Region: Wustrow
Bild der Petition Erhalt und Wiedereröffnung des „c-side“ in Wustrow

Erhalt und Wiedereröffnung des „c-side“ in Wustrow

Petition richtet sich an:
Bürgermeister Olaf Müller

2.036 Unterschriften

100 %
129 von 74 für Quorum in Wustrow Wustrow

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  1. Gestartet Juni 2026
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister Olaf Müller

Viele Menschen – mich eingeschlossen – kommen seit Jahren nach Wustrow, seit es die Strandbar, das heutige „c-side“, gibt. Früher war ich viel in Ahrenshoop. Doch als ich durch meinen Opi nach Wustrow kam und diese Strandbar entdeckte, war ich sofort verliebt. So viel Leidenschaft, Einsatz und Liebe habe ich selten erlebt. Ein Besuch dort ist wie ein Gefühl von „nach Hause kommen“. Ein nettes Gespräch, ein Bier oder ein Weinchen mit den Liebsten und Freunden – es ist einfach ein Platz, an den man gerne zurückkehrt.

Als ich gestern, am 21.06., spontan wieder nach Wustrow kam, hat mich der Umstand der Schließung mehr als traurig gemacht. Wenn man den Leuten hier am Strand zuhört, merkt man sofort: Diese Schließung betrifft nicht nur mich, sondern viele treue Gäste. Lasst uns also gemeinsam für uns und das „c-side“ kämpfen und den Druck auf die Verwaltung erhöhen!

Begründung

Akute Existenzgefährdung: Seit der Anordnung am 09.06. verzeichnet die selbstständige Betreiberin, Frau Pagels, einen vollständigen Einnahmeausfall. Dieser Stillstand mitten in der Saison stellt bei weiterlaufenden Kosten eine massive Bedrohung für ihre wirtschaftliche Existenz dar.

Beeinträchtigung der Infrastruktur: Der am gleichen Standort befindliche Strandkorbverleih ist weiterhin in Betrieb. Durch den ersatzlosen Wegfall der Gastronomie entsteht an diesem frequentierten Abschnitt eine signifikante Versorgungslücke.

Verlust eines etablierten Standorts: Das von Frau Pagels aufgebaute Konzept hat sich als wichtiger und stark frequentierter Anlaufpunkt bewährt. Ein funktionierender Strandabschnitt basiert auf der funktionalen Einheit von Dienstleistung und Gastronomie.

Kapazitätsengpässe: Die touristische Nachfrage ist anhaltend hoch. Umliegende Betriebe können die Kapazitäten, die durch das „c-side“ abgedeckt wurden, in der laufenden Saison nicht kompensieren.

Eine dauerhafte Schließung ohne die konstruktive Prüfung von Kompromissen schadet der lokalen Wirtschaft und dem Image Wustrows.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christopher Wieczorke, Halle (Saale)
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.06.2026
Sammlung endet: 22.12.2026
Region: Wustrow
Kategorie: Wirtschaft

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Neuigkeiten

  • Ihr Lieben, liebe Familie, liebe Gäste und Unterstützer, aus gegebenem Anlass ein kurzes Wort in eigener Sache: 

    Sicherlich haben einige von euch den Artikel in der Ostsee-Zeitung gesehen, in dem es um mich und mein C-Side geht. 

    Mir ist es ganz wichtig, euch direkt dazu zu sagen: Ich habe diesen Bericht nicht in Auftrag gegeben. Ich bin mit dem, was dort geschrieben steht, und wie es dargestellt wird, absolut nicht einverstanden. Das entspricht weder meiner Meinung noch der Realität. 

    Da ihr mir am Herzen liegt und mir eure Meinung wichtig ist, wollte ich das hier sofort für euch geraderücken. 

    Ich habe eine Gegendarstellung gefordert (anbei).
    —————————————
    Betreff: Bitte um journalistische Klarstellung/ Gegendarstellung zum Artikel vom 25.09.26 über das C-Side in Wustrow
     
    Sehr geehrte Damen und Herren, Herr Richter
     
    mit großem Befremden habe ich die Berichterstattung vom 25.09.2026 über das C-Side in Wustrow zur Kenntnis genommen.
    Insbesondere die wiedergegebenen Aussagen der leitenden Verwaltungsbeamtin Frau Katrin Kleist erwecken bei den Leserinnen und Lesern den Eindruck, als stünde bereits fest, dass ich über Jahre hinweg vorsätzlich und wider besseren Wissens rechtswidrig gehandelt habe.
    Dies entspricht weder dem tatsächlichen Stand der Verfahren noch dem Umstand, dass zentrale Rechtsfragen weiterhin Gegenstand gerichtlicher Prüfung sind.
    Im Artikel wird Frau Kleist unter anderem mit der Aussage zitiert, ich würde „seit Jahren illegal“ handeln und ein „rechtswidriges Handeln“ liege vor.
    Diese Aussagen stellen aus meiner Sicht eine Vorverurteilung dar.
    Gerade weil derzeit erneut ein gerichtliches Eilverfahren anhängig ist, kann nicht als feststehende Tatsache dargestellt werden, was zwischen den Beteiligten rechtlich gerade streitig ist.
    Darüber hinaus entsteht im Artikel der Eindruck, als sei bereits gerichtlich festgestellt worden, dass für den durch mich betriebenen Kioskbetrieb zwingend eine Gaststättenerlaubnis erforderlich gewesen wäre.
    Tatsächlich besteht gerade über die rechtliche Einordnung des Betriebes Streit. Ich habe zu keinem Zeitpunkt eine Gaststätte im klassischen Sinne betrieben, sondern einen Kioskbetrieb im Zusammenhang mit meiner langjährigen Strandkorbvermietung.
    Ebenso ist unzutreffend, dass ich jemals eine Klage erhoben hätte.
    Sowohl im ersten als auch im aktuellen Verfahren wurden beziehungsweise werden Eilanträge gestellt.
    Im ersten Verfahren wurde die gegen mich gerichtete Verfügung durch das Verwaltungsgericht Greifswald außer Vollzug gesetzt.
    Dieser wesentliche Umstand findet in den wiedergegebenen Aussagen der Behörde keine angemessene Berücksichtigung.
    Ferner möchte ich klarstellen, dass ich zu keinem Zeitpunkt einzelne Politiker persönlich angegriffen oder ihnen persönlich Untätigkeit vorgeworfen habe.
    Thematisiert wurden von mir ausschließlich die ausbleibende Lösungsfindung und die bislang fehlenden Antworten auf die zahlreichen Fragen von Bürgern, Gästen und Unterstützern der Petition.
    Ich bitte die Redaktion daher um Prüfung, ob eine journalistische Klarstellung oder ergänzende Berichterstattung angezeigt ist, um den Leserinnen und Lesern ein vollständigeres Bild des tatsächlichen Verfahrensstandes und der weiterhin offenen Rechtsfragen zu vermitteln.

    Darüber hinaus begegnet die Überschrift „C-Side bleibt geschlossen“ Bedenken. Während die gegenwärtige Schließung des Betriebes unstreitig ist, vermittelt die Formulierung „bleibt geschlossen“ dem durchschnittlichen Leser den Eindruck einer bereits feststehenden Fortdauer dieses Zustandes. Tatsächlich ist die Frage der weiteren Betriebsführung derzeit Gegenstand eines anhängigen gerichtlichen Eilverfahrens. Der Ausgang dieses Verfahrens ist offen. Ob und unter welchen Voraussetzungen der Betrieb künftig wieder aufgenommen werden kann, steht daher gerade nicht fest. Die Überschrift greift insoweit dem Ausgang eines laufenden Verfahrens sprachlich vor.

    Mit freundlichen Grüßen 

    Christin Pagels

    —————————————

    Danke, dass ihr an meiner Seite seid und mir zuhört! 

