Leben retten! Verpflichtende Vitamin-B6-/B12-Kontrollen bei Parkinson als reguläre Kassenleistung!

Petition richtet sich an:
Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA), Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

428 Unterschriften

4 %
10.000 für Sammelziel

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Petition richtet sich an: Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen (G-BA), Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)

Wir fordern die gesetzlich verpflichtende Einführung einer vollfinanzierten Laborkontrolle von Vitamin B6 (im Vollblut) und Vitamin B12 mindestens zweimal im Jahr als reguläre und finanzierte Kassenleistung für alle Parkinson-Patienten unter Levodopa-Hochdosis- oder Pumpentherapie.

Hierzu fordern wir konkret:

  1. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) muss die aktuelle „Sollte-Empfehlung“ zur Vitamin-Prüfung in eine verbindliche Handlungspflicht (Muss-Vorschrift) umschreiben.
  2. Die DGN-Leitlinienkommission muss die schwerwiegende Nebenwirkung der epileptischen Krampfanfälle explizit in die nationalen Behandlungsrichtlinien aufnehmen.
  3. Die halbjährliche Bestimmung von Vitamin B6 und B12 muss als feste, budgetfreie Regelleistung im GKV-Leistungskatalog verankert werden.
  4. Ambulante Fachärzte müssen dazu verpflichtet werden, labormedizinische Nachsorge-Empfehlungen aus den Berichten der Parkinson-Fachkliniken verbindlich umzusetzen.

Begründung

Der medizinische Hintergrund:
Die Therapie macht uns chronisch krank!
Parkinson-Therapien retten Lebensqualität, aber sie haben eine gefährliche biochemische Schattenseite. Die Wirkstoffe (Levodopa in Kombination mit Carbidopa/Foscarbidopa) blockieren und verbrauchen im Körper schleichend die Speicher von Vitamin B6 und B12.

  • Die Folge von B12- Mangel: Schwere, unheilbare Nervenschäden (Polyneuropathien)
  • Die verheimlichte Folge von B6-Mangel: Vitamin B6 ist die chemische „Bremse“ im Gehirn. Fällt diese durch einen extremen Mangel weg, kann es zu schweren, generalisierten epileptischen Krampfanfällen (Grand-Mal-Anfällen) kommen. Während die US-Arzneimittelbehörde FDA offiziell vor Todesfällen warnt, wird diese lebensgefährliche neurologische Komplikation in den deutschen Leitlinien der DGN bisher unterschlagen!

