Neuigkeiten
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Änderungen an der Petition
vor 2 Tagen
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Geflüchtete arbeiten lassen - Chancen nicht blockieren
Forderung
Viele Geflüchtete in Deutschland wollen arbeiten. Viele Betriebe suchen Arbeitskräfte. Trotzdem scheitert eine Einstellung oft an langen Verfahren, unklaren Zuständigkeiten oder fehlender Arbeitserlaubnis.
Aus meiner Erfahrung in der Flüchtlingshilfe weiß ich: Viele Menschen warten nicht aus Bequemlichkeit, sondern auf die Chance, endlich selbst für sich zu sorgen. Ich fordere deshalb: Asylsuchende und Geduldete sollen schneller, einfacher und rechtssicher arbeiten dürfen, sobald ein konkretes Jobangebot vorliegt. Die Anmeldung soll über den Arbeitgeber erfolgen, damit Behörden Lohn, Arbeitsbedingungen und Missbrauchsrisiken prüfen können.
Ich erlebe, wie Arbeitswille ausgebremst wird
Seit rund acht Jahren engagiere ich mich in der Flüchtlingshilfe. Immer wieder begegne ich Menschen, die arbeiten wollen - und Betrieben, die sie einstellen würden. Doch oft verzögern Anträge, Zuständigkeiten und Genehmigungen den Start.
Das frustriert alle: Geflüchtete, die sich ein eigenes Leben aufbauen wollen; Betriebe, die Unterstützung brauchen; und eine Gesellschaft, die Integration erwartet, aber den Weg dorthin unnötig schwer macht.
Arbeit schafft Integration
Arbeit bedeutet mehr als Einkommen. Wer arbeitet, lernt schneller Deutsch, bekommt Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen, zahlt Steuern und Sozialbeiträge und wird unabhängiger von staatlicher Unterstützung.
Ich habe erlebt, wie gut es laufen kann: Eine geflüchtete Frau aus Syrien konnte nach ihrer Sprachprüfung einen Arbeitsvertrag abschließen, sich beruflich stabilisieren und später sogar eine eigene Wohnung kaufen. Ein anderer Geflüchteter mit IT-Kenntnissen fand Arbeit bei einem SAP-Partnerunternehmen und baute sich hier eine Zukunft auf. Solche Beispiele zeigen: Wenn Menschen eine faire Chance bekommen, profitieren alle.
Regeln vereinfachen, Kontrolle behalten
Schon heute dürfen viele Geflüchtete grundsätzlich arbeiten. In der Praxis ist der Zugang aber kompliziert. Je nach Aufenthaltsstatus, Unterbringung, Herkunftsland und Identitätsklärung gelten unterschiedliche Fristen, Verbote und Ausnahmen.
Diese Regeln sollen nicht einfach wegfallen. Aber ein konkretes Jobangebot darf nicht monatelang liegen bleiben. Wenn keine klaren Gründe dagegen sprechen - etwa Sicherheitsbedenken, fehlende Mitwirkung bei der Identitätsklärung oder eine unmittelbar bevorstehende Abschiebung -, soll Arbeit erlaubt werden.
Die Anmeldung über den Arbeitgeber schafft Kontrolle: Behörden können prüfen, ob Lohn, Arbeitsbedingungen und Sozialversicherung stimmen. So wird legale Arbeit erleichtert und Ausbeutung verhindert.
Deutschland braucht Menschen, die mitarbeiten dürfen
In vielen Branchen fehlen Arbeitskräfte. Gleichzeitig leben hier Menschen, die arbeiten wollen und arbeiten könnten. Es ist widersinnig, offene Stellen unbesetzt zu lassen, während motivierte Menschen auf eine Erlaubnis warten.
Ich fordere deshalb:
Wer hier lebt, arbeiten kann und ein konkretes Angebot hat, sollte nicht ausgebremst werden. Lasst Menschen arbeiten - für ihre Zukunft und für unser Land.
Quellen
Bundesministerium für Arbeit und Soziales: “Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete”, abgerufen am 21.08.2026.
Bundesagentur für Arbeit: “Aufenthaltsstatus und Arbeitsmarktzulassung”, abgerufen am 21.08.2026.
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: “Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten: Verbesserte institutionelle Rahmenbedingungen fördern die Erwerbstätigkeit”, abgerufen am 21.08.2026.
Bundesministerium der Justiz: “Asylgesetz - § 61 Erwerbstätigkeit”, abgerufen am 21.08.2026.
Bundesministerium der Justiz: “Aufenthaltsgesetz - § 4a Zugang zur Erwerbstätigkeit”, abgerufen am 21.08.2026.
Bundesministerium der Justiz: “Beschäftigungsverordnung - § 32 Beschäftigung von Personen mit Duldung und Aufenthaltsgestattung”, abgerufen am 21.08.2026.
Petition gestartet:
09.08.2026
Sammlung endet:
08.02.2027
Region:
Deutschland
Kategorie:
Migration
Noch kein PRO Argument.
Grundsätzlich sind die Spielregeln bekannt: Arbeiten dürfen die, die eine gute Bleibeperspektive haben. Die anderen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, dürfen nicht oder nicht mehr arbeiten. Damit will man eine Integration verhindern, denn sie müssen zurück in ihr Heimatland, Viel zu viele sind ohne Fluchtgrund gekommen und versuchen eine vollalimentierte Einwanderung über Asyl und das muss endllich aufhören!
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Ein Vorschlag:
wenn ein Migrant in einem Beruf arbeiten will, egal ob er von seiner Heimat die Qualifikation dafür mitbringt - oder nicht, soll er die Möglichkeit erhalten, 2 - 4 Wochen in dem Betrieb zu arbeiten, um festzustellen, ob er dafür geeignet ist - oder nicht.