Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Nargess Eskandari-Grünberg
In einem verkehrspolitischen Wandel des 21. Jahrhunderts bedarf es einer Informationspflicht der Städte und Kommunen, die allen Verkehrsteilnehmern schildern können, was man im Straßenverkehr machen darf und was nicht und ebenso worauf man achten muss - dies gilt hier auch für Fahrradfahrer!
Fahrradfahrer sind anonym unterwegs und können sich daher vieles erlauben, verlangen jedoch die selben - mittlerweile - mehr Rechte als Autofahrer.
Es bedarf in diesem Wandel auch eine Gleichstellung aller Verkehrsteilnehmer und entsprechende Kontrolle:
- Fahrradpolizei, die mehr Fahrradfahrer kontrolliert und auf Verstöße verweist (z.B. Bußgeld für "über rot gefahren")
- Kennzeichenpflicht für Lastenräder und Fahrräder
- Lastenräder dürfen nicht entgegengesetzt einer Einbahnstraße von PKWs fahren (Breite von Einbahnstraßen erlauben dies nicht / stellen ein Problem dar)
- "Fahrradführerschein" - hierbei ist nicht ein "Führerschein" im klassischen Sinne gemeint, sondern die Kenntnisnahme der Straßenverkehrsordnung (z.B. Rechts vor links)
Ich als flexibler Verkehrsteilnehmer (Autofahrer und Fahrradfahrer) möchte einen Tag in der "Metropole" erleben, ohne Konflikte zwischen diesen Parteien. Hier muss für Fahrradfahrer - vor allem die, die ausschließlich das Fahrrad nutzen und keine Kenntnisse der StVO verfügen, aufgeklärt werden was man darf und was nicht.
Die oben aufgeführten Punkte können zu einer Verbesserung des Klimas zwischen diesen Parteien und nach Erfolg weiterhin zu einer Verbesserung unseres Klimas führen.
Begründung
Innerorts - vor allem in Großstädten - ist es zu beobachten, dass mehr und mehr Fahrradfahrer am Verkehr teilnehmen. Dies ist einerseits gut für die Umwelt, jedoch beinhaltet dies mit dem Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer auf Fahrrädern / Lastenrädern auch eine direkte Konfrontation mit Verkehrsteilnehmern in Kraftfahrzeugen. Hierbei - auch durch die städtische Motivation - ist es auffällig, dass einige Fahrradfahrer keine Kenntnisse über Verkehrsvorschriften nach StVO verfügen.
Oftmals kommt es zu Situationen, dass einige Verkehrsteilnehmer sich nicht an Vorschriften des Straßenverkehrs halten - wie z.B. "Rechts vor Links"; "Rechts überholen ist verboten"; "Rote Ampel = Halten aller Verkehrsteilnehmer"; "Nutzung von Bürgersteigen und Türöffnungszonen trotz Fahrradwegen/Fahrradstraßen"; etc. Dies führt zu Konfliktsituationen zwischen den Parteien - gar zu einem Unfall. Fahrradstraßen werden nicht ordnungsgemäß genutzt und (besonders auffällig in Frankfurt a.M.) bewusst Autofahrer ausgebremst und schikaniert.
Ebenso die Aufhäufung von Lastenrädern im Verkehr stellt ein Problem dar. Durch die Breite und zum Teil elektrischen Antrieb, sind Lastenräder in Einbahnstraßen ein Problem. Hierbei können PKW und Lastenrad nicht problemlos aneinander vorbeifahren.
Die Politik muss verstehen und einsehen, dass eine Bevorzugung von Fahrradfahren zu einem Zwiespalt in der Gesellschaft führt. Wir benötigen ein gutes Miteinander - hierdurch entsteht eine großer Graben zwischen Auto- und Fahrradfahrern. Des Weiteren muss die Politik einsehen, dass Verkehrsteilnehmer in PKWs und LKWs einen wirtschaftlichen Faktor darstellen: Handwerker müssen zur Arbeit, Hebammen müssen schnell und flexibel reagieren können, Transporter müssen die Ware pünktlich abliefern, etc.
Hier einige Artikel:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad/fahrrad-ebike-pedelec/vorschriften-verhalten/verkehrsverstoesse-radfahrer/
https://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/auto-verkehr/verkehr-rechts-ueberholen-fuer-radfahrer-verboten-id16262821.html
https://www.n-tv.de/auto/Der-ewige-Kampf-zwischen-Rad-und-Autofahrer-article23346510.html
Wir benötigen zeitgleich zum politischen Wandel auch einen gesetzlichen Wandel und keine Bevorzugung von Radfahrern!