Krankenhaus - Lichter aus!

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Die Krankenhäuser in Deutschland stehen unter massivem finanziellen Druck. Mit dem geplanten Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen weitere Kürzungen – bei Personal, Pflege und Versorgung. Ohne ausreichende Finanzierung können Krankenhäuser ihre Leistungen nicht dauerhaft aufrechterhalten.

Wir fordern den Deutschen Bundestag dazu auf, dafür zu sorgen, dass die Krankenhausfinanzierung die tatsächlichen Kosten der Versorgung abbildet und notwendige Vorhaltestrukturen nicht weiter gefährdet werden und das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz entsprechend zu korrigieren.

Für eine verlässliche Versorgung. Für faire Finanzierung. Für die Menschen in Deutschland.

Begründung

Die Krankenhäuser in Deutschland stehen unter massivem finanziellen Druck. Mit dem geplanten Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen weitere Kürzungen – bei Personal, Pflege und Versorgung. Ohne ausreichende Finanzierung können Krankenhäuser ihre Leistungen nicht dauerhaft aufrechterhalten. Für eine verlässliche Versorgung. Für faire Finanzierung. Für die Menschen in Deutschland.

Krankenhäuser werden derzeit politisch behandelt, als wären sie gewöhnliche Wirtschaftsunternehmen. Das sind sie nicht. Ein Krankenhaus funktioniert eher wie eine Feuerwehr: Der Staat schreibt rund um die Uhr Bereitschaft vor, Personalstandards, Qualifikationen, Technik, Dokumentation und Qualitätsvorgaben. Gleichzeitig legt der Staat die Preise fest, die ein Krankenhaus für seine Leistungen erhält. Und nun sollen diese Preise trotz massiv steigender Tarif-, Energie- und Sachkosten real gekürzt werden.

Kein anderes System der Daseinsvorsorge würde unter solchen Bedingungen dauerhaft funktionieren. Wenn eine Feuerwehr Defizite macht, sagt niemand: „Dann muss sie eben effizienter werden.“ Denn jeder weiß: Die Fahrzeuge, das Personal und die Einsatzbereitschaft müssen trotzdem vorgehalten werden – auch wenn gerade kein Einsatz stattfindet. Genau diese Vorhaltekosten tragen Krankenhäuser ebenfalls. Sie müssen OPs, Intensivstationen, Notaufnahmen und Fachpersonal jederzeit bereithalten – unabhängig davon, wie viele Patienten an einem einzelnen Tag kommen.

Die derzeitige Politik führt deshalb nicht zu „mehr Effizienz“, sondern zu einer Verlagerung der Lasten: Die gesetzliche Krankenversicherung wird entlastet, während Kommunen die Defizite ihrer Krankenhäuser ausgleichen müssen.

Das bedeutet konkret: Entweder schließen freigemeinnützige und kommunale Häuser – oder Städte und Landkreise müssen mit Steuergeld einspringen.
Die Versorgung verschwindet dadurch nicht. Die Rechnung wird lediglich weitergereicht.

Besonders problematisch ist: Krankenhäuser können ihre Kosten nicht einfach flexibel senken. Tariflöhne sind politisch gewollt. 
Personaluntergrenzen sind gesetzlich vorgeschrieben.
Dokumentations- und Qualitätsanforderungen steigen ständig.
Gleichzeitig werden die Erlöse gedeckelt oder gekürzt.

Jeder mittelständische Betrieb dürfte unter solchen Bedingungen seine Preise anpassen oder Leistungen reduzieren. Krankenhäuser dürfen beides kaum.

Deshalb geht es hier nicht um „Jammern“ oder um Partikularinteressen. Es geht um die Frage, ob Politik bereit ist, die tatsächlichen Kosten einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung ehrlich zu finanzieren.

Wenn wirtschaftlich solide Krankenhäuser trotz voller Auslastung und guter Versorgung dauerhaft rote Zahlen schreiben, liegt das Problem nicht allein im Krankenhaus. Dann stimmt das Finanzierungssystem nicht mehr.

Wir bitten den Deutschen Bundestag daher dringend, sich innerhalb Ihrer Fraktion sowie gegenüber Bundes- und Landespolitik dafür einzusetzen, dass die Krankenhausfinanzierung die tatsächlichen Kosten der Versorgung abbildet und notwendige Vorhaltestrukturen nicht weiter gefährdet werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Caritasverband für die Diözese Trier, Trier
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.06.2026
Sammlung endet: 04.12.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    vergangenen Freitag war es soweit: Der Gesetzentwurf zur geplanten Gesundheitsreform, der die gesetzliche Krankenversicherung stabilisieren soll, ging in den Bundestag. Doch bereits in der ersten Lesung wurde er scharf von der Opposition kritisiert. ✋ Und auch Sie setzen sich bereits mit dieser Petition für Nachbesserungen zur GKV-Reform ein.

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    Kurzlink zur Petition: www.openpetition.org/GKVkrankenhaus   

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    Ihr openPetition-Team 👋

Krankenhäuser auf dem Land müssen erhalten bleiben, sonst werden die Wege zur stationären Behandlung immer weiter.

Nicht wirklich ein Contraargument, aber für mich geht an keiner Stelle dieser Kampagne hervor, was genau jetzt welche Probleme verursachen wird. Eine Gegenüberstellung, welche Regularien in dem neuen Gesetz nun welchen Effekt in der Realität haben wäre sehr wichtig; aktuell erzeugt die gesamte Kampagne einen sehr polemischen Eindruck.

Warum Menschen unterschreiben

Inssbesondere freigemeinnützige und kirchliche Träger brauchen Planungssicherheit für Notaufnahmen, Intensivstationen und Normalstationen, damit die medizinische Versorgung auf dem Land und in der Stadt flächendeckend erhalten und GESICHERT bleibt. JEDER von uns ist zu jeder Zeit ein potentieller Patient im Krankenhaus. Das Leben kann sich von einer Minute zur anderen wegen eines medizinischen Ereignisses grundlegend ändern und jeder Mensch ist dann froh, wenn die Versorgung zeitnah und zielgerichtet gesichert ist.

Nicht an der Gesundheit sparen

Krankenhaus muss erhalten bleiben

Peter Klein

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