Region: Bürstadt

Erhalt des Kindergartenbusses des kath. Kinder- und Familienzentrums St. Peter (Bürstadt)

Petition richtet sich an:
Unikathe - Kita-Zweckverband im Bistum Mainz

508 Unterschriften

Sammlung beendet

508 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Unikathe - Kita-Zweckverband im Bistum Mainz

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die sofortige Freigabe der finanziellen Mittel zur Versicherung und damit die Wiederinbetriebnahme des Kindergartenbusses des Kinder- und Familienzentrums St. Peter in Bürstadt.

Zur aktuellen Situation
Der Kindergartenbus ist vorhanden und einsatzbereit.
Die finanziellen Mittel zur Versicherung sind ebenfalls vorhanden.
Dennoch werden die Nutzung und finanziellen Mittel aktuell vom Träger „Unikathe“ nicht freigegeben.

Die Folgen dieser Entscheidung sind bereits konkret und spürbar:

  • Von aktuell 8 Integrationskindern konnten 6 beim letzten Ausflug nicht teilnehmen, da ein geeignetes Transportmittel fehlte.
  • Wichtige pädagogische Angebote sind stark eingeschränkt oder entfallen vollständig.

Warum der Bus unverzichtbar ist
Der Kindergartenbus ist kein Luxus – er ist eine zentrale Voraussetzung für Teilhabe und Inklusion:

1. Gleichberechtigte Teilhabe für alle Kinder 
Kinder mit körperlichen Einschränkungen sind auf spezielle Transportmöglichkeiten angewiesen (z. B. Rollstühle, Therapiewagen, Walker).
Ohne Bus werden diese Kinder systematisch von Aktivitäten ausgeschlossen – ein klarer Widerspruch zum Recht auf gleichberechtigte Teilhabe.

2. Vermeidung von Diskriminierung
Wenn Kinder aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten nicht an Ausflügen teilnehmen können, stellt dies faktisch eine Diskriminierung aufgrund von Behinderung dar.

3. Unzumutbarkeit alternativer Lösungen
Öffentliche Verkehrsmittel oder externe Fahrdienste sind keine realistische Alternative:

  • hoher organisatorischer Aufwand,
  • fehlende Barrierefreiheit,
  • Belastungsgrenzen der Kinder und
  • zusätzliche Anforderungen an das pädagogische Personal.

4. Pädagogischer Mehrwert für alle Kinder
Der Bus ermöglicht wertvolle Bildungs- und Gemeinschaftserfahrungen:

  • Wöchentliche Besuche im Altenheim St. Elisabeth: Diese generationsübergreifende Kooperation ist für Kinder und Bewohner ein emotionales High light und fördert soziale Kompetenzen in einzigartiger Weise.
  • Ausflüge der Vorschulkinder: wichtige Erfahrungen für den Übergang in die Schule.
  • Waldtage und Exkursionen: Naturerlebnisse und Bewegung als fester Bestandteil moderner Pädagogik.

Ohne Bus sind diese Angebote kaum oder gar nicht mehr umsetzbar.

Wir fordern
➡️ Die unverzügliche Freigabe der vorhandenen Gelder für die Versicherung
➡️ Die sofortige Wiederinbetriebnahme des Kindergartenbusses
➡️ Eine lösungsorientierte Nutzung, gerne auch einrichtungsübergreifend

Begründung

Was hier nicht stimmt
Die Verweigerung der Nutzung mit der Begründung, andere Einrichtungen hätten ebenfalls keinen Bus, ist nicht tragfähig.
Das Prinzip darf nicht lauten:
„Wenn es nicht alle haben, darf es niemand nutzen.“
Sondern: „Was möglich ist und Kindern hilft, sollte genutzt werden.“

Worum es wirklich geht
Es geht um Kinder.
Es geht um Chancen.
Es geht um Würde und Teilhabe.

Ein vorhandenes, finanzierbares und sinnvolles Angebot nicht zu nutzen, obwohl dadurch nachweislich Kinder ausgeschlossen werden, ist nicht vertretbar.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Veronika Ofenloch , Bürstadt
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.07.2026
Sammlung endet: 01.10.2026
Region: Bürstadt
Kategorie: Familie

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    herzlichen Dank für Ihre und eure großartige Unterstützung. Die zahlreichen Unterschriften, Kommentare und Rückmeldungen sowie die öffentliche Aufmerksamkeit haben uns sehr viel bedeutet und unser Anliegen deutlich sichtbar gemacht.

    Auch wenn der Kindergartenbus derzeit nicht zur Verfügung steht, hat sich in der Zwischenzeit einiges bewegt: Aktuell werden alternative Lösungen über Taxis, Fahrdienste und öffentliche Verkehrsmittel organisiert, um die Teilnahme der Kinder weiterhin zu ermöglichen.

    Gleichzeitig setzen sich die Kita-Leitung und der Elternbeirat des Kinder- und Familienzentrums St. Peter weiterhin engagiert dafür ein, eine langfristige und tragfähige Lösung zu entwickeln, die für alle Beteiligten gut umsetzbar ist.
    Unser klares Ziel bleibt es, die vielfältigen und wertvollen Aktivitäten der vergangenen Jahre dauerhaft zu erhalten und allen Kindern einen uneingeschränkten Zugang zu gemeinsamen Angeboten zu sichern.

    Noch einmal vielen Dank für Ihre und eure Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Aktuelle und ehemalige Mitglieder des Elternbeirats
    Kinder- und Familienzentrum St. Peter

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