701 Menschen für die lokale Politik kein ausreichender Anlass ist, sich öffentlich, offiziell und ernsthaft mit den aufgeworfenen Fragen auseinanderzusetzen.
Auch unsere umfangreiche Eingabe an den Bezirk wurde nach unserem Kenntnisstand lediglich zur Kenntnis genommen. Eine fachliche Beantwortung der konkreten Prüfbitten oder eine erkennbare inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Anliegen hat bislang nicht stattgefunden.
Das ist enttäuschend.
Wir haben viel Zeit, Arbeit und Herzblut in diese Initiative gesteckt. Viele Menschen aus Alsterdorf und Hamburg-Nord haben unterschrieben, kommentiert, geteilt und ihre Unterstützung gezeigt. Trotzdem entstehen bisher keine neuen Impulse. Kein erkennbarer Dialog. Keine Neubewertung. Keine ernsthafte öffentliche Debatte.
Selbst der Alsterdorfer Bürgerverein hat sich bislang nicht dazu entschieden, über unser Anliegen zu berichten oder eine offene Diskussion hierzu zu ermöglichen.
Dabei bleibt unser Anliegen unverändert: Es geht nicht um „Wohnen statt Gewerbe“. Es geht darum, Wohnen und Gewerbe an der Alsterdorfer Straße sinnvoll, realistisch und zukunftsfähig zusammenzudenken.
Wir finden es sehr bedauerlich, dass Bürgerinnen und Bürger, Anwohnerinnen und Anwohner sowie direkt Betroffene offenbar so wenig Gehör finden, wenn es um die zukünftige Entwicklung ihres eigenen Stadtteils geht.
Wir werden die Entwicklung weiter dokumentieren und die Presse erneut informieren.
Vielen Dank für Eure Unterstützung. Auch wenn die bisherigen Reaktionen enttäuschend sind: 2.701 Stimmen bleiben ein starkes Zeichen für Alsterdorf.
Eure Initiative Pro Alsterdorf
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
die Sammlungsfrist unserer Petition ist beendet. Insgesamt haben 2.701 Menschen unser Anliegen unterstützt.Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken. Jede Unterschrift, jeder Kommentar und jede Weiterleitung hat gezeigt: Die Zukunft der Alsterdorfer Straße bewegt viele Menschen im Stadtteil und darüber hinaus.
Gleichzeitig möchten wir ehrlich sein: Wir sind enttäuscht.
Trotz der großen Unterstützung, trotz Berichterstattung durch NDR und Hamburger Abendblatt, trotz vieler Gespräche und trotz unserer umfangreichen Eingabe an den Bezirk ist bisher nicht erkennbar, dass unser Anliegen wirklich ernsthaft aufgegriffen wurde.
Unsere Eingabe wurde zwar in der Bezirksversammlung bzw. im Stadtentwicklungsausschuss zur Kenntnis genommen. Eine inhaltliche Rückmeldung, eine fachliche Antwort auf unsere Prüfbitten oder eine erkennbare Auseinandersetzung mit den vielen Stimmen aus dem Stadtteil haben wir seit der Einreichung im Mai jedoch nicht erhalten.
Das ist ernüchternd. In diese Petition, die Eingabe, die Recherchen, Gespräche und Abstimmungen ist sehr viel Zeit und Arbeit geflossen. Umso enttäuschender ist es, dass bislang der Eindruck bleibt: Die Bürgerinnen und Bürger, Anwohnerinnen und Anwohner und direkt Betroffenen werden zwar wahrgenommen, aber nicht wirklich in die Entscheidungsfindung einbezogen.
Wir bleiben dennoch bei unserer Haltung: Die Alsterdorfer Straße braucht keine starre Gewerbegebietspolitik um jeden Preis, sondern eine zukunftsfähige, nachhaltige und realistische Entwicklung. Ein urbanes Mischquartier, in dem Wohnen und Gewerbe sinnvoll zusammengedacht werden, wäre aus unserer Sicht der richtige Weg.
Wir werden die Ergebnisse der Petition nun offiziell an Behörde, Bezirkspolitik und Presse weiterleiten. Auch wenn wir ehrlich gesagt nicht mehr sehr optimistisch sind, möchten wir diesen Schritt sauber abschließen und dokumentieren, dass 2.701 Menschen eine ernsthafte Neubewertung gefordert haben.
Vielen Dank für Eure großartige Unterstützung.
Wir berichten weiter.
Eure Initiative Pro Alsterdorf -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Petition läuft nur noch wenige Tage. Aktuell stehen wir bei 2.649 Unterstützungen insgesamt – davon 2.116 aus Hamburg-Nord. Damit haben wir 88 % des openPetition-Quorums erreicht. Für das Quorum fehlen uns noch 284 Stimmen aus Hamburg-Nord.
Das Quorum ist wichtig, weil openPetition bei Erreichen dieser Schwelle von den zuständigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern eine Stellungnahme einfordert. Für das Quorum zählen nur Unterschriften aus der betroffenen Region – in unserem Fall Hamburg-Nord. Gleichzeitig gilt: Jede Unterschrift zählt, auch über das Quorum hinaus, weil sie öffentliche Aufmerksamkeit schafft und zeigt, dass dieses Thema viele Menschen bewegt.
Wir möchten aber auch ehrlich sein: Nach vielen Gesprächen und der bisherigen Korrespondenz mit Behörden, Bezirksamtsleitung, Baudezernat und politischen Vertreterinnen und Vertretern fast aller Parteien sind wir inzwischen sehr ernüchtert.
Trotz mehr als 2.600 Unterstützungen, trotz der Berichterstattung durch NDR und Hamburger Abendblatt, trotz unserer offiziellen Eingabe und trotz der klaren Rückmeldungen vieler Bürgerinnen, Bürger und Anwohnerinnen und Anwohner ist bislang kein ernsthafter Wille erkennbar, die Situation an der Alsterdorfer Straße wirklich neu zu bewerten.
Unsere Eingabe wurde in der Bezirksversammlung und im Stadtentwicklungsausschuss lediglich zur Kenntnis genommen. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit den inhaltlichen Fragen hat aus unserer Sicht bisher nicht stattgefunden.
Das ist sehr enttäuschend.
Wir bleiben dabei: Ein urbanes Mischgebiet, in dem Wohnen und Gewerbe sinnvoll zusammen gedacht werden, wäre für die Alsterdorfer Straße zukunftsgerichtet, nachhaltig und stadtteilverträglich. Es geht nicht um die Verdrängung von Gewerbe, sondern um eine realistische, lebendige und faire Entwicklung unseres Quartiers.
Selbst die Handwerkskammer hat sich offen für einen zielführenden Dialog gezeigt und stünde für Gespräche zur Verfügung. Leider wird von Seiten der Behörde weiterhin an der bisherigen Linie festgehalten: Die Flächenausweisung soll Gewerbe bleiben.
Wir finden es schwer nachvollziehbar, dass in Zeiten großer Wohnungsnot so wenig Bereitschaft besteht, wenigstens ergebnisoffen über Alternativen zu sprechen. Viele Menschen im Stadtteil wünschen sich genau diesen Dialog.
Ob unsere Petition am Ende Erfolg haben wird, können wir derzeit nicht sagen. Ehrlicherweise sind wir inzwischen skeptisch. Aber wir möchten uns schon jetzt von Herzen bei allen bedanken, die unterschrieben, kommentiert, geteilt, diskutiert und unterstützt haben.
Eure Unterstützung war und ist ein starkes Zeichen für Alsterdorf.
Wir berichten weiter.
Eure Initiative Pro Alsterdorf