Region: Kassel

Ein Gedenkort in Kassel für die Opfer des 7. Oktober 2023 aus unserer Partnerstadt Ramat Gan

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Sven Schoeller

116 Unterschriften

3 %
58 von 1.900 für Quorum in Kassel Kassel

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  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 9 Wochen
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Sven Schoeller

Das Anliegen

Wir fordern die Stadt Kassel auf, eine Gedenkstätte an einem geeigneten Platz in der Kasseler Innenstadt zu errichten. Diese soll die seit dem 7. Oktober 2023 über vierzig ermordeten und im Kampf gegen die Hamas in Gaza gefallenen Bürgerinnen und Bürger unserer Partnerstadt in angemessener Form würdigen. Diese Initiative soll dazu beitragen, das Ausmaß des antisemitischen Terrors, von dem auch unsere Partnerstadt Ramat Gan betroffen war, sichtbar zu machen. Es ist wichtig, dass wir an die ermordeten und gefallenen Menschen aus Ramat Gan stellvertretend für alle Opfer Israels in diesem Krieg, den eine Terrorbande gegen den jüdischen Staat führt, erinnern.

Gedenktafel/Stele

Wir plädieren für eine Gedenktafel/Stele oder einen Gedenkstein, die/der mit Namen an die Opfer des antisemitisch motivierten Terrorkrieges gegen Israel erinnert und die Öffentlichkeit darüber aufklärt, welch tödliches Ausmaß der Antisemitismus annehmen kann. In Kassel wird an verschiedenen Orten der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, dessen Opfer überwiegend Kasseler Juden waren. In der jüngsten Vergangenheit wurde auch an die beiden Opfer rechtsextremistischer Terroristen erinnert. Wir sind der Meinung, dass die Stadt Kassel mit einer Gedenktafel für die Opfer aus unserer Partnerstadt sowohl die Verbundenheit mit dem Staat der Überlebenden des Holocaust als auch mit den Menschen aus Ramat Gan demonstriert und damit der oft annoncierten Verantwortung vor der deutschen Geschichte gerecht wird.

Erstunterzeichner

Lidia Bär, Jörg-Peter Bayer, Kassel; Frankfurt; Sabine Besse, Kassel; Tilman, Besse, Kassel; René Bourdon, Kaufungen; Sabine Bredemeier, Kassel; Ulrike Breul, Kassel; Jonas Dörge, Kassel; Angelika Dörr, Kassel; Christina Dschaak, Schwalmstadt; Heinz Eckel, Kassel; Siegfried Eckstein, Vellmar; Lisa Engel, Kaufungen; Rosemarie Engling, Kassel; Dieter Engling, Kassel; Hannah Flentje Reinhardshagen; Brigitte Gabel, Körle; Daphna Gabel, Kassel; Karola Giller, Vellmar; Willi Greve, Kassel; Rüdiger Griesbeck, Kassel; Wolfgang Herle, Kassel; Christina Herle, Kassel; Markus Hartmann, Espenau; Oliver Hülgmann, Kassel; Karin Hüppe, Kassel; Kevin Hüvelmann, Kassel; Herbert Jäger, Melsungen; Krista Marie Herbert, Melsungen; Susanne Jeck, Kassel; Eckhard Jochum, Ahnatal; Felix Klein Kassel; Inge Krug, Kassel; Beate Louise Kuchta, Kassel; Carla Kühne Fuldatal; Ludwig Kühne, Fuldatal; Markus Küllmer, Kassel; Christina Kus, Fuldabrück; Annegret Lange-Müller, Vellmar; Regina Langrebe, Schauenburg; Luba Larkina, Kassel; Debora Löber, Kassel; Carmen Löber, Kassel, Gabriele Löber, Kassel; Rebekka Löber Kassel; Viktoria Löber, Kassel; Lukas Löber, Kassel; Frank Löber Kassel; Edeltraut Mand, Vellmar; Ingrid Maurer, Kassel; Dieter Mende, Ahnatal; Eva-Maria Mende Ahnatal; Marianne Mildenberger, Kaufungen; Elke Mock, Baunatal; Jutta Münzel, Kassel; Olaf Neitzel, Kassel; Lars Nielsen, Kassel; Jakob Nose, Kassel; Uli Oertel, Kassel; Maike Oertel Kassel; Peter Pentek, Kassel; Peter Hassler, Kassel; Beate Louise Petzold, Baunatal; Tibor Pézsa, Kassel; Michael Pfaff, Helsa; Christa Ricci, Großalmerode; Detlef Richter, Kassel; Ruth Richter Kassel; Dieter Röbig, Fulda; Likas Schlicht, Schwalmstadt; Marion Schmidt, Kassel; Brisca Sobat, Staufenberg; Pascal Sommer, Kassel; Elsa Spangenberg, Kassel; Cornelia Stage, Kassel; Andreas Stefanowski, Kassel; Ute Stein, Calden; Claudie Stein Kassel; Astrid Stellwag, Baunatal; Ute Stolfo, Kassel; Moritz Tempel, Kassel; Stefan Troll, Kassel; Helmut Voigtmann, Kassel; Ullich Wagner Helsa; Eva Christine Welte, Kassel; Ingrid Wilkens, Kassel; Sabine Willms, Kassel; Benedikt Winzer, Kassel; Georg Wolf, Kassel; Tom Wölflick, Kassel; Hartmut Wölk, Kassel; Monika Wunderlich-Steinicke, Kassel; Marion Zeh, Kaufungen; Franz Zimmermann, Kassel

