Jens Spahn: Doppelmoral bei der Leihmutterschaft — Rücktritt vom Fraktionsvorsitz

Petition richtet sich an:
CDU/CSU-Bundestagsfraktion; CDU-Bundesvorstand

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3.518 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 17.07.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: CDU/CSU-Bundestagsfraktion; CDU-Bundesvorstand

Wir fordern Jens Spahn auf, den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion niederzulegen.

Außerdem fordern wir die Bundestagsfraktion der Union auf, öffentlich Stellung zu beziehen, warum ein von ihr verteidigtes Verbot für die eigene Führung nicht gilt.

Begründung

Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist über eine Leihmutter in den USA Vater geworden — öffentlich gemacht am 16. Juli 2026.

Um das Kind geht es hier nicht. Es geht um den Widerspruch. Spahn hat sich mehrfach persönlich gegen Leihmutterschaft positioniert: 2015 schrieb er im Magazin GQ, er könne sich „nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten Mutterbauchs" anfreunden. 2020 verteidigte sein Gesundheitsministerium als Reaktion auf einen Legalisierungsvorstoß der FDP ausdrücklich das Verbot. Die Union hält an diesem Verbot bis heute fest — auch im aktuellen Koalitionsvertrag.
Und jetzt nimmt derselbe Mann für sich in Anspruch, was seine Partei allen anderen in Deutschland verwehrt.

Ob man Leihmutterschaft befürwortet oder ablehnt — darüber kann man streiten. Aber in einem Punkt sind sich Befürworter und Gegner einig: So geht es nicht. Ein Verbot verteidigen und es persönlich für sich aufheben — im Ausland, zu Kosten von deutlich über 100.000 Euro, die sich kaum ein Paar mit Kinderwunsch in Deutschland leisten könnte. Was für die Krankenschwester und den Handwerker gilt, gilt für den Fraktionschef offenbar nicht.

Das ist kein Verbot mehr. Das ist eine Regel für die einen und eine Ausnahme für die anderen.

Wer ein Gesetz für alle verteidigt und es für sich selbst außer Kraft setzt, hat als Vorsitzender der größten Fraktion im Bundestag ein Glaubwürdigkeitsproblem. Deshalb fordern wir:

  1. Jens Spahn legt den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nieder.
  2. Die Union bezieht öffentlich Stellung: Warum gilt ein Verbot, das sie politisch verteidigt, für die eigene Führung nicht?

Eine Partei, die ihr eigenes Kernthema nicht mehr ernst nimmt, sobald es die eigene Führung betrifft, schuldet den Bürgern eine Antwort.

Ich frag ja nur, warum das Recht des einen der Rechtsbruch des anderen ist.

Quellen:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Osus.tv, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.07.2026
Sammlung endet: 16.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

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Weil es geheuchelt ist. Es ist unfair und dazu höchst ungleich. Der Politiker darf und der Wähler darf es nicht. Wer so handelt muss sich verabschieden.

Die Ungleichheit der Rechte der Bevölkerung zu den Politikern

politiker sollten ihren wählern hörig sein und dem bürger eine ökonomische und ökologische zukunft sichern. man redet von klanfamilien und parallelgesellschaften...ich frage mich ob die politiker der altpartein nicht selbst schon in einer parallelgesellschaft leben vom geld der bürger. das muss enden

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