Für eine gerechte und nachvollziehbare Berechnung der Kleinbeihilfen in der Fischerei

Petition richtet sich an:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

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Petition richtet sich an: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Faire Förderung statt unverhältnismäßiger Sprunggrenzen!

Wir fordern eine grundlegende Überarbeitung der derzeitigen Berechnung und Kategorisierung der Kleinbeihilfen in der Fischerei.

Die aktuelle Systematik berücksichtigt unter anderem die Schiffslänge und die Motorleistung in Kilowatt (kW). Aus unserer Sicht werden dabei jedoch wesentliche Faktoren außer Acht gelassen. Insbesondere führen die bestehenden starren Grenzen bei der Schiffslänge zu erheblichen und nicht nachvollziehbaren Unterschieden bei der Förderhöhe.

Ein besonders deutliches Beispiel ist die Grenze zwischen 17 und 18 Metern Schiffslänge: Bei 17 Metern werden beispielsweise 7 € pro kW angesetzt, während ab 18 Metern 60 € pro kW vorgesehen sind. Ein Unterschied von lediglich einem Meter kann somit zu einer erheblichen Veränderung der möglichen Beihilfe führen.

Diese Differenz steht aus unserer Sicht in keinem angemessenen Verhältnis zum tatsächlichen Unterschied zwischen den Betrieben. Ein 17-Meter-Fahrzeug wird durch diese Regelung gegenüber einem nur geringfügig längeren Fahrzeug massiv benachteiligt, obwohl Motorleistung, Besatzungsstärke, Fangmethode, Einsatzgebiet und tatsächlicher Kostenaufwand vergleichbar sein können.

Ein einzelner Meter Schiffslänge darf nicht darüber entscheiden, ob ein Fischereibetrieb eine um ein Vielfaches höhere oder niedrigere Unterstützung erhält.

Unsere Forderungen

Wir fordern daher:

1. Eine Überprüfung und Überarbeitung der bestehenden Tabelle und Förderkategorien.

2. Die Abschaffung unverhältnismäßiger Sprunggrenzen bei der Schiffslänge. Förderbeträge sollten nicht aufgrund eines einzigen zusätzlichen Meters drastisch verändert werden.

3. Eine Berechnung, die sich vorrangig und möglichst linear an der Motorleistung in kW orientiert, anstatt Betriebe aufgrund der Schiffslänge in stark unterschiedliche Kategorien einzuteilen.

4. Die Berücksichtigung weiterer sachgerechter Kriterien, um die tatsächliche Situation und Belastung eines Fischereibetriebes abzubilden. Hierzu könnten beispielsweise die Art der ausgeübten Fischerei, Fangmethode, Größe der Besatzung, Betriebsgröße oder der tatsächliche Arbeits- und Kostenaufwand gehören.

5. Eine transparente und nachvollziehbare Begründung der Förderhöhen und Kategorisierungen. Für die betroffenen Betriebe muss erkennbar sein, auf welcher sachlichen Grundlage die jeweiligen Fördersätze und Grenzen festgelegt werden.
Warum eine Änderung notwendig ist

Die Fischerei umfasst sehr unterschiedliche Betriebsstrukturen. Schiffslänge und Motorleistung allein bilden die wirtschaftliche Situation eines Betriebes nicht ausreichend ab. Zwei Betriebe können trotz unterschiedlicher Schiffslänge hinsichtlich Motorleistung, Besatzung, Fangmethode und Kosten sehr vergleichbar sein und dennoch durch die aktuelle Systematik völlig unterschiedlich gefördert werden.

Besonders problematisch ist, dass die derzeitige Regelung gerade kleinere bzw. nur geringfügig kürzere Betriebe unverhältnismäßig treffen kann. Dies gefährdet die wirtschaftliche Tragfähigkeit dieser Betriebe und steht dem Ziel einer nachhaltigen und vielfältigen Fischerei entgegen.

Wir fordern deshalb eine faire, transparente und sachgerechte Neuberechnung der Kleinbeihilfen, die tatsächliche betriebliche Gegebenheiten berücksichtigt und Petition für eine gerechtere Berechnung der Kleinbeihilfen in der Fischerei.

Die Fördermittel müssen dort gerecht ankommen, wo sie tatsächlich benötigt werden.

Wir appellieren daher an die zuständigen politischen Entscheidungsträger und Behörden, die bestehende Regelung zeitnah zu überprüfen und gemeinsam mit den betroffenen Fischereibetrieben und ihren Interessenvertretungen eine gerechtere Lösung zu entwickeln.

Für eine Fischereiförderung, die nicht an einem einzigen Meter Schiffslänge scheitert, sondern die tatsächlichen Leistungen, Kosten und Bedürfnisse der Betriebe berücksichtigt.

Begründung

Für eine gerechte Fischereiförderung in Schleswig-Holstein.

Diese Petition fordert eine Überarbeitung der derzeitigen Berechnung der Kleinbeihilfen.

https://www.ble.de/SharedDocs/Downloads/DE/Fischerei/Kleinbeihilfen/2026_Richtlinie.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, 1. Eckernförder Fischerverein, Eckernförde
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.09.2026
Sammlung endet: 13.03.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Landwirtschaft

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Warum Menschen unterschreiben

Weil ich selber betroffen bin

Leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein, so wird das Wirtschaften schnell unmöglich, aus einem Grund an dem die Fischerei nicht beteiligt ist !

....

Weil alles ungerecht ist. Entweder man nimmt die kW s oder Tank Rechnung

Fischerei ist wichtig für unsere Region und für die Bevölkerung.

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