Begründung

Hintergrund und aktuelle Relevanz: Nie wieder ist Jetzt!
Der antisemitische Terrorüberfall im Oktober 2023 und der Umstand, dass der jüdische Staat aktiv und massiv gegen die Urheber dieses Pogroms vorgegangen ist, löste auch in Deutschland einen offenen Antisemitismus bisher nie gekannten Ausmaßes aus. Kassel hat sich in löblicher Art und Weise mit der
nationalsozialistischen Terrorherrschaft auseinandergesetzt und erinnert in verschiedener Form an die Opfer. Doch dieses Gedenken muss auch einen Bezug zur Gegenwart haben, weil trotz hehrer Grundsätze die Verunglimpfung von Israel, Judenhass und Antisemitismus auch die in Kassel lebenden Juden verängstigt und isoliert und bei ihnen die traumatischen Erinnerungen an das schwärzeste Kapitel deutscher Geschichte wachruft.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Zum Gedenken der Opfer aus Ramat Gan, Kassel
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.01.2026
Sammlung endet: 09.07.2026
Region: Kassel
Kategorie: Außenpolitik

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Noch kein PRO Argument.

Die IDF hat selbst am 7. Oktober ca. 200 Israelis durch Beschüsse und Sprengwaffen getötet. Darüber berichtet unter anderem der israelische Medienkanal "Haaretz". Wenn man ein Volk über 75 jahrelang massakriert, ist es nicht verwunderlich, dass militante Gruppen (Hamas) entstehen, die dagegen ankämpfen werden. Außerdem besteht die IDF, aus der vorherigen "Irgun, Lehi, Haganah", israelische vergangene Terrorgruppen, wobei Irgun sogar mit den NAZIS kollaborierte. Unterschreibt nicht.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin gebürtig aus Kassel. Das Massaker hat mich zutiefst erschüttert und mehr noch die Reaktionen darauf. Ich bin der Ansicht, dass man einer Partnerstadt eine angemessene Reaktion in Form eines Gedenkens schuldig ist.

für isreal, Getöteten isrealis und Juden

Weil Antisemitismus in Deutschland zunimmt.
Die Debatte jetzt ist ein Beipiel, wie Appeasementpolitik über jüdische Belange gestellt wird,

weil die opfer des 7.10. 23 nicht vergessen werden dürfen!

Jede Partnerschaft im Ausland ist wichtig ! In diesen Zeiten brauchen die Istaelis uneingeschränkte Solidarität - und die Opfer vom 7.10.2023 sind keine Kriegsopfer sondern Opfer eines brutalen Massakers , eines Pogroms!!!

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