Region: Bürstadt

Erhalt des Kindergartenbusses des kath. Kinder- und Familienzentrums St. Peter (Bürstadt)

Petition richtet sich an:
Unikathe - Kita-Zweckverband im Bistum Mainz

391 Unterschriften

73 %
290 von 400 für Quorum in Bürstadt Bürstadt

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290 von 400 für Quorum in Bürstadt Bürstadt
  1. Gestartet 07.07.2026
  2. Sammlung noch > 2 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Unikathe - Kita-Zweckverband im Bistum Mainz

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die sofortige Freigabe der finanziellen Mittel zur Versicherung und damit die Wiederinbetriebnahme des Kindergartenbusses des Kinder- und Familienzentrums St. Peter in Bürstadt.

Zur aktuellen Situation
Der Kindergartenbus ist vorhanden und einsatzbereit.
Die finanziellen Mittel zur Versicherung sind ebenfalls vorhanden.
Dennoch werden die Nutzung und finanziellen Mittel aktuell vom Träger „Unikathe“ nicht freigegeben.

Die Folgen dieser Entscheidung sind bereits konkret und spürbar:

  • Von aktuell 8 Integrationskindern konnten 6 beim letzten Ausflug nicht teilnehmen, da ein geeignetes Transportmittel fehlte.
  • Wichtige pädagogische Angebote sind stark eingeschränkt oder entfallen vollständig.

Warum der Bus unverzichtbar ist
Der Kindergartenbus ist kein Luxus – er ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe und Inklusion:

1. Gleichberechtigte Teilhabe für alle Kinder 
Kinder mit körperlichen Einschränkungen sind auf spezielle Transportmöglichkeiten angewiesen (z. B. Rollstühle, Therapiewagen, Walker).
Ohne Bus werden diese Kinder systematisch von Aktivitäten ausgeschlossen – ein klarer Widerspruch zum Recht auf gleichberechtigte Teilhabe.

2. Vermeidung von Diskriminierung
Wenn Kinder aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten nicht an Ausflügen teilnehmen können, stellt dies faktisch eine Diskriminierung aufgrund von Behinderung dar.

3. Unzumutbarkeit alternativer Lösungen
Öffentliche Verkehrsmittel oder externe Fahrdienste sind keine realistische Alternative:

  • hoher organisatorischer Aufwand,
  • fehlende Barrierefreiheit,
  • Belastungsgrenzen der Kinder und
  • zusätzliche Anforderungen an das pädagogische Personal.

4. Pädagogischer Mehrwert für alle Kinder
Der Bus ermöglicht wertvolle Bildungs- und Gemeinschaftserfahrungen:

  • Wöchentliche Besuche im Altenheim St. Elisabeth: Diese generationsübergreifende Kooperation ist für Kinder und Bewohner ein emotionales High light und fördert soziale Kompetenzen in einzigartiger Weise.
  • Ausflüge der Vorschulkinder: wichtige Erfahrungen für den Übergang in die Schule.
  • Waldtage und Exkursionen: Naturerlebnisse und Bewegung als fester Bestandteil moderner Pädagogik.

Ohne Bus sind diese Angebote kaum oder gar nicht mehr umsetzbar.

Wir fordern
➡️ Die unverzügliche Freigabe der vorhandenen Gelder für die Versicherung
➡️ Die sofortige Wiederinbetriebnahme des Kindergartenbusses
➡️ Eine lösungsorientierte Nutzung, gerne auch einrichtungsübergreifend

Begründung

Was hier nicht stimmt
Die Verweigerung der Nutzung mit der Begründung, andere Einrichtungen hätten ebenfalls keinen Bus, ist nicht tragfähig.
Das Prinzip darf nicht lauten:
„Wenn es nicht alle haben, darf es niemand nutzen.“
Sondern: „Was möglich ist und Kindern hilft, sollte genutzt werden.“

Worum es wirklich geht
Es geht um Kinder.
Es geht um Chancen.
Es geht um Würde und Teilhabe.

Ein vorhandenes, finanzierbares und sinnvolles Angebot nicht zu nutzen, obwohl dadurch nachweislich Kinder ausgeschlossen werden, ist nicht vertretbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Veronika Ofenloch (Elternbeiratsmitglied), Bürstadt
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.07.2026
Sammlung endet: 01.10.2026
Region: Bürstadt
Kategorie: Familie

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Neuigkeiten

  • Zunächst möchten wir von Herzen Danke sagen:
    Für die zahlreichen Unterschriften, die vielen unterstützenden Kommentare und die breite Anteilnahme an unserem Anliegen. Dieser Zuspruch bedeutet uns sehr viel und zeigt, wie wichtig das Thema für viele Menschen ist.
     
    Besonders gefreut hat uns auch die öffentliche Aufmerksamkeit:
    Sowohl im Starkenburger Echo als auch in einem Beitrag bei hr1 wurde bisher über unsere Petition berichtet. Diese Berichterstattung hilft, das Anliegen sichtbar zu machen und weiter in die Gesellschaft zu tragen. 
     
    Aktueller Stand – positive Entwicklungen
    Die Gespräche mit dem Träger Unikathe wurden wieder aufgenommen. Ein klares Nein zum Bus gibt es aktuell nicht. Das werten wir als positives Signal und als Chance, gemeinsam eine tragfähige Lösung im Sinne aller Kinder zu erarbeiten.
     
    Aktueller Stand – schwierige Entwicklung
    Die Trägerschaft des Kindergartens wurde im Zuge einer Neuorganisation innerhalb der katholischen Kirche vom bisherigen Träger, der Pfarrei Alfred Delp Südliches Ried, auf Unikathe übertragen. Beide gehören weiterhin zur katholischen Kirche und arbeiten grundsätzlich zusammen. 

    Der Verwaltungsrat der ehemaligen Trägerpfarrei, die den Kita-Bus bislang weiterhin zur Verfügung stellen wollte (unter der Voraussetzung, dass Kita und neuer Träger Organisation, Versicherung und Instandhaltung übernehmen), hat uns vergangene Woche mitgeteilt, dass der Kita-Bus, der ursprünglich explizit für die Kita St. Peter angeschafft wurde, nun doch verkauft werden soll. Diese Entscheidung kam für uns sehr überraschend. 

    Wir stehen hierzu im Austausch und prüfen aktuell, ob ein Vorkaufsrecht für den Kindergarten möglich ist und unter welchen Bedingungen ein Erwerb erfolgen könnte. Diese Entwicklung erschwert die Situation erheblich und stellt einen deutlichen Rückschritt für die bisherigen Bemühungen dar.
     
    Unser Ausblick
    Trotz dieser Herausforderungen bleiben wir zuversichtlich.
    Wir arbeiten weiterhin im Hintergrund an tragfähigen Lösungsvorschlägen, mit dem klaren Ziel: Kein Kind darf ausgeschlossen werden. Angebote des Kindergartens sollen für alle Kinder zugänglich bleiben und nicht eingeschränkt werden – unabhängig von individuellen Voraussetzungen.
     
    Wir hoffen sehr, gemeinsam mit den Verantwortlichen eine gute und nachhaltige Lösung zu finden.

    Vielen Dank, dass Sie/ihr uns weiterhin begleitet und unterstützt.

    Elternbeirat der Kita St. Peter

Warum Menschen unterschreiben

Die Kinder brauchen Ausflüge und dafür ein Transportmittel

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