Keine unsichere Dienstwaffe für unsere Soldaten

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Die Bundeswehr ist im Begriff, die Selbstladepistole P-10-C des Herstellers CZ einzuführen. In den Publikationen des Waffensachverständigen „Tactical Dad“ (Pseudonym für deren Internetauftritte) wurde an einem Exemplar eine defekte Schlagbolzensicherung festgestellt. Dieser Mangel wurde auch von anderen Influencern bestätigt. [1]

Die Wahrscheinlichkeit einer theoretischen Selbstzündung mag zwar gering erscheinen – auch weil dazu bislang keine Fälle bei der P-10-C bekannt sind –, bei der zu beschaffenden Menge sind Unfälle jedoch nicht ausgeschlossen. Abgesehen davon ist es nicht tragbar, eine möglicherweise mangelhaft gefertigte Waffe in den Truppendienst einzuführen. Soldaten müssen blindes Vertrauen in ihre Ausrüstung haben können. Ein technisch unzureichendes Produkt ist hierbei kontraproduktiv.

Darüber hinaus sind für den Gebrauch als Dienstwaffe folgende Punkte zu bemängeln:

  • Fehlender Sicherungshebel: Die Waffe lässt sich nicht manuell sichern.
  • Gefahr ungewollter Schussabgaben bei der Demontage: Konstruktionsbedingt muss beim Zerlegen der Abzug betätigt werden. In stressigen Einsatzsituationen ist damit zu rechnen, dass gängige Sicherheitsprotokolle fehlschlagen. Erfahrungen mit vergleichbaren Systemen (Glock) im Dienstbetrieb bestätigen dieses Risiko.

Daher fordert diese Petition:

  1. Eine Untersuchung der Schlagbolzensicherung bei einer größeren Anzahl von Stichproben des Modells auf dem Markt.
  2. Eine Auditierung der Fertigungsmethoden von CZ hinsichtlich der Eignung als verlässlicher Lieferant.
  3. Die Prüfung eines Ausstiegs aus dem Beschaffungsvertrag.
  4. Bei einer etwaigen Neuausschreibung die strikte Einhaltung von Sicherheitsstandards, die mindestens das Niveau bewährter Modelle wie der P8 und der P1 erreichen.

In den kommenden Jahren wird der Bundeswehr möglicherweise viel abverlangt. Dafür benötigt die Truppe einwandfrei funktionierendes und sicheres Gerät. Wenn die Truppe mit Waffen arbeiten muss, zu der sie kein Vertrauen hat, wird nicht nur die Wehrfähigkeit beeinträchtigt, sondern auch das Vertrauen in unseren Staat und Gesellschaft, die zu schützen sind.

Quellen:

Begründung

Die Verträge für die Waffe wurden unterschrieben, die Beschaffung läuft an. Jetzt ist der späteste Zeitpunkt noch zu reagieren. Wenn die Waffe erst einmal eingeführt wurde, kann sie nur, wie das G36 teuer durch ein besseres Modell ausgetauscht werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Fred Steinhäuser, Wildau
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.05.2026
Sammlung endet: 27.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Sicherheit

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Warum Menschen unterschreiben

Es sind Unfälle mit der P13 zu erwarten, weil sie keine Dienstpistole ist und nicht die technischen Features bietet, um solche Unfälle auszuschließen. Die P13 wurde nur beschafft, weil sie billig ist. Es gibt wesentlich bessere Pistolen am Markt, die genau dasselbe wie die P13 können und gleichzeitig Sicherheit bieten.
Die P13 ist unserer Soldaten unwürdig.

Weil unsere Truppe keine Persönliche Schutzausrüstung mit Sicherheitsmängeln ab Produktion haben soll,
Wo zusätzlich im Lebenszyklus durch Verschleiß ebenfalls weiteres Versagen zusätzlich zu erwarten ist,
Siehe zum US Markt wo dies schon mit dieser Waffe zu beobachten ist,
Und die Truppe generell keine Pistole ohne Zwangsversteuerung zur erst damit ausreichend gegebenen Zerlegesicherheit nutzen soll, um das Leben, Gesundheit direkt und indirekt der Soldaten und Ihrer Familien zu schützen, dann nach Unfällen mit bleibenden Personenschaden gibt es nicht nur einen geschädigten, sondern psychisch zusätzlich geschädigten Kameraden und Familien welche nicht mehr klarkommen psychisch

Bin selber Reservist, brauche Sicherheit im Dienst.

betroffen

War selbst Dienstpistolenträger in der Schweizer Armee (P 75).

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