Kurze Beine, kurze Wege – unsere Dorfschulen müssen bleiben!

Petition richtet sich an:
Amtsvorsteher Olde Oldsen

1.772 Unterschriften

100 %
826 von 450 für Quorum in Amt Mittleres Nordfriesland Amt Mittleres Nordfriesland

1.772 Unterschriften

100 %
826 von 450 für Quorum in Amt Mittleres Nordfriesland Amt Mittleres Nordfriesland
  1. Gestartet Mai 2026
  2. Sammlung noch 16 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Amtsvorsteher Olde Oldsen

Kurze Beine, kurze Wege – unsere Dorfschulen müssen bleiben!
Für den Erhalt der Grundschulen in Joldelund, Breklum und Bordelum
Eine Petition der Bürgerinitiative Joldelund gegen die drohende Schulschließung im Schulverband Mittleres Nordfriesland

Worum es geht
Die Grundschulen in Joldelund, Breklum und Bordelum sind bedroht. Der Schulverband Mittleres Nordfriesland plant – auf Basis einer Analyse des Architekturbüros Baupiloten – eine weitreichende Zentralisierung des Schulangebots am Standort Bredstedt. Alle drei Dorfschulen könnten geschlossen werden.
Wir, die Bürgerinitiative Joldelund »Kurze Beine, kurze Wege«, wehren uns dagegen – gemeinsam mit den Eltern und Gemeinden in Breklum und Bordelum. Unsere Kinder gehören in ihre Dörfer.

Unsere Forderungen
Unsere Schulen bleiben! Die Grundschulen in Joldelund, Breklum und Bordelum müssen erhalten werden – als Herz unserer Dörfer und Heimat unserer Kinder.

  • Zeigt uns die echten Alternativen! Bevor Schließungen beschlossen werden, muss fair und gleichwertig geprüft werden, ob unsere Dorfschulen erhalten werden können. Wir wollen keine Zentralisierung als einzige Option.
  • Warum schrumpfen die Kinderzahlen – und stimmt das wirklich? Die Prognosen zur Schülerentwicklung, auf die sich die Planung stützt, sind für uns nicht nachvollziehbar. Wir fordern vollständige Offenlegung: Woher kommen die Zahlen? Was wurde angenommen? Was wurde weggelassen?
  • Was kostet das wirklich – für alle? Wir wollen wissen, was Zentralisierung über 20–30 Jahre tatsächlich kostet – inklusive Busverkehr, Betrieb und Sanierung. Nur wer alles vergleicht, entscheidet fair.
  • Teuer muss nicht besser sein. Für die Umbauten in Bredstedt werden Millionen geplant. Doch wo ist der Beweis, dass moderne Schulraumkonzepte unseren Kindern wirklich mehr bringen? Wir fordern Antworten, bevor Fakten geschaffen werden.
  • Wir reden mit – nicht nachher, sondern jetzt! Entscheidungen über die Zukunft unserer Kinder dürfen nicht über unsere Köpfe hinweg getroffen werden. Wir sind die Eltern. Wir sind die Gemeinden. Hört uns zu.

Begründung

Unsere Gründe

  • Vom ersten Tag an zuhause: Viele Kinder besuchen von der Krippe (ab ca. 12 Monaten) bis zum Ende der Grundschulzeit denselben Ortsstandort mit Kita und Schule. Diese Kontinuität über rund zehn Jahre gibt Kindern Sicherheit, Wurzeln und ein stabiles soziales Umfeld.
  • Kurze Wege für kleine Füße: Grundschulkinder sollten ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad bewältigen können – nicht im Bus über lange Strecken pendeln müssen.
  • Dorf ohne Schule ist kein Dorf mehr: Die Dorfschule ist Mittelpunkt und Zukunftssignal. Familien ziehen weg, wenn die wohnortnahe Bildung fehlt.
  • Keine Belege für den Mehrwert teurer Umbauten. Beziehungsqualität und Sicherheit zählen weit mehr.
  • Kosten nicht vergleichend berechnet: Ein vollständiger Vergleich von Investitions-, Betriebs- und Transportkosten über 20–30 Jahre für alle Standortvarianten liegt bislang nicht vor.
  • Auch die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahlen in Joldelund stimmen aus unserer Sicht nicht mit den aktuellen Zahlen der KiTa Jahrgänge überein (mehr als 20% Abweichung).

„Unsere Kinder kennen ihren Ort – lasst sie hier aufwachsen.“
Bürgerinitiative Joldelund »Kurze Beine, kurze Wege – die Grundschule in Joldelund muss bleiben«

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.05.2026
Sammlung endet: 07.11.2026
Region: Amt Mittleres Nordfriesland
Kategorie: Bildung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Warum Menschen unterschreiben

Dorfschulen sind wichtig für das soziale Leben in den kleinen Ortschaften!

Die Kinder haben Namen und nicht nur eine Nummer. Die Dorfschule hat den Charme eine überschaubare Gesamtzahl der Schüler zu haben und in einer guten Klassengröße zu fungieren.
Schüchterne Kinder haben es hier deutlich leichter sich anzupassen und anzukommen beim Wechsel der kleinen Dorfkita zur Grundschule.
Mobbing ist ebenfalls in kleineren Schulen besser zu kontrollieren bzw. auch dass dies entsteht ist eher geringer.

Ich weiß wie es ist lange Wege zur Schule zu haben. Auch wenn es schon viele kalte Winter her ist. Zu Fuß zur Schule ist ein Segen.

Für meinen Neffen und meine Nichte eine Ressource für Kids im Dorf

Für die Entwicklung unserer Kinder und damit für unsere Zukunft brauchen wir die besten Bedingungen. Damit meine ich keine supermodernen Räumlichkeiten und Ausstattungen sondern Grundschulen, in denen sie sich die Kinder sicher und geborgen fühlen. In einer sehr großen Grundschule ist es schwierig für die Kleinsten, sich sicher zu fühlen. Ängste mit den vielen negativen Folgen finden dort einen guten Nährboden. Nicht nur der seelische Schaden sondern auch die Folgekosten wären immens. Ich frage die verantwortlichen Politiker: Wollt ihr das Risiko wirklich eingehen und eure "Sparmaßnahmen" auf dem Rücken der Schwächsten austragen? Wobei es auch überhaupt nicht erwiesen ist, dass es dadurch zu Einsparungen kommen könnte.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern