Region: Wenzenbach

Naturzerstörung durch Bau eines Hyperscale Rechenzentrums in Wenzenbach verhindern.

Petition richtet sich an
Bürgermeister Sebastian Koch

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1.000 für Sammelziel

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Petition richtet sich an: Bürgermeister Sebastian Koch

Verhindern sie extremen Flächenfraß und retten Sie den 1000 Jahre alten Abbachhof und einen der schönsten und artenreichsten Naturräume der ganzen Region Wenzenbach, Zeitlarn, Regensburg!

An die Gemeinderäte und Bürger Wenzenbachs und der umliegenden Gemeinden Zeitlarn, Regenstauf, Regensburg: Sie sind gefragt zu beweisen, dass Ihnen der Erhalt ihrer Heimat wichtig ist und dass wir uns nicht von Big Data, KI-Betreibern und Energieriesen kaufen lassen. Verhindern sie ein gigantisches Rechenzentrum und die Verwandlung von wunderschönem, erhaltenswertesten Naturraum sowie landwirtschaftlichen Flächen auf dem Gemeindegebiet Wenzenbach in ein Industriegebiet. Fordern sie ihre Gemeinderäte auf sich dagegen zu engagieren.

Eine Geschichte David gegen Goliath: Zwei "Anwohner" der Fischzüchter Mislbeck mit Familie und eine Gruppe Hobbylandwirte und Theatermacher gegen die Energieriesen TenneT und die die Bayernwerk Netz GmbH. Diese wollen ein 21 ha großes Umspannwerk auf bisher rein landwirtschafliche Flächen im absoluten Außenraum, fernab jedes Industriegebietes oder jeder Bebauung errichten. Das Umspannwerk ist bereits im Genehmigungsverfahren und scheint nichtmehr zu stoppen.
https://www.tennet.eu/de/projekte/netzverstaerkung-regensburg-schwandorf#42027

Nun aber tritt ein neuer Riese auf den Plan: IGNIS Energy Germany GmBH, eine Datenverarbeitungsfirma,die ein Hyperscale Rechenzentrum gleich neben das bereits im Genehmigungsverfahren befindliche Umspannwerk bauen will. 
Der für das Umspannwerk immer wieder vorgebrachte Grund, es sei für die Energiesicherung der Region Regensburg so wichtig, erscheint nun wie Häme. Ein einziges Hyperscale Rechenzentrum verbraucht ca. so viel Strom wie eine kleine Stadt.

Hyperscale Rechenzentren umfassen oft mehrere 1.000 qm Fläche in der Regel ca. 10.000 qm oder mehr. In den Hallen befinden sich abertausende Server (Hochleistungscomputer) mit Speicherfestplatten. Wozu werden diese Rechnzentren genutzt? Um Cloud Dienste und KI am Laufen zu halten für Datenanalyse und Datensicherung. 

Die Gemeinde Wenzenbach wäre in der Lage das Projekt zu stoppen, indem sie die Genehmigung zur Umnutzung der rein land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Flächen für Gewebenutzung und Industriegebiet NICHT ertielt und eine großflächige Bebauung im absoluten Außenbereich untersagt wird. 

Auch das Landratsamt Regensburg könnte aktiv werden und auf den Schutz eines bereits ausgewiesen Biotops auf den betroffenen Flächen pochen sowie weitere Naturdenkmäler ausweisen. So könnte die untere Naturschutzbehörde 400 - 500 Jahre alte Eichen unter Schutz stellen, die sich auf den betroffenen Flächen befinden und sie so vor Fällung für das Rechenzentrum retten.

Der Abbachhof ist einer der ältesten Bauernhöfe im gesamten Regensburger Umland. Auf seinem Gelände befindet sich eine Kirche, die im 12. Jahrhundert gebaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Auch die kleine Marienkapelle der Maria vom Abbachhof an der Straße ist denkmalgeschützt und ein bis heute ein von der Pfarrei Wenzenbach, dem Frauenbund und MMC Irlbach gepflegter Andachtsort.

Ob sich der Denkmalschutz übergehen lässt, wird sich noch zeigen.

