430 Unterschriften
Petition richtet sich an: Landrat Thomas Grosche, Straßen NRW, Straßenverkehrsamt des Hochsauerlandkreises
Diese Petition richtet sich gegen die geplante Aufhebung der bisherigen Tempo-50-Zone und die daraus resultierenden Gefahren, die aus unserer Sicht für alle Verkehrsteilnehmenden – insbesondere für Fußgänger und Radfahrer – deutlich zunehmen werden.
Begründung
Diese Petition richtet sich gegen die geplante Aufhebung der bisherigen Tempo-50-Zone und die daraus resultierenden Gefahren, die aus unserer Sicht für alle Verkehrsteilnehmenden – insbesondere für Fußgänger und Radfahrer – deutlich zunehmen werden.
Warum?
- erhebliche Veränderung des Bremswegs bei höheren Geschwindigkeiten. Bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h liegt der Anhalteweg (Reaktions- und Bremsweg) bei etwa 25–30 Metern, während er sich bei 70 km/h auf rund 45–50 Meter erhöht. Diese Differenz kann im Ernstfall darüber entscheiden, ob ein Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen kommt oder nicht.
- Schulkinder, die in diesem Bereich – insbesondere an der Bushaltestelle – regelmäßig die Straße überqueren müssen, Tendenz steigend durch die stetig steigende Zahl der Kinder im Wohngebiet "Wenner Wald".
- Außerdem dient die Bushaltestelle als Umsteigestelle für Kinder, die weiter Richtung Wenholthausen müssen. Höhere Geschwindigkeiten verlängern die Reaktionszeiten der Fahrzeugführer erheblich und erschweren gleichzeitig die Einschätzung der Verkehrslage für Kinder und Senioren.
- Wanderer werden durch die neuen Wanderbeschilderung über diese Querungsstelle geführt. Damit steigt die Zahl der querenden Fußgänger weiter an. Darunter auch ortsfremde Personen, die mit der Verkehrssituation nicht vertraut sind -> Gefährdung der Sicherheit, Beeinträchtigung der Attraktivität und Qualität des touristischen Angebots in unserer Gemeinde
- Kreuzender landwirtschaftlicher Verkehr . Diese Fahrzeuge sind langsamer, benötigen mehr Platz und längere Zeit für Abbiege- und Rangiermanöver. In Kombination mit höheren Geschwindigkeiten im fließenden Verkehr entstehen dadurch gefährliche Konfliktsituationen.
- Anbindung an den parallel zur B55 verlaufenden Radweg. Eine Kreuzung mit Fahrrad, insbesondere mit fahrradfahrenden Kindern oder einem Fahrradanhänger für Kinder ist ohnehin an der Stelle schon sehr gefährlich
- einseitige Zweispurigkeit in diesem Bereich aus Richtung Bremke kommend, die Überholvorgänge begünstigt
- unübersichtliche und schlecht einsehbarer Situation durch langgezogene Linkskurve (aus Richtung Bremke kommend) sowie einer Kuppenlage. Überholende Fahrzeuge erhöhen in dieser ohnehin eingeschränkten Sicht zusätzlich die Unübersichtlichkeit und verschärfen das Risiko für querende Verkehrsteilnehmende erheblich.
- Vorhandene Verkehrsinsel erfüllt ihre Schutzfunktion in der Praxis nicht zuverlässig. Sie wird regelmäßig überfahren, und die entsprechenden Beschilderungen mussten in der Vergangenheit wiederholt neu aufgestellt werden. Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die aktuelle Verkehrsführung und das Geschwindigkeitsniveau vor Ort nicht angemessen sind und mit einer Erhöhung von 50km/h auf 70km/h sogar noch gefährlicher wird
- Verlagerung des Verkehrs: Anlieger des Wohngebietes "Wenner Wald" meiden die betreffende Kreuzung zunehmend, um einem Linksabbiegen in Richtung Eslohe an der Kreuzung aus dem Weg gehen wollen, da sich viele Verkehrsteilnehmende nicht an die zulässige Geschwindigkeit halten. Dies führt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Wennerwaldstraße (einer 30er Zone) und verlagert die Problematik somit in angrenzende Bereiche – mit entsprechenden zusätzlichen Belastungen und Risiken für die dort lebenden Menschen.
Statt einer Aufhebung sollte die Sichtbarkeit der Tempo-50-Zone deutlich verbessert und die Querungssituation für Fußgänger klarer und sicherer gestaltet werden.
Eine Beibehaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 oder zusätzliche verkehrsberuhigende Maßnahmen erscheinen aus unserer Sicht dringend erforderlich, um insbesondere Kinder, Fußgänger und andere schwächere Verkehrsteilnehmende wirksam zu schützen. Eine Zeitersparnis von wenigen Sekunden darf nicht schwerer wiegen als das Leben und die Unversehrtheit unserer Kinder und Mitmenschen!
Wir danken Ihnen und euch für eure Unterstützung und Unterschriften gegen diese geplante Tempoänderung.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
15.06.2026
Sammlung endet:
15.07.2026
Region:
Eslohe
Kategorie:
Sicherheit
Übersetzen Sie jetzt diese Petition
Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Die Stelle am Wennerstieg ist höhere Geschwindigkeiten als 50 km/h zu breit. Da nützt auch leider die Verkehrsinsel nichts. Zumal der Verkehr aus Bremke kommend zweiseitig geleitet wird. Und es wird nicht einfacher durch die Bushaltestelle. Es gibt kein einziges gutes Argument für Tempo 70, aber viele für Tempo 50.
Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.
Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen
Für die Sicherheit der Kinder, Radfahrer, Fußgänger ...