    Herzlichst 
    eure Christin Pagels

  • Update zur Petition: Danke für Eure unglaubliche Unterstützung!
    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    zunächst möchte ich mich von Herzen bei Euch bedanken.
    Was in den vergangenen Monaten passiert ist, übertrifft alles, was ich mir jemals hätte vorstellen können. Mittlerweile haben weit mehr als 3.000 Menschen unsere Petition zum Erhalt und zur Wiedereröffnung des C-Side unterstützt. Jede einzelne Unterschrift, jede Nachricht, jedes Gespräch am Strand und jedes Wort des Zuspruchs gibt mir die Kraft, weiterhin für mein C-Side zu kämpfen.
    Viele von Euch fragen mich täglich:
    „Warum ist das C-Side noch immer geschlossen?“
    „Wann macht Ihr wieder auf?“
    Leider kann ich Euch darauf bis heute keine zufriedenstellende Antwort geben.
    Der aktuelle Stand
    Nachdem das Amt Darß/Fischland im Juni die erste Verfügung gegen das C-Side erlassen hatte, habe ich mich mit anwaltlicher Unterstützung dagegen gewehrt.
    Im Rahmen eines Eilverfahrens hat das Verwaltungsgericht Greifswald die ursprüngliche Verfügung aufgehoben beziehungsweise außer Vollzug gesetzt. Für mich war dies ein wichtiges Signal und die Grundlage für eine schnelle Wiedereröffnung des C-Side.
    Doch dazu kam es nicht.
    Stattdessen änderte das Amt Born sein Vorgehen und erließ eine neue Verfügung, die auf völlig andere rechtliche Erwägungen gestützt wurde. Die ursprünglichen Argumente spielten plötzlich keine Rolle mehr, stattdessen wurden neue Gründe für die erneute Schließung angeführt.
    Auch gegen diese Verfügung setze ich mich mit allen mir zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln zur Wehr.
    Das Ergebnis ist jedoch bis heute dasselbe:
    Das C-Side blieb während der gesamten Saison geschlossen und ist es weiterhin.
    Politische Unterstützung bleibt bislang aus
    Die Petition wurde dem Bürgermeister von Wustrow übergeben.
    Ich hatte gehofft, dass die Anliegen von inzwischen über3.000 Unterstützern gehört werden und dass die Petition dazu beiträgt, Gespräche anzustoßen und Lösungen zu finden.
    Trotz der offiziellen Übergabe und einer späteren schriftlichen Erinnerung habe ich bislang keine Antworten erhalten.
    Und keine Antworten für mich bedeuten letztlich auch keine Antworten für Euch.
    Viele Unterstützer stellen inzwischen die berechtigte Frage, welche Rolle die Kommunalpolitik bei der Suche nach einer Lösung einnimmt und wer Verantwortung übernimmt, wenn ein seit Jahren etablierter Betrieb ohne erkennbare Perspektive geschlossen bleibt.
    Eingabe beim Landrat eingereicht
    Darüber hinaus wurde inzwischen eine Eingabe bei Landrateingereicht.
    Aktuell gibt es dazu eine aufsichtsrechtliche Prüfung hinsichtlich Verfahrensführung, Organisationsmängel und eventuelle Pflichtverletzungen. Dazu soll eine Stellungnahme des Amtes Born eingeholt werden.
    Petition jetzt beim Landtag Mecklenburg-Vorpommern
    Ein weiterer wichtiger Schritt ist nun ebenfalls erfolgt:
    Wir haben die Petition zusätzlich an den Petitionsausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern übergeben.
    Die Eingangsbestätigung hierzu hat uns gestern erreicht. 
    Ich hoffe sehr, dass die Anliegen der vielen Unterstützerinnen und Unterstützer dort Gehör finden und die offenen Fragen sorgfältig geprüft werden.
    Der Kampf geht weiter
    Auch wenn die vergangenen Monate für mich persönlich, wirtschaftlich und emotional sehr belastend waren, werde ich nicht aufgeben.
    Das C-Side war für viele Gäste, Stammurlauber und Wustrower weit mehr als ein Kiosk am Strand. Es war ein Treffpunkt, ein Stück Urlaub, ein Ort für Begegnungen und ein fester Bestandteil des Strandlebens.
    Eure Unterstützung zeigt mir jeden Tag, dass ich mit dieser Überzeugung nicht allein bin.
    Dafür danke ich Euch von Herzen.
    Ich werde Euch weiterhin transparent über alle Entwicklungen informieren und weiter für eine faire und tragfähige Lösung kämpfen.
    Danke, dass Ihr an meiner Seite steht.
    Eure
    Christin Pagels

  • Liebe Familie, liebe Gäste und Unterstützer, 
    von ganzem Herzen möchte ich mich bei jedem Einzelnen von euch für die überwältigende Unterstützung unserer Petition bedanken.
    Als wir die Petition gestartet haben, hatte ich gehofft, ein Zeichen zu setzen. Dass wir jedoch so viele Menschen erreichen und bewegen würden, übertrifft all meine Erwartungen. 
    Eure Unterschriften und lieben Worte haben mir unglaublich viel Kraft gegeben.
    Wie geht es jetzt weiter?
    Durch eure Hilfe haben wir nun eine starke Stimme. Ich werde die Petition nun an Herrn Müller, Amt Darß / Fischland und die Kurverwaltung übergeben und euch hier über jeden weiteren Schritt auf dem Laufenden halten. 
    Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. 
    Danke, dass es euch gibt!

    Herzlichst eure Christin vom C-Side

Warum Menschen unterschreiben

Für uns ist dies ein wichtiger Teil des Wustrow-Erlebnisses.

... weil es wichtig is diese Strandbar wieder zu öffnen...es is auch irgendwann genug damit... warum wird hier so lange rum geeiert... um was geht es hier wirklich???
Lasst nun endlich den Menschen ihre Leidenschaft andere Menschen wieder glücklich zu machen ...

Die Strandbar ist wichtig

Es ist traurig und extrem schade, dass eine so tolle und überaus attraktive Strandbar wegen behördlicher Willkür nicht auf haben darf! Wir haben unser Urlaubsdomizil alleine wegen Christin Pagels und dem C-Side von Dierhagen nach Wustrow verlegt und sind maßlos enttäuscht. Auch heute, zur Wustrower Einkaufsnacht ist es hier trostlos. Es gibt zwar eine Art Strandbar, aber mit den liebevollen Ideen von Frau Pagels überhaupt nicht zu vergleichen. Jeden Abend am Strand tote Hose. So viele Menschen wünschen sich das C-Side zurück, aber die Betreiberin führt offensichtlich einen Kampf gegen starre und willkürliche Behörden, hat null Unterstützung ihrer Heimatgemeinde, die ganz sicher immer davon profitiert hat. Es ist mehr als traurig, ja es ist eine Schande, wie sich die Behörden hier verhalten. Es gibt scheinbar einflussreichere Lobbyisten, als es eine tüchtige, ideenreiche Geschäftsfrau und zufriedene Urlauber sein können.

Die Strandbar war für uns im letzten Jahr zu Weihnachten ein toller Tteffpunkt, auch um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.

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