Petition richtet sich an:
Parlament
In der Pandemie wurde immer wieder kritisert, Kinder hätten "keine Lobby", und das stimmt. Das muss aber so nicht sein. Deshalb soll Kindern ab 0 Jahren ein aktives Wahlrecht bei Bundestagswahlen eingeräumt werden, das je nach Alter von ihren Eltern, ab einem sinnvollen Grenzalter (zwischen ca. 8 und 14 Jahren, spätestens mit der Strafmündigkeit mit 14) von ihnen selbst wahrgenommen werden kann.
Begründung
Die Diskriminierung von Kindern im demokratischen Prozess muss beendet werden. Nichts schafft dem Desinteresse an Demokratie mehr Vorschub als ein Wahlrecht, das Menschen (je nach Wahltermin) bis zu ihrem 22. Lebensjahr von der Demokratie ausschließt. So wird in der Schulzeit eines der wichtigsten Bildungsziele nur theoretisch vermittelt.
Kinder können an der Demokratie genauso beteiligt werden wie Erwachsene - ja sie müssen es sogar. Keine gesellschaftliche Gruppe wird vom Staat so stark beeinflusst - durch Erziehung und Bildung in den Schulen, Kindertagesstätten und weiteren Einrichtungen.
Für Windeln, Spielzeug, Kinderkleidung und Lernmaterial werden die gleichen Steuern fällig wie auf andere Produkte. Kinder sollten deshalb in den demokratischen Prozess eingebunden werden, der darüber entscheidet, wie dieses Geld verwendet wird.
Renommierte Studien belegen, dass ein Kinder- und Jugendwahlrecht die politische Bildung und das Interesse an Politik massiv fördert und so der Demokratiemüdigkeit entgegenwirkt.
Es ist selbstverständlich, dass Wahlrechtsänderungen politische Gewinner und Verlierer kennen. Das ist aber kein Problem - es ist vielmehr eine Chance für alle Parteien, sich in ihren Programmen endlich ernsthaft auch den Interessen von Kindern zu widmen.