Mehr Unterstützung für Eltern! Fokus des Landes auf Familien!

Petition richtet sich an:
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

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Petition richtet sich an: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Familien brauchen Unterstützung – keine finanzielle Zwangslage

Unsere Kinder sind keine Steuerzahler. Sie sind Menschen. Deutschland spricht viel über Zukunft, Fachkräftemangel und wirtschaftliches Wachstum. Doch viel zu selten wird darüber gesprochen, wer diese Zukunft möglich macht: unsere Kinder und die Familien, die sie großziehen.

Wir fordern deshalb eine grundlegende Veränderung der Familienpolitik in Deutschland.
Mit der Geburt eines Kindes entsteht schnell der Eindruck, dass vor allem eine neue Steuer-ID hinzukommt. Doch Kinder sind keine wirtschaftliche Kennzahl und kein Kostenfaktor. Sie brauchen Zeit, Sicherheit, Liebe, Nähe und verlässliche Bezugspersonen. Und Eltern brauchen die Möglichkeit, ihnen genau das zu geben.

Eltern brauchen echte Wahlfreiheit
Für viele Familien ist es finanziell kaum noch möglich, dass ein Elternteil die ersten Lebensjahre überwiegend zu Hause bleibt. Mieten, Lebensmittel, Energie, Kleidung, Versicherungen und andere Lebenshaltungskosten steigen. Ein Einkommen reicht häufig nicht mehr aus.

Aus einer freien Entscheidung wird dadurch schnell ein Zwang:
Entweder beide Eltern arbeiten – oder die Familie kann sich ihr Leben nicht mehr leisten.

Die Krippe ist für viele Familien deshalb keine freiwillige Möglichkeit mehr, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Wir stellen Kinderbetreuung nicht infrage. Gute Betreuungsangebote sind wichtig. Aber es muss eine echte Alternative geben: Eltern, die ihre kleinen Kinder selbst betreuen möchten, müssen sich das leisten können.

Die ersten Lebensjahre sind keine Nebensache
Die ersten Lebensjahre sind eine besonders prägende Zeit. Kinder brauchen Nähe, Sicherheit, stabile Beziehungen und verlässliche Bezugspersonen. Jede Familie ist anders. Manche Eltern möchten früh arbeiten, manche müssen es, andere möchten ihr Kind selbst begleiten. Keine dieser Entscheidungen sollte jedoch aus finanzieller Not getroffen werden müssen.

Genau deshalb brauchen wir echte Wahlfreiheit.
Warum werden Familien nicht stärker entlastet?
Eltern kämpfen mit hohen Lebenshaltungskosten, Wohnkosten und Betreuungsfragen. Gleichzeitig wird von ihnen erwartet, möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.

Doch wo bleibt die Anerkennung für die Arbeit, die Eltern zu Hause leisten?
Kinder zu betreuen, zu trösten, zu füttern, zu wickeln, zu erziehen, zu fördern, Arzttermine zu organisieren, den Haushalt zu führen und rund um die Uhr Verantwortung zu tragen, ist ebenfalls Arbeit. Sie ist gesellschaftlich notwendig und verdient Anerkennung.

Wir wollen keinen Luxus. Wir wollen faire Möglichkeiten.
Wir fordern eine Familienpolitik, die anerkennt, dass Kinder die Zukunft unseres Landes sind.

Wir fordern:
- stärkere finanzielle Entlastung von Familien,
- bessere Anerkennung der Erziehungs- und Betreuungsleistung,
- finanzielle Unterstützung für Eltern, die ihre kleinen Kinder selbst betreuen möchten,
- echte Wahlfreiheit zwischen Eigen- und Fremdbetreuung,
- ausreichende und qualitativ gute Betreuungsplätze,
- eine Familienpolitik, bei der das Wohl des Kindes im Mittelpunkt steht,
- und Maßnahmen gegen die steigenden finanziellen Belastungen von Familien.

Ein Kind darf kein Armutsrisiko sein.
Eltern dürfen nicht zwischen finanzieller Sicherheit und der Betreuung ihres Kindes wählen müssen.
Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen verlässliche Eltern. Und Eltern brauchen ein System, das sie dabei unterstützt.
Wir wollen einen politischen Kurswechsel.

Wenn Deutschland Kinder als Zukunft braucht, muss Deutschland auch bereit sein, in Familien zu investieren – nicht nur mit Worten, sondern durch tatsächliche finanzielle und gesellschaftliche Entlastung.

Wer Kinder bekommt, übernimmt über viele Jahre Verantwortung. Diese Leistung verdient Anerkennung und Unterstützung. Wir wollen keine Gesellschaft, in der Eltern ihre Kinder möglichst früh fremdbetreuen lassen müssen, weil sie es sich anders nicht leisten können.

Wir wollen eine Gesellschaft, in der Eltern frei entscheiden können. Eine Gesellschaft, in der ein Elternteil zu Hause bleiben kann, wenn die Familie das möchte. Eine Gesellschaft, in der Betreuung eine Möglichkeit bleibt und nicht zur wirtschaftlichen Zwangslösung wird.

Eine Gesellschaft, in der Kinder nicht in erster Linie als zukünftige Steuerzahler betrachtet werden, sondern als das, was sie sind:
Unsere Kinder. Unsere Familien. Unsere Zukunft.
Deshalb bitten wir um Ihre Unterstützung.

Unterzeichnen Sie diese Petition, wenn Sie der Meinung sind, dass Familien in Deutschland mehr Unterstützung verdienen.
Unterzeichnen Sie, wenn Sie möchten, dass Eltern echte Wahlfreiheit bekommen.
Familien dürfen nicht länger allein gelassen werden.
Kinder sind keine Steuerzahler.
Kinder sind unsere Zukunft.

Wir fordern: Mehr Unterstützung für Familien. Mehr Anerkennung für Eltern. Mehr Zeit für Kinder. Und echte Wahlfreiheit für jede Familie.

Begründung

Warum ist diese Petition wichtig?
Diese Petition ist wichtig, weil Familien in Deutschland zunehmend unter finanziellem und gesellschaftlichem Druck stehen.

Kinder zu bekommen und großzuziehen darf kein finanzielles Risiko sein. Trotzdem erleben viele Eltern, dass ein Einkommen kaum noch ausreicht, um die steigenden Kosten für Miete, Lebensmittel, Energie, Kleidung und den täglichen Bedarf einer Familie zu tragen. Dadurch entsteht für viele Familien ein erheblicher Druck, beide Elternteile möglichst schnell wieder in den Beruf zu bringen.

Damit wird die Betreuung des eigenen Kindes für viele Eltern zu einer finanziellen Frage statt zu einer freien Entscheidung. Wir möchten, dass Eltern selbst entscheiden können, wie sie die ersten Lebensjahre ihres Kindes gestalten möchten – ohne Angst haben zu müssen, dadurch finanziell abzurutschen.

Betreuung in Krippe oder Kindergarten ist wichtig und für viele Familien eine große Hilfe. Sie darf aber nicht die einzige Möglichkeit sein, wenn Eltern ihr kleines Kind selbst betreuen möchten. Echte Wahlfreiheit bedeutet, dass sowohl Fremdbetreuung als auch Betreuung durch die Eltern möglich und finanziell tragbar sind.

Die ersten Lebensjahre sind für die Entwicklung eines Kindes besonders wichtig. Kinder brauchen Sicherheit, Nähe, stabile Beziehungen und verlässliche Bezugspersonen. Eltern sollten deshalb nicht durch finanzielle Not gezwungen werden, mehr zu arbeiten und weniger Zeit mit ihrem Kind verbringen zu können. Wir fordern deshalb eine stärkere Unterstützung von Familien, eine bessere Anerkennung der Erziehungsleistung und finanzielle Rahmenbedingungen, die es Eltern ermöglichen, ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst zu begleiten, wenn sie das möchten.

Familien dürfen nicht zwischen finanzieller Sicherheit und Zeit mit ihren Kindern wählen müssen. Kinder sind keine Kostenstelle und keine zukünftigen Steuerzahler, sondern Menschen, deren Wohl und Entwicklung im Mittelpunkt stehen müssen.

Diese Petition soll deshalb ein Zeichen setzen:
Familien brauchen nicht mehr Druck. Familien brauchen Unterstützung, Anerkennung und echte Wahlfreiheit.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jennifer Bock, Nienburg (Weser)
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.08.2026
Sammlung endet: 25.02.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Familie

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Warum Menschen unterschreiben

ja und das sofort.

Kinder brauchen sicheres Leben

Es muss sich unbedingt was ändern. Für Familien und für die Rentner.

Ich bin selbst Mama geworden und empfinde meine Umwelt als sehr kinderunfreundlich. Außerdem besteht ein riesiger Konflikt aufgrund der Unvereinbarkeit zwischen Kinderbetreuung und Arbeit.

Ich habe keine Kinder und mir ist selbstverständlich bewusst wie wichtig es ist Familien zu entlasten. Immer weniger Menschen können sich ein Kind oder mehrere Kinder leisten. Inflation, Vermieter-Unternehmen (welche Mieten immer weiter erhöhen), andere Lebenserhaltungskosten, Klimakriese/immer weniger Umweltschutz (dazu gehört auch wenig Dorf Unterstützung und Städte statt zu begrünen und Menschenfreundlich zu machen werden diese asphaltiert und es wird immer mehr abgebaut, nicht genug repariert, keine Barrierefreiheit, zu wenig Plätze für Gemeinschaft, Kinder, Jugendliche, usw), Sozial-Abbau auch im Familienbereich macht das Kinder kriegen immer riskanter, schwerer und für manche unmöglich. Wir brauchen dringend Politik die Menschen mitdenkt und Reiche mit in die Verantwortung zieht (statt dauernd eben diese Überreichen zu entlasten - Lobbyismus).

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