Auf den betroffenen Flächen befinden sich Eichen, die vom deutschlandweit aktiven Netzwerk für Baum- und Naturschutz auf ca. 400 Jahre geschätzt wurden. Die Natur am Abbachhof ist extrem artenreich und bietet zahlreichen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum.

Das alles sollte uns schützenswert sein. Wir müssten demütig mit diesem Ort umgehen, der die Jahrhunderte überdauert hat und schon unseren Vorfahren heilig war. Wir sollten mit der uns anvertrauten Landschaft und Natur so umgehen, dass auch unser Kinder und Kindeskinder in der Region noch Oberpfälzer Landleben spüren und erleben können anstatt zwischen Serverhallen und Traffo-Masten spazieren gehen zu müssen.

Lassen sie uns für den Abbachhof kämpfen, weil uns auch heute noch unsere Heimat wert sein sollte und wir nicht alles dem Hunger nach Rohstoffen und Energie zum Opfer fallen lassen dürfen!

Es sind wir Bürger und die Öffentlichkeit gefragt, denn bisher hat die Politik kein Interesse gezeigt die Projekte Umspannwerk und Rechenzentrum zu stoppen. Im Gegenteil: Durch eine Politik der häppchenweisen und späten Information der Öffentlichkeit entsteht eher der Eindruck, die Großprojekte waren von langer Hand geplant. Auf lokaler Ebene wird hier sichtbar, was die neue nationale Rechenzentrum-Strategie des Bundes in der Realität bedeuten kann. https://bmds.bund.de/service/publikationen/nationale-rechenzentrumsstrategie
Sprechen Sie Ihre Gemeinde- und Stadträte gezielt an und fordern sie einen Stopp der Pläne für ein Hyperscale Rechenzentrum am Abbachhof zwischen Zeitlarn und Wenzenbach.

Begründung

Da der Bau des Umspannwerkes nichtmehr zu stoppen ist, muss er immerhin einigermaßen schonend für die umliegende Natur vonstatten gehen. Außerrdem müssen die Rechte von Anwohnern, Naturschutz und Denkmalschutz gewahrt werden. Das Umspannwerk muss so klein wie möglich gehalten werden. Eine Ausweitung der Zerstörung und weitergehende Bebauung, wie für das geplante Hyperscale Rechenzentrum, muss unbedingt gestoppt werden!

Die für das Rechenzentrum vorgesehenen Flächen gehören einer heimischen Adelsfamilie, die bereits die benachbarte Fläche für das Umspannwerk teuer an TenneT verkauft hat und nun wohl an IGNIS Energy Germany GmBH weitere Flächen verkaufen möchte. Von Seiten der Eigentümer erwartet das Bauvorhaben also wohl keinen Widerstand.
Die in der Region alteingesessene Adelsfamilie scheint auf den Erhalt ihres ihr anvertrauten Erbes keinerlei Wert zu legen. Verpflichtet der Adelstitel hier nur zu Reichtum anstatt auch zu Heimatliebe und dem Erhalt eines ihr anvertrauten Natur- und Geschichtsschatzes für kommende Generationen?

Wir fordern: 

Von den Gemeinderäten Wenzenbachs ( und auch der Nachbargemeinden): 

  • sich klar gegen den Bau eines Hyperscale Rechenzentrums am Abbachhof zu stellen. 
  • die Umnutzung der landwirtschaftlichen Flächen, Wald und Wiesen in Gewerbeflächen und faktisch ein riesiges Industriegebiet nicht zu vollziehen.
  • sich nicht von kurzfristigen Interessen und vermeintlich hohen Gewebesteuereinnahmen blenden zu lassen. Ein Rechenzentrum schafft kaum Arbeitsplätze und durch die hohen Investitionssummen, die über Jahre abgeschrieben werden können, wirft das Unternehmen äußerst lange keinen Gewinn ab. Außerdem wäre naiv, wer glaubt, Energie- und Datenkonzerne wüssten nicht, wie sie ihre Steurlast auf ein absolutes Minimum reduzieren können. Wenzenbach verscherbelt damit sein größtes Pfund: seine schöne Natur! 
  • sich nicht einem adeligen Grundbesitzer untertänig zu zeigen. Wir leben in Zeiten der Demokratie! Wo ein gewöhnlicher Bürger nicht bauen dürfte, darf auch ein Graf oder ein Datenfirma nicht bauen! Wo ein kleiner Bauer, der um die Umwidmumg seiner Felder zu einem Gewerbegebiet abgewiesen werden würde (im Außenbereich angrenzend an die Nachbargemeinde fern jeder größeren Bebauung), muss auch ein Graf abgewiesen werden.

