Kein Neubaugebiet am Scherbusch – für Natur, Artenvielfalt und unseren Dorfcharakter!

Petition richtet sich an:
Stadt

346 Unterschriften

36 %
277 von 770 für Quorum in Hennef (Sieg) Hennef (Sieg)

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277 von 770 für Quorum in Hennef (Sieg) Hennef (Sieg)
  1. Gestartet April 2026
  2. Sammlung noch > 7 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadt

🚨 Das betrifft uns alle – die Stadt der 100 Dörfer steht auf dem Spiel.

Hennef lebt von seinen Dörfern – von ihrer Eigenständigkeit, ihrer Natur 🌿 und ihrer Lebensqualität. Doch genau diese Strukturen geraten immer stärker unter Druck. Die geplante Bebauung am Scherbusch ist ein Beispiel für eine Entwicklung, die unsere Dörfer grundlegend verändert – und das in einem Ausmaß, das unserem Ort nicht guttut.

Wir alle wohnen hier aus denselben Gründen:
➡️ wegen der Natur 🌿
➡️ wegen der Ruhe 🤫
➡️ wegen der gewachsenen Dorfgemeinschaft 🏡

Und genau das droht verloren zu gehen.

❗ Worum es uns geht
Wir sind nicht gegen Entwicklung oder Zukunft – aber sie muss zu unserem Dorf passen. Das aktuell geplante Projekt überschreitet für uns die Grenzen dessen, was unser Ort verkraften kann.

👉 Wir fordern eine Planung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert und die Besonderheiten unseres Dorfes respektiert.

🌿 Natur & Artenschutz
Das betroffene Feld ist ein wertvoller Lebensraum:

  • Der Rotmilan 🦅 nutzt das Gebiet regelmäßig als Jagdrevier
  • Der Schwarzstorch 🕊️ wurde in der Umgebung gesichtet
  • Fledermäuse 🦇, Rehe 🦌 und viele weitere Tierarten sind hier heimisch

Besonders kritisch:
Ein Anwohner durfte auf seinem eigenen Grundstück nicht bauen – unter anderem wegen des Rotmilans. Dass nun wenige Meter entfernt ein großes Bauprojekt entstehen soll, ist für uns nicht nachvollziehbar. (Durch Nachbarn bestätigt & eigene Meinung)

🚧 Verkehr & Sicherheit

  • Straßen sind bereits jetzt zu schmal
  • Es droht deutlich mehr Verkehr 🚗
  • Die Sicherheit, insbesondere für Kinder, ist gefährdet ⚠️
  • Parkraum ist schon heute knapp

🏫 Infrastruktur überlastet

  • Kitas und Schulen stoßen an ihre Grenzen
  • Kanalisation und Versorgungssysteme sind nicht auf diese Größenordnung ausgelegt
  • Risiken durch Starkregen 🌧️ und Überlastung steigen

🔊 Lebensqualität & Dorfcharakter

  • Mehr Lärm durch Bau und Verkehr 🔊
  • Verlust von Ruhe und Erholungsraum
  • Städtische Bebauung passt für uns nicht zum Dorfcharakter
  • Verlust von Identität und Freiflächen

💧 Umweltfolgen

  • Versiegelung wertvoller Grünflächen 🌱
  • Weniger Versickerung bei Starkregen
  • vermutlich höheres Risiko von Überflutungen 🌊
  • mehr Hitze im Sommer ☀️

🏡 Unsere Dörfer müssen Dörfer bleiben.
Wenn Orte immer weiter zugebaut werden und zusammenwachsen, verlieren wir das, was unsere Heimat ausmacht:

  • eigenständige Dörfer
  • Natur und Freiräume 🌿
  • Lebensqualität für alle

Begründung

Wir fordern:
👉 eine Planung, die den Charakter unseres Dorfes schützt
👉 eine Bebauung, die sich an Natur, Infrastruktur und Verkehr orientiert
👉 faire und nachvollziehbare Entscheidungen, die für alle gleich gelten

Für den Schutz unserer Dörfer.
Für unsere Natur 🌿
Für unsere Zukunft

Beschlussvorlage: https://sessionnet.owl-it.de/hennef/bi/getfile.asp?id=110450&type=do

https://sessionnet.owl-it.de/hennef/bi/getfile.asp?id=110748&type=do

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Berger Siebigteroth, Hennef
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.04.2026
Sammlung endet: 01.04.2027
Region: Hennef (Sieg)
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Liebe Nachbarn und Unterstützer,

    wir dürfen einen ersten wichtigen Erfolg feiern: Der Investor hat seinen Bauantrag für das Projekt „Zum Scherbusch / Daubenschlade“ vorerst zurückgezogen, um die Planung zu überarbeiten. Das Thema wurde zudem vertagt.

    Dieser Erfolg wäre ohne euch nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle Nachbarn, Unterstützer und besonders an die Parteien, die sich gemeinsam mit uns für die Interessen unseres Dorfes einsetzen.

    Dieser Zwischenschritt zeigt, wie viel wir mit Zusammenhalt erreichen können. Das Verfahren ist jedoch noch nicht beendet. Wir bleiben weiterhin dran, geben nicht auf und halten euch selbstverständlich über alle weiteren Entwicklungen und den Termin der nächsten Sitzung auf dem Laufenden.

    Nochmals herzlichen Dank für eure Unterstützung!

    Gemeinsam für unser Dorf. 💚

    Liam & Gloria

  • Hallo zusammen,

    wir möchten uns ganz herzlich bei euch bedanken!

    Wir sind wirklich begeistert von der großen Unterstützung und der starken Präsenz heute bei der Ortsbegehung.

    Es hat uns beeindruckt, wie viele von euch gekommen sind und sich die Zeit genommen haben, vor Ort zu sein und sogar Plakate zu erstellen. Genau dieses Engagement zeigt, wie wichtig das Thema für uns alle ist – und das macht einen echten Unterschied.

    Danke für euren Einsatz, die Gespräche und den Zusammenhalt. Das gibt uns viel Rückenwind für die nächsten Schritte.

    Wir halten euch selbstverständlich weiter auf dem Laufenden.

    Liebe Grüße
    Liam & Gloria

Noch kein PRO Argument.

Es gibt in der Straße „Zum Scherbusch“ keinen Bebauungsplan. Deshalb gilt, dass die Neubauten den Bestandsbauten anzupassen sind. Die wird bei dem geplanten Neubaugebiet nicht berücksichtigt.

Warum Menschen unterschreiben

Naturschutz geht uns alee an und Wildtierschutz für den Lebenraumerhalt und gegen Flächenversieglung

Ich finde diese Investorenprojekte furchtbar. Wir suchen seit längerer Zeit nach einem auskömmlich großen, bezahlbaren Grundstück, auf dem man ein freistehendes, selbst geplantes Einfamilienhaus mit schönem Garten errichten kann und noch ausreichend Platz bis zum nächsten Nachbarn hat. So etwas gibt es schlichtweg nicht (mehr) in Hennef/Sankt Augustin/Siegburg, bestenfalls mit überteuertem Altbestand darauf. Dieses Zubauen von Neubaugebieten mit höchstmöglicher Flächenausbeute und höchstmöglichem Return on Investment führt zu gesichtslosen, gleichförmigen Wohnquartieren, die meiner Meinung nach am Bedarf vieler Menschen vorbeigehen. Ich denke, viele Familien kaufen solcherart geplante Häuser mit Kleinstgrundstücken nur, weil sie nichts anderes Bezahlbares finden. Neben der Verschandelung der Ortschaften treibt die Bevorzugung der Beplanung von Wohngebieten durch Investoren und Baufirmen die Immobilienpreise in die Höhe. Das schafft zwar Wohnraum, aber keine Wohnqualität. Gemeinden sollten auch einmal ganze Wohngebiete ausschließlich für größere Grundstücke für eine lockere EFH-Bebauung ausweisen und diese direkt an Bauherren verkaufen, so wie es in den 60er und 70er Jahren noch üblich war. Auf der hier in Frage stehenden Fläche wäre eine Bebauung mit max. 8-10 freistehenden EFH wesentlich verträglicher mit der bestehenden Umgebung und gewachsenen Dorfstruktur und würde das treffen, was viele Bauwillige, die auf’s Dorf ziehen, eigentlich suchen.
Ich hoffe, dass meine Erläuterungen über diese Petition hinaus generell bei den Verantwortlichen der Städten und Gemeinden „ankommen“ und zu einem Umdenken beitragen. Bauplanung und Bebauung sollte nicht in dem Maß, wie es derzeit der Fall ist, hauptsächlich Investoren und Baufirmen überlassen werden.
Bitte verstehen Sie das auch als Hilferuf.

(Bearbeitet)

Aus eigener Erfahrung in der Nachbarschaft, ebenfalls in Hanglage, weiß ich, dass starker Regen nicht genügend abgeleitet werden kann. Bei der geplanten engen Bebauung wird Regenwasser nicht versickern können und starker Regen wird zu großen Problemen bei den unterhalb gelegen Grundstücken führen.

Die geplante Bebauung ist zu dicht, schadet der Natur und erzeugt nicht lösbare Probleme bei der Niederschlagswasserentsorgung und dem Verkehr. Aus Sicht des Naturschutzes verschwindet eine weitere Fläche, die dem seltenen Rotmilan als Beuterevier dient. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis die nächste benachbarte Fläche umgewidmet und bebaut wird. Wohnungsbau sollte stattdessen im urbanen Umfeld auf Brachflächen/ Industriebrachen erfolgen. Diese Flächen sollte die Stadt den Investoren anbieten. Beispiel ist u.a. das Chronos-Areal.

Auf Naturschutz, Dorfcharakter, Bauweise der umliegenden Anwohner , unzureichende Zufahrtswege und Folgeschäden durch vermehrtes Oberflächenwasser wird keine Rücksicht genommen. Allein der Profit scheint wichtig zu sein. Dabei die nötige Wirtschaftlichkeit für den Bauherrn als Argument anzuführen, erscheint mir so abwegig und irrelevant, dass man stutzig werden muss.

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