Region: Kempten

Kempten: Schluss mit nächtlichem Auto-Lärm – für ruhige Nächte in unseren Wohngebieten

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Christian Schoch

75 Unterschriften

6 %
56 von 970 für Quorum in Kempten Kempten

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  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Christian Schoch

Wir fordern den Oberbürgermeister und den Stadtrat der Stadt Kempten (Allgäu) auf, wirksame Maßnahmen gegen die nächtliche Lärmbelastung durch Fahrzeuge zu ergreifen. Insbesondere bitten wir um:

  1. Verstärkte Kontrollen – mehr Geschwindigkeits- und Lärmkontrollen, insbesondere an Wochenendnächten, unter Einbindung des Kommunalen Ordnungsdienstes und in enger Abstimmung mit der Polizei.
  2. Gezieltes Vorgehen gegen Poser und Raser – konsequente Überprüfung manipulierter oder unzulässig lauter Auspuffanlagen, Ahndung unnötigen Lärms und vermeidbarer Abgasbelästigung (§ 30 StVO) sowie Maßnahmen gegen illegale Rennen und Show-Fahrten.
  3. Prüfung weiterer verkehrslenkender oder baulicher Maßnahmen – etwa nächtliche Durchfahrtsbeschränkungen, Einbahnstraßenregelungen oder andere Eingriffe, die das wiederholte „Rundenfahren" durch die Innenstadt und das gezielte Aufheulen unattraktiv machen.

Begründung

Auch ich bin als Anwohner direkt betroffen. In vielen Nächten werde ich vom Aufheulen der Motoren geweckt und liege danach lange wach. An ein Schlafen bei offenem Fenster ist im Sommer kaum noch zu denken. Aus meiner Nachbarschaft höre ich immer wieder dasselbe – wir alle wünschen uns einfach nur ruhige Nächte.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stadtruhe, Kempten
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.05.2026
Sammlung endet: 26.11.2026
Region: Kempten
Kategorie: Verkehr

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Warum Menschen unterschreiben

Ich wohne zwischen Freudenberg und Kotterner Straße. Meist Freitag und Samstag ab Feierabend bis tief in die Nacht werde ich bestens unterhalten: Feinstes Geknatter und Rumgepose, was das (Fahr-)Zeug hält, gerne auch mal bis 5 Uhr morgens.

Bevorzugt geht’s am Parktheater vorbei, einmal um die Bahnhofsapotheke, um das „unnütze Hin- und Herfahren“ auch vollständig auszukosten, und mit nicht selten 50 in der 20er-Zone an den Dönerbuden vorbei, soweit es die kreuzenden Fußgänger erlauben.

Einmal hinter der BigBox mit den Jungs treffen, Richtung Schumacherring knattern. Oder doch eine Runde zurück? Wieder an der städtischen Disko vorbei und den Freudenberg herunter, weil es bei Auf- und Abfahrten scheinbar besonders schön knallt. Selbst Richtung Iller ist der Fahrer noch lange zu hören. Ein akustisches Stadterlebnis für die ganze Nachbarschaft.

Immer dasselbe Klientel: hinten abgedunkelte Scheiben, vorne einen Spalt offen, damit das eigene Geknatter in den Häuserschluchten auch ordentlich zur Geltung kommt. Musik braucht es natürlich nicht, schließlich ist das Fahrzeug selbst die defekte Musikanlage.
Gegen vielfältige Automarken und Bürger unseres Planeten ist nichts einzuwenden, denn schwarze Schafe gibt es eh überall. Und die Besten der Besten fahren eben nachts durch die Städte. Offenbar gehört zum automobilen Selbstbewusstsein, möglichst vielen Menschen mitzuteilen, dass man gerade unterwegs ist.

Auf Videoaufnahmen reagieren die Insassen übrigens erstaunlich allergisch. Daher kann ich dazu nur ermutigen. Dann haben wir bald genug Material für eine unterhaltsame Dokumentation zusammen. Ein Fahrer sagte mir ernsthaft, er mache das „wegen der Mädels“. Damit wären sämtliche Klischees erfüllt. Die jungen Frauen auf dem Bürgersteig wundern sich allerdings weniger über die Motorleistung als über die schlichte Intelligenz dahinter.

Die Polizei nimmt fleißig Meldungen an, die Erfolgsquote scheint aber nur mäßig. Manch ein wilder Fahrer wird leider erst durch einen Unfall nachhaltig aus dem Verkehr gezogen.

Soweit mein Eindruck aus der Stadtmitte.

Die meisten Tuner, Autobastler und Fahrer teurer Autos sind nicht so störend. Offenbar haben sie ein gesünderes Selbstbewusstsein, sind reifer oder nehmen schlicht Rücksicht auf Mitmenschen.

Vielleicht höre ich doch noch auf den persönlichen Tipp eines Fahrers und nutze einfach Noise-Cancelling-Kopfhörer.. jedoch nur, um meine Doku über die Autoposer in Kempten fertigzustellen.

(Bearbeitet)

Autorennen und laute Musik in der Dieselstraße. Ja, es ist teilweise ein Industriegebiet, aber auch hier leben Menschen die schlafen wollen. Ich verstehe nicht warum die Stadt nichts gegen diese raser und Poser unternimmt?
Es gibt im Sommer nahezu keine Nacht in der ich nicht wegen Motorenlärm aufwache.
Geschwindigkeitskontrollen in Kempten gibt es, aber gefühlt immer an den gleichen stellen und die sind bekannt und somit weitgehend wirkungslos.
Wenn man auf dem Ring 60 fährt wird man regelrecht genötigt schneller zu fahren, da wird dann gehupt und dicht aufgefahren etc.

Sehr viel Lärm nachts in der Bodmanstr.
Lauter Lärm ebenfalls durch Posen und Laute Musik in Autos

Bin auch betroffen an der Kreuzung Lenzfriederstrasse Schumacherring

Weil der LÄRM die Menschen krank macht! Was wissenschaftlich belegt ist!

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