Region: Wenzenbach

Naturzerstörung durch Bau eines Hyperscale Rechenzentrums in Wenzenbach verhindern.

Petition is addressed to
Bürgermeister Sebastian Koch

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News


07/13/2026, 17:55

Am Samstag war Quer zum Interview am Abbachhof, bei Bürgermeister Koch der Familie Mißlbeck, sowie beim Fest des SV Zeitlarn um im gewohnt satirischen Ton der Frage auf den Grund zu gehen,
"was ist da los in der Oberpfalz? Im Wasserschutzgebiet zwischen Wenzenbach und Zeitlarn?"
"Kommt's oder kommt's nicht das Hyperscale Rechenzentrum?"

Ausstrahlung Bayerischer Rundfunk
Donnerstag 16.07.
20:15


07/08/2026, 16:29

An diesem Sonntag um 18:00 Uhr treffen sich die aktiven Mitglieder der Bürgerinitiative zum Planungstreffen im Gasthaus Gambachtal. Wer aktiv werden möchte, um das gigantische Rechenzentrum zwischen Wenzenbach und Zeitlarn zu verhindern, ist herzlich eingeladen.

Für die bessere Planung bitten wir um Anmeldung unter folgendem Link:

https://doodle.com/sign-up-sheet/participate/6857d1bc-c38c-44e6-98f7-9dd8d5e6bc52/select
 
Ein separates Informationstreffen für die lokale Bevölkerung ist in Planung.


07/05/2026, 09:12

Die MZ hat am 01.07.2026 einen Artikel über das geplante Rechenzentrum und
unser Engagement dagegen berichtet. Das freut uns, leider sind dem Autor des
Artikels Fehler unterlaufen, die wir hier richtigstellen wollen:

  • Die Bürgerinitiative (BI) ist aus dieser Petition hervorgegangen. Sie ist keine Interessensvertretung der Pächterinnen des Abbachhofs. Dort hat lediglich das Planungstreffen der BI stattgefunden.
  • Die BI kämpft gegen die Zerstörung der Natur durch das geplante Hyperscale-Rechenzentrum am Abbachhof (Gemeinde Wenzenbach). Die Mitstreiter*innen der BI kommen aus Zeitlarn, Lappersdorf, Neuhof, Wenzenbach und Regensburg. Sie wollen ihre Region vor den immensen Auswirkungen des RZ schützen und ein wichtiges Naherholungsgebiet für Menschen, Tiere und Pflanzen erhalten.
  • Durch den Bau des Rechenzentrums im Wasserschutzgebiet ist auch das Grund- und damit Trinkwasser in Wenzenbach und Zeitlarn ernsthaft gefährdet.
  • Durch die Abwärme des Rechenzentrums würde sich die Umgebung weiter erwärmen – ein riesiges Problem für die Wälder, die durch Dürre und Hitzewellen ohnehin schon zu kämpfen haben.
  • Die Bürgerinitiative ist basisdemokratisch organisiert. Sie ist ein breites Bündnis aus Leuten aller politischer Gesinnungen und Schichten. Alle sind gleichberechtigt, jede*r kann mitmachen.
  • Nicht das Umspannwerk ist das primäre Ziel der Kritik, sondern das Hyperscale-Rechenzentrum. Die BI will die Ausweisung eines Industriegebietes um das Umspannwerk verhindern und landwirtschaftliche Flächen als solche bewahren. 

gezeichnet Elke Salzinger
im Namen der Bürgerinitiative für Naturerhalt vs Rechenzentrum in Wenzenbach/Zeitlarn






06/25/2026, 03:49

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Bürgerinitiative gegen Big Data und Big Energy am Abbachhhof.

Der Gemeinderat hat am Dienstag leider entschieden, das Projekt Rechenzentrum weiterverfolgen zu wollen.

Nach langer Diskussion wurde mit 15 zu 6 Gegenstimmen der Firma IGNIS die Zustimmung zum Reifegradverfahren gegeben. Es wurde deutlich, dass die Entscheidung vielen enorm schwer gefallen ist und noch viel Unsicherheit und Unklarheit bezüglich des Projekts herrscht, da die Firmen TenneT und IGNIS der Gemeinde eine viel zu kurze Frist für die Entscheidung gesetzt haben und undurchsichtig und sparsam mit Informationen sind.

Die Zustimmung bedeute aber nicht, dass die Gemeinde nicht nochmal die Möglichkeit hätte, aus dem Verfahren auszusteigen, verspricht Herr Koch. Dazu habe er sich eingehend rechtlich beraten lassen. Er versprach den Gemeinderäten und anwesenden Zuhörern dass er, wenn sich zeigen sollte, dass die Nachteile durch das Rechenzentrum überwiegen, also z.B die Trinkwasserversorgung gefährdet wäre, jederzeit die Reißleine ziehen könne und auch wird.

Wir werden ihn beim Wort nehmen!

Zur Erklärung: das Rechenzentrum mit 300MW Leistung hat einen Stromverbrauch von 2.628.000 MWh jährlich. Zum Vergleich: Gemeindegebiet Wenzenbach verbraucht 20.346 MWh jährlich ( Quelle Energieatlas Bayern) Das Rechenzentrum wird also bereits bei 70% Auslastung 93x soviel Strom brauchen, wie gesammt Wenzenbach oder anders gesagt, rund 500 GWh mehr als die Stadt Regensburg.

Außerdem verursacht es annähernd dieselbe Abwärme, wie es Leistung hat und muss daher ständig gekühlt werden, damit die Server nicht heiß laufen. Dies wird entweder mit Wasser oder über die Luft erfolgen. Falls mit Wasser gekühlt werden soll, ist fraglich, wo diese riesigen Mengen Wasser mitten in Wenzenbachs Wasserschutzgebiet herkommen sollen.

Das Rechenzentrum wird sehr laut sein, "so laut wie eine Bundesstraße" war der Vergleich der Klimareferentin der Gemeinde, und die gesammte Umgebungstemperatur wird um ca 1°C angehoben. Dies klingt vielleicht wenig, denken Sie aber an die enormen Auswirkungen von 2°C globaler Klimaerwärmung. Diese eine Firma wird hier in Wenzenbach lokal immense Auswirkungen auf die Natur das Klima und die Wasserversorgung haben. Auch der umgebenden Wald wird leiden unter noch verstärkter Trockenheit und Hitze. 

Es wird energetisch so sein, als wäre nochmal eine Stadt der Größe Regensburgs zwischen Zeitlarn und Wenzenbach. 

Noch ist nicht alles verloren, noch kann der Gemeinderat umgestimmt werden umso wichtiger ist es nun, die Öffentlichkeit zu informieren, eingehend zu recherchieren, die Risiken fundiert darzulegen um gegen die verlockende Hoffnung von Millionen Gewerbesteuereinnahmen, gute Argumente vorbringen zu können, um deutlich zu machen, dass unsere Lebensgrundlagen Boden, Luft und Wasser selbst mit Millionen nicht mehr zurückgekauft werden können wenn sie einmal verbraucht sind.

Was das einzige positive Argument für das Rechenzentrum angeht, die erhofften Einnahmen für die Gemeinde wurde in der Ratssitzung eingeräumt, das bisher unklar ist wie hoch diese ausfallen werden und auch ob die Firma überhaupt zu einer Besteuerung verpflichtet werden könnte, die das in Wenzenbach produzierte "Produkt" besteuert, also die gespeicherte Daten im Rechenzentrum und nicht die Arbeitsplätze, da diese nur wenig einbringen würden. 

Sie sehen, wir haben als 5. Gewalt der Öffentlichkeit noch einiges an Arbeit vor uns, wenn wir dieses Mammutprojekt stoppen wollen.

Wir müssen jetzt am Ball bleiben. Ist der Flächennutzungsplan erst geändert, ist nach dem Gesetzesentwurf von 27.Mai 2026 BauGB Upgrade 2026 nichtmal mehr ein Bebauungsplan nötig, da Rechenzentren dann als priviligierte Bauten ausgelegt werden können.
So gäbe es für die Gemeinde dann keine Handhabe mehr, das Projekt zu stoppen, wie bisher erhofft.

Jede Hilfe ist willkommen, alle Ideen werden gehört, jeder darf sich bei uns in der Bürgerinitiative einbringen.

Wir laden ganz herzlich alle Interessierten und Engagierten ein, diesen Sonntag (den 28.06.) ab 18:00 zu einem informellen Planungstreffen zum Abbachhof zu kommen.

Wir möchten mit euch picknicken und Pläne schmieden, wie wir den Protest gegen diese gewaltige Naturzerstörung auf die Straße und in die Medien bringen können.
Wir möchten euch Kennenlernen und weiter aktive Mitglieder für die Bürgerinitiative gewinnen, denn es geht um viel, da braucht es viele Unterstützer.

Sie können sich vor Ort ein Bild von der Schönheit der durch das Rechenzentrum gefährdeten Natur machen und die denkmalgeschützte Kirche des Abbachofes besichtigen.

PS: Bringen sie bitte wegen der Hitze bitte ausreichend Getränke und Sonnenschutz mit und eine kleinigket fürs Picknick wenn sie Lust haben mit uns zu tafeln.

Es freuen sich auf ein Kennenlernen die Aktiven der Bürgerinitiative gegen Flächenfraß durch Energie- und Datenkonzerne im Landkreis Regensburg

Sowie die Anwohner vom Abbachhof



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