163 Unterschriften
Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Thomas Kufen
Wir fordern den Bürgermeister, die Stadtverwaltung und den Ortsbeirat auf, umgehend wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den rücksichtslosen Durchgangsverkehr auf der Herbrüggenstraße in der Stadt Essen zu stoppen. Die Straße muss für den überregionalen Schleichweg-Verkehr gesperrt oder durch verkehrsberuhigende Maßnahmen (z. B. Einbahnstraßenregelung, Anlieger frei, bauliche Schikanen) so unattraktiv wie möglich gemacht werden. Zudem fordern wir sichere Querungshilfen wie Verkehrsinseln oder einen Zebrastreifen. Die Sicherheit unserer Kinder und die Lebensqualität der Anwohner müssen oberste Priorität haben!
Die Begründung
Die Situation auf der Herbrüggenstraße ist für uns Anwohner nicht mehr tragbar. Was eigentlich eine Wohnstraße sein sollte, ist zu einer überlasteten, gefährlichen Rennstrecke für Pendler aus den umliegenden Städten (Oberhausen, Bottrop, Mülheim und Duisburg) mutiert. Durch die aktuelle Autobahnsperrung hat sich das Verkehrschaos noch einmal drastisch verschlimmert.
1. Akute Gefahr für unsere Kinder durch fehlende Zebrastreifen und Verkehrsinseln
Direkt an der Herbrüggenstraße liegen eine Schule und ein Kindergarten. Besonders im ersten Teil der Straße, vor der Ampelkreuzung, ist die Situation katastrophal: Es gibt keinerlei Verkehrsinseln, Schikanen oder einen Zebrastreifen als sicheren Übergangsweg. Durch diese baulichen Mängel sind extrem hohe Geschwindigkeiten möglich, die den Verkehr brandgefährlich gestalten. Kinder haben hier morgens in der Rushhour (zwischen 7:00 und 9:00 Uhr) überhaupt keine Möglichkeit mehr, die Straße ruhig und sicher zu passieren!
2. Missachtung der Vorfahrt und gefährliche Abbiegesituation an der Ampel
Zusätzlich zu den Rasern wird auf der Straße regelmäßig die Vorfahrt missachtet. Sogar direkt an der Ampelanlage kommt es täglich zu gefährlichen Szenen: Abbiegende Fahrzeuge achten beim Abbiegen überhaupt nicht auf die Kinder, die dort gerade die Straße überqueren wollen. Es ist reines Glück, dass hier noch kein schwerer Unfall passiert ist.
3. Verkehrsbehinderung und Staus auf der Nöggerathstraße
Die Herbrüggenstraße wird massiv als illegale Abkürzung genutzt, um die eigentlichen Hauptstraßen zu umgehen. Das führt zu einem gefährlichen Ketteneffekt: Dieser Schleichweg-Verkehr verursacht regelmäßig schwere Verkehrsstaus in der Nöggerathstraße. Besonders zu den Berufsverkehrszeiten ist der Zustand untragbar geworden. Als Anwohner hat man kaum noch eine Chance, vernünftig aus den Seitenstraßen heraus- oder hineinzufahren. Das gesamte Wohnviertel wird regelrecht blockiert.
4. Rücksichtslose Lieferdienste
Ein riesiges Problem sind zudem Lieferdienste (wie z. B. Noveda), deren Fahrer in extrem rücksichtsloser und überhöhter Geschwindigkeit durch unsere Straße jagen, ohne auf spielende Kinder, Fußgänger oder den Gegenverkehr zu achten.
5. Fahrerflucht und Sachbeschädigung: Nachbarschaft bleibt auf Kosten sitzen
Die Raserei und Enge auf der Straße haben bereits zu spürbaren Schäden geführt: In der letzten Zeit wurden mehrere parkende Autos der Nachbarschaft beschädigt. Die Verursacher flüchteten jedes Mal unerkannt. Die Wut und der Unmut in der Nachbarschaft sind riesig, da die Anwohner auf Schäden in Höhe von Tausenden Euro sitzen bleiben.
Wir warten nicht, bis Schlimmeres passiert! Wir fordern schnelles Handeln von der Politik und der Verkehrsbehörde. Die Herbrüggenstraße und das umliegende Viertel müssen wieder eine sichere Wohngegend werden!
Begründung
Diese Petition ist wichtig, weil wir nicht erst warten dürfen, bis ein schwerer Unfall passiert, bei dem ein Kind zu Schaden kommt! Die Herbrüggenstraße ist durch den rücksichtslosen Schleichweg-Verkehr zu einer akuten Gefahrenzone mitten in unserem Wohngebiet geworden.
Jeden Morgen bangen Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Weg zu Schule und Kindergarten. Gleichzeitig wird die Lebensqualität im gesamten Viertel durch unerträgliche Staus auf der Nöggerathstraße und rücksichtslose Raser massiv zerstört. Dass Anwohner mittlerweile auf den Kosten von Unfallschäden durch Fahrerflucht sitzen bleiben, zeigt, dass hier jeglicher Respekt und die Verkehrsordnung verloren gegangen sind.
Mit dieser Petition nehmen wir die Sicherheit unserer Kinder selbst in die Hand. Wir fordern von der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister, dass die Augen vor diesem Problem nicht länger verschlossen werden. Wir brauchen jetzt sichere Straßen und den Schutz unserer Gemeinschaft – für ein lebenswertes und sicheres Wohnviertel!
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
14.06.2026
Sammlung endet:
13.12.2026
Region:
Essen
Kategorie:
Sicherheit
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Wegen der Sicherheit meiner Enkel