Wie dramatisch dieses Defizit ist, zeigt meine eigene Geschichte:
Ich lebe seit über 14 Jahren mit Parkinson und trage eine Subkutane Pumpe. Am 01. September saß ich bei meinem ambulanten Neurologen. Von Seiten des Arztes kam, genau wie bei allen bisherigen Ärzten in den vergangenen Jahren, kein Wort darüber, dass meine Vitaminspiegel kontrolliert werden müssten. Man hört davon in der ambulanten Praxis nichts! Ich musste selbst darum bitten und verhandeln, obwohl ich ein kribbeln in den Füßen angab. Vereinbart wurde dann, dass der B12 Spiegel in der nächsten Woche abgenommen wird. Nur zwei Tage später, am 03. September, geschah das Unvermeidbare: Ich erlitt einen schweren epileptischen Grand-Mal-Anfall.
Die spätere Untersuchung zeigte einen massiven Vitamin-B6-Mangel.
Mein Wert lag weit unter dem Normbereich. Wenn ich nicht hartnäckig geblieben wäre und die Werte gegen den Widerstand der Praxis eingefordert hätte, wüsste ich bis heute nicht, warum ich diesen Anfall hatte, ein Zustand, der unbehandelt tödlich enden kann, da bei einem Status Epilepticus, nicht das normale Notfallmedikament wirkt.
Das Systemversagen in Deutschland:
Die Leitlinien-Lücke:
Obwohl Fachkliniken diese Kontrollen in ihren Arztbriefen empfehlen, sieht die Realität in den ambulanten Praxen katastrophal aus.
Der Grund dafür liegt in den mangelhaften Vorgaben:
Unverbindliche Empfehlungen statt Pflichten:
In der aktuellen S2k-Leitlinie der DGN steht die labormedizinische Kontrolle lediglich als „Sollte-Empfehlung“. Ambulante Ärzte nutzen diese weiche Formulierung als Freifahrtschein, um die Bluttests im stressigen Praxisalltag wegzulassen.
Verschweigen von epileptischen Anfällen:
Weil die DGN in ihren Leitlinien zwar vor Nervenschäden warnt, epileptische Krämpfe aber unerwähnt lässt, sind viele niedergelassene Neurologen über dieses fatale Risiko überhaupt nicht im Bilde.
Die IGeL-Falle und ignorierte Klinikbriefe:
Entlassungsberichte aus Spezialkliniken, die eine Nachsorge fordern, werden ignoriert. Will der Patient die Messung dennoch, wird sie ihm oft als kostenpflichtige Selbstzahler-Leistung (IGeL) aufgedrückt. Das kann und darf nicht sein! Es darf nicht vom Zufall, vom Verhandlungsgeschick oder vom Geldbeutel des Patienten abhängen, ob eine lebensrettende Routine-Blutuntersuchung stattfindet.
Unterzeichnen Sie diese Petition!
Brechen wir das Schweigen der ambulanten Praxen, schließen wir die Lücken in den Leitlinien und retten wir gemeinsam das Leben von Parkinson-Patienten!
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Wissenschaftliche Quellen und Nachweise zu dieser Petition:

  1. Offizielle Sicherheitswarnung der US-Arzneimittelbehörde FDADatum: 20. März 2026Inhalt: Die U.S. Food and Drug Administration (FDA) hat eine strikte Warnung für alle carbidopa-/levodopahaltigen Medikamente herausgegeben. Grund war eine Sicherheitsüberprüfung von 14 Fällen schwerer, therapierefraktärer epileptischer Krampfanfälle (Seizures) infolge eines B6-Mangels bei Hochdosis-Therapien (über 1.000 mg Levodopa täglich), darunter zwei Todesfälle. Die FDA fordert verpflichtende B6-Überwachungen vor und während der Therapie.
  2. S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)Quelle: Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie, S2k-Leitlinie Parkinson-Krankheit (AWMF-Registernummer: 030-010).Wortlaut: Im Kapitel zu gerätegestützten Therapieverfahren wird eine regelmäßige Kontrolle der Vitamin-B6-, Vitamin-B12- und Folsäurespiegel im Blut ausdrücklich empfohlen, da eine kontinuierliche Levodopa-Zufuhr zu massiven Mangelsituationen führt.
  3. Wissenschaftlicher Fallbericht aus Deutschland (Duodopa/L-Dopa-Pumpe)Studie: Skodda S., Müller T. (2013): Refractory epileptic seizures due to vitamin B6 deficiency in a patient with Parkinson's disease under duodopa therapy. Erschienen im Journal of Neural Transmission (120, 1099–1102). Dieser Fallbericht dokumentiert einen identischen Fall von Grand-Mal-Anfällen in Deutschland, die rein durch den pumpeninduzierten Vitamin-B6-Mangel ausgelöst wurden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Melanie Giebel, Bad Pyrmont
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 20.09.2026
Sammlung endet: 19.03.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Warum Menschen unterschreiben

Weil mein Vater unter Parkinson litt

Die Parkinson Erkrankten dürfen nicht allein gelassen werden

Weil es mich selbst betrifft.

Weil mein Partner ebenfalls unter Morbus Parkinson leidet.

Es muss immer b6 und B12 abgenommen werden. 90 %der Menschen haben einen Mangel.

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