Von der Polititk und Verwaltung des Landkreises Regensburg und der Regierung der Oberpfalz fordern wir: 

  • eine Bebauung im absoluten Außenbereich von Gemeinden nicht zu fördern, sondern im Notfall zu stoppen, um landwirtschaftliche Flächen und damit unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. 
  • eine Offenlegung der tatsächlichen Größe des Umspannwerkes und des genauen geplanten Verlaufes der Zuwegung und aller weiteren Pläne im Zusammenhang mit dem Wenzenbacher Umspannwerk.
  • die Beantwortung der Frage, ob die Ansiedlung des Hyperscale Rechenzentrums in Nachbarschaft des Umspannwerkdes politisch gewollt und geplant war, und zu welchem Zeitpunkt die Behörden darüber informiert wurden.
  • sich klar gegen ein Hyperscale Rechenzentrum am Umspannwerk Wenzenbach zu stellen. Mit seinem extrem hohen Energieverbrauch würde es die Energiesicherheit der Region gefährden und die komplette durch die Solarparks der Region Gonnerstdorf/ Irlbach/ Wenzenbach erzeugte Energie abgreifen, sodass von dem durch erneuerbare Energiequellen gewonnenem Strom nichts in die Versorgung der Bevölkerung und Industrie gehen könnte und so auch der Verbrauch dieser Flächen damit unnütz werden würde.

Von der unteren Naturschutzbehörde im Landkreis Regensburg sowie der höheren Naturschutzbehörde der Regierung der Oberpfalz fordern wir:

  • den Schutz der bestehenden Biotope auf dem Gelände des geplanten Umspannwerkes klar durchzusetzten.
  • die Offenlegung der aktuellen Planungen für Ausgleichsmaßnahmen für den Flächenverbrauch durch Tennet.
  • keine unnützen Ausgleichsmaßnahmen irgendwo am Straßenrand etc. zu akzeptieren. Der Erhalt des bestehenden, intakten und zusammenhängenden Naturraumes muss Vorrang haben.
  • weitere schützenswerte Gebiete auf den betroffenen Flächen wie die 400 Jahre alten Eichen am Abbachhof mittels der Erhebung zu Naturdenkmälern unter Naturschutz zu stellen. Die bedrohten Bäume müssen als Baumdenkmäler ausgewiesen werden, um damit vor der Abholzung bewahrt zu werden. So könnten die Eichen nicht nur erhalten werden, sondern evtl. sogar den Bau des Hyperscale Rechenzentrums verhindern.

Es dürfen nicht wie immer nur der Geldadel und die großen Player Big Data und Big Energy siegen, Bürger, Bauern sowie Anwohner verlieren und die Natur zugrunde gehen.
Lassen Sie uns kämpfen!
Weil die großen Probleme unserer Zeit - die Veränderung unserer Welt durch KI und Klimawandel - auch genau hier vor Ihrer Haustür ausgetragen werden, weil der Teufel im Detail liegt und weil wir durchaus etwas tun können, wenn wir wollen.
Engagieren Sie sich mit uns!

Ihre
Elke Salzinger
Mitglied der Bürgerinitiative gegen Big Data und Big Energy am Abbachhof

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.06.2026
Sammlung endet: 21.12.2026
Region: Wenzenbach
Kategorie: Wirtschaft

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Warum Menschen unterschreiben

Natur muss geschützt werden!!!

Weil dieses Umspannwerk 400m vor unserer Haustür ist

Die beiden Konzerne sollen an ein Industriegebiet angegliedert werden (z. B. Haslbach). Aber mitten in ein Naherholungsgebiet zu bauen ist absoluter Schwachsinn.

Wegen dem Erhalr von "natürlichen Flächen".. wird eh soviel durch CO2 Schwachsinn mit Windrädern & Photovotlaik zerstört.. was für ein Wahnsinn!

Naturschutz und Naherholung. Gegen Geldgier!

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