Region: Germany

Krankenhaus - Lichter aus!

Petition is addressed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

33,489 Signatures

100 %
32,636 from 30,000 for quorum in Germany Germany

33,489 Signatures

100 %
32,636 from 30,000 for quorum in Germany Germany
  1. Launched 05/06/2026
  2. Time remaining > 4 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
personal data
 

I agree that my data may be stored. I can revoke this consent at any time.

Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Die Krankenhäuser in Deutschland stehen unter massivem finanziellen Druck. Mit dem geplanten Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen weitere Kürzungen – bei Personal, Pflege und Versorgung. Ohne ausreichende Finanzierung können Krankenhäuser ihre Leistungen nicht dauerhaft aufrechterhalten.

Wir fordern den Deutschen Bundestag dazu auf, dafür zu sorgen, dass die Krankenhausfinanzierung die tatsächlichen Kosten der Versorgung abbildet und notwendige Vorhaltestrukturen nicht weiter gefährdet werden und das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz entsprechend zu korrigieren.

Für eine verlässliche Versorgung. Für faire Finanzierung. Für die Menschen in Deutschland.

Reason

Die Krankenhäuser in Deutschland stehen unter massivem finanziellen Druck. Mit dem geplanten Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen weitere Kürzungen – bei Personal, Pflege und Versorgung. Ohne ausreichende Finanzierung können Krankenhäuser ihre Leistungen nicht dauerhaft aufrechterhalten. Für eine verlässliche Versorgung. Für faire Finanzierung. Für die Menschen in Deutschland.

Krankenhäuser werden derzeit politisch behandelt, als wären sie gewöhnliche Wirtschaftsunternehmen. Das sind sie nicht. Ein Krankenhaus funktioniert eher wie eine Feuerwehr: Der Staat schreibt rund um die Uhr Bereitschaft vor, Personalstandards, Qualifikationen, Technik, Dokumentation und Qualitätsvorgaben. Gleichzeitig legt der Staat die Preise fest, die ein Krankenhaus für seine Leistungen erhält. Und nun sollen diese Preise trotz massiv steigender Tarif-, Energie- und Sachkosten real gekürzt werden.

Kein anderes System der Daseinsvorsorge würde unter solchen Bedingungen dauerhaft funktionieren. Wenn eine Feuerwehr Defizite macht, sagt niemand: „Dann muss sie eben effizienter werden.“ Denn jeder weiß: Die Fahrzeuge, das Personal und die Einsatzbereitschaft müssen trotzdem vorgehalten werden – auch wenn gerade kein Einsatz stattfindet. Genau diese Vorhaltekosten tragen Krankenhäuser ebenfalls. Sie müssen OPs, Intensivstationen, Notaufnahmen und Fachpersonal jederzeit bereithalten – unabhängig davon, wie viele Patienten an einem einzelnen Tag kommen.

Die derzeitige Politik führt deshalb nicht zu „mehr Effizienz“, sondern zu einer Verlagerung der Lasten: Die gesetzliche Krankenversicherung wird entlastet, während Kommunen die Defizite ihrer Krankenhäuser ausgleichen müssen.

Das bedeutet konkret: Entweder schließen freigemeinnützige und kommunale Häuser – oder Städte und Landkreise müssen mit Steuergeld einspringen.
Die Versorgung verschwindet dadurch nicht. Die Rechnung wird lediglich weitergereicht.

Besonders problematisch ist: Krankenhäuser können ihre Kosten nicht einfach flexibel senken. Tariflöhne sind politisch gewollt. 
Personaluntergrenzen sind gesetzlich vorgeschrieben.
Dokumentations- und Qualitätsanforderungen steigen ständig.
Gleichzeitig werden die Erlöse gedeckelt oder gekürzt.

Jeder mittelständische Betrieb dürfte unter solchen Bedingungen seine Preise anpassen oder Leistungen reduzieren. Krankenhäuser dürfen beides kaum.

Deshalb geht es hier nicht um „Jammern“ oder um Partikularinteressen. Es geht um die Frage, ob Politik bereit ist, die tatsächlichen Kosten einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung ehrlich zu finanzieren.

Wenn wirtschaftlich solide Krankenhäuser trotz voller Auslastung und guter Versorgung dauerhaft rote Zahlen schreiben, liegt das Problem nicht allein im Krankenhaus. Dann stimmt das Finanzierungssystem nicht mehr.

Wir bitten den Deutschen Bundestag daher dringend, sich innerhalb Ihrer Fraktion sowie gegenüber Bundes- und Landespolitik dafür einzusetzen, dass die Krankenhausfinanzierung die tatsächlichen Kosten der Versorgung abbildet und notwendige Vorhaltestrukturen nicht weiter gefährdet werden.

Petition details

Petition started: 06/05/2026
Collection ends: 12/04/2026
Region: Germany
Topic: Health

Translate this petition now

new language version

News

  • Liebe Unterstützende,

    vergangenen Freitag war es soweit: Der Gesetzentwurf zur geplanten Gesundheitsreform, der die gesetzliche Krankenversicherung stabilisieren soll, ging in den Bundestag. Doch bereits in der ersten Lesung wurde er scharf von der Opposition kritisiert. ✋ Und auch Sie setzen sich bereits mit dieser Petition für Nachbesserungen zur GKV-Reform ein.

    Damit der Kritik noch mehr Gehör verschafft wird, haben wir von openPetition einen Post zur Petition in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht - einfach auf die blauen Verlinkungen klicken & teilen, teilen, teilen:

    Instagram
    YouTube
    TikTok
    Facebook
    LinkedIn
    Mastodon
    Bluesky

    Vor allem wenn die Beiträge geteilt werden, erfahren noch mehr Menschen von der Petition. 👥

    Wer nicht in den Sozialen Netzwerken aktiv ist, kann Freunde, Bekannte und Familie auch per Whatsapp oder E-Mail auf die Petition hinweisen 📧:

    Kurzlink zur Petition: www.openpetition.org/GKVkrankenhaus   

    Vielen Dank für Ihr Engagement!
    Ihr openPetition-Team 👋

Krankenhäuser auf dem Land müssen erhalten bleiben, sonst werden die Wege zur stationären Behandlung immer weiter.

Nicht wirklich ein Contraargument, aber für mich geht an keiner Stelle dieser Kampagne hervor, was genau jetzt welche Probleme verursachen wird. Eine Gegenüberstellung, welche Regularien in dem neuen Gesetz nun welchen Effekt in der Realität haben wäre sehr wichtig; aktuell erzeugt die gesamte Kampagne einen sehr polemischen Eindruck.

Why people sign

Jeder, egal wie hoch das Einkommen ist, hat das Recht die bestmögliche Versorgung zu erhalten die er benötigt. Nur eine gesunde Gesellschaft, kann auch zum Erfolg des Landes beitragen

Weil ich lange als Seelsorger in Krankenhäusern tätig war und weiss, wie viele Krankenhäusern mit dem Rücken zur Wand stehen und kaum noch eine gute Versorgung der Patienten leisten können. Es gibt Geld bei den vermögenden und Einsparungen beim Militär, so dass das Geld hier sinnvoll eingesetzt wäre.

Jede Stimme zählt

Weil ich in der Pflege arbeite und es jeden Tag seiten der Regierung nur noch schlimmer wird.

Weil wir auf die Krankenhäuser angewiesen sind . Immer mehr Last auf immer weniger Schultern.

Tools for the spreading of the petition.

You have your own website, a blog or an entire web portal? Become an advocate and multiplier for this petition. We have the banners, widgets and API (interface) to integrate on your pages. To the tools

Translate this petition now

new language version

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now