Die Bürger*innen fordern:

  1. Keine Genehmigung zum Abriss des Denkmals Schiller-Oper.

  2. Sofortige Sicherung des Denkmals.

  3. Vorantreiben der Sanierung des Denkmals.

  4. Die Politikerinnen aller Fraktionen sollen JETZT entsprechende Forderungen an den/die Eigentümerin stellen, einen Prozess über eine stadtteilverträgliche Nutzung mit Eigentümerin, Politik, Behörden und Bürgerinnen zu entwickeln (in Anlehnung an den St. Pauli Code: planbude.de/st-pauli-code).

  5. Eine öffentliche Nutzung für ALLE.

  6. Raum für Begegnung im Stadtteil: Kulturelles, Soziales, Geschichtliches…

  7. Bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum.

Diese Resolution wurde im Rahmen der Veranstaltung “Lasst es schillern – Historisches, Kunst und Kultur zum Erhalt der Schiller-Oper” (23. April 2017) gemeinsam mit den 120 Teilnehmer*innen erarbeitet und verabschiedet.

Obrazloženje

Das Stahlskelett der 1889 erbauten Schiller-Oper, dem letzten Zirkusbau seiner Art in Deutschland, ist einzigartig und steht seit 2012 unter Denkmalschutz. Der weitere Verfall des Denkmals muss gestoppt werden, den aktuellen Absichten des Eigentümer*in (bit.ly/2oZSkls) zur Befreiung des Denkmalschutzes muss entgegengetreten werden. Denkmäler dürfen nicht zu Spekulationobjekten werden, Eigentum verpflichtet!

In ihrer 128-jährigen Geschichte war die Schiller-Oper immer Identifikationsort für die Menschen auf St. Pauli und soll nach jahrzehntelangem Leerstand wieder Raum für Begegnung bieten und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Quellen:

Rees, Anke (2010): Die Schiller-Oper in Hamburg. Der letzte Zirkusbau des 19. Jahrhunderts in Deutschland. St. Pauli-Archiv e.V., Hamburg.

Infos:

www.facebook.com/schilleroper/

schilleroper-ini.de/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Schiller-Oper Initiative iz Hamburg
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Novosti

  • Die Laufzeit unserer Petition nähert sich dem Ende. Es bleiben noch 26 Tage. Leider haben wir das Quorum noch nicht erreicht und benötigen mehr Unterschriften. Falls du schon unterschrieben hast, wäre es trotzdem super, wenn du deine Familie, Freunde, Kollegen und Nachbarn bittest unsere Resolution unter petition.schilleroper-ini.de zu unterschreiben. Jede Stimme zählt!

    Bis heute haben wir insgesamt 3040 Unterschriften gesammelt. Davon sind 2785 aus Hamburg und 1664 aus Hamburg-Mitte. Da geht noch was!

    Vielen Dank für Euren Einsatz und liebe Grüße von der Schiller-Oper Initiative

  • Die denkmalgeschützte Schiller-Oper muss in desolatem Zustand über den Winter kommen. Die Eigentümerin unternimmt nichts, um das historische Gebäude vor Herbststürmen und Frost zu schützen.

    Anfang Dezember fragte die Bürgerschaftsabgeordnete Heike Sudmann den Senat in einer SKA „Wie wird die Schilleroper winterfest gemacht?“ (DRS 21/11272) Die Antwort des Senats reduziert sich letztlich auf die Feststellung, dass alles seinen bürokratischen Gang geht. Auf die Frage "Was ist hinsichtlich der Schilleroper bereits geschehen oder bis wann geplant, um a) den zu befürchtenden Herbststürmen und b) dem Winter und etwaigen Schnee Massen zu trotzen?" wird lediglich mitgeteilt, "Die Eigentümerin führt zusammen mit dem zuständigen bürgernahen Beamten des PK16 in regelmäßigen, ca. 14-tägigen Abständen Begehungen des Objekts durch." Maßnahmen zum Schutz der denkmalgeschützten Rotunde vor den winterlichen Wettereinflüssen werden nicht einmal erwähnt.
    Erwähnt wird dagegen, die einzige regelhafte Aktivität der Eigentümerin bestehe in der Ausbesserung der baufälligen Anbauten, indem "störende Äste zurückgeschnitten, lose Putzteile ersetzt sowie neue Dachrinnen eingebaut (werden)." Motiv für diese Aktivitäten dürfte u.a. sein, haftungsrechtliche Vorsorge zu treffen, falls Mauerbrocken auf die rings um die Schiller-Oper parkende Autos stürzen sollten.
    Die Initiative beobachtet mit Sorge, wie die historisch einmalige Schiller-Oper weiter dem Verfall preisgegeben wird. Ein Erhalt des für St. Pauli identitätsstiftenden Denkmals scheint nicht im Interesse der Eigentümerin zu liegen.

    Begehung im Januar – mit Initiative und Presse?
    Immerhin kommt scheinbar Bewegung in die im Herbst 2017 angekündigte Stellungnahme des Amtes für Bauordnung und Hochbau der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zur Standfestigkeit des Stahlgerüsts.
    Vorbereitend dafür ist im Januar 2018 eine Begehung der Schiller-Oper durch das zuständige Bezirksamt und das Denkmalschutzamt gemeinsam mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen vorgesehen.
    Wir meinen, dies ist eine gute Gelegenheit, der Schiller-Oper-Initiative sowie den Medien endlich einmal die Chance zu geben, die Schiller-Oper mit der denkmalgeschützten Rotunde von Innen zu sehen und die gewaltige Raumfülle des Zirkusbaus zu erleben. Wir erhoffen uns davon weitere Inspiration für einen Dialog über die künftige Nutzung der Rotunde.

    Also: Wir warten auf eine Einladung zur angekündigten Begehung im Januar 2018 durch die beteiligten Behörden.

    Schiller-Oper-Initiative,
    15. Januar 2017

    Hintergrund zur Schiller-Oper

    Das Stahlskelett der Schiller-Oper, die Rotunde wurde 1889 bis 1891 für den Circus Busch als ganzjährig bespielbarer fester Aufführungs- und Zirkusgebäude errichtet und 1904 zum Theater mit 3.000 Sitzplätzen umgebaut. Es wurden Opern, Tragödien, Revuen aufgeführt, so Brechts und Weills "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony". Hans Albers hatte mehrere Bühnenauftritte. Die Schiller-Oper war, wie das Hansa-Theater und das Flora-Theater am Schulterblatt eine stadtbekannte beliebte Kultureinrichtung und war sogar weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. 1939 wurde die Schiller-Oper geschlossen und seitdem wurde die ehemalige Manege nicht mehr genutzt. Sie steht seit 2012 unter Denkmalschutz. Die sie umgebenden Gebäudeteile sind einsturzgefährdet. Das kann und muss der Rotunde erspart bleiben. Sie ist ein architektonisches Zeugnis im Stil des Eiffelturms, ein stadt- und kulturhistorisches Zeugnis, eine städteplanerische Herausforderung. Für ihren Erhalt kämpft die Schiller-Oper-Initiative.

  • 2018 ist Europäisches Kulturerbejahr! Unter dem Motto "SHARING HERITAGE" soll hervorgehoben werden, wo wir unser europäisches Erbe in unseren Städten, Dörfern und Kulturlandschaften wieder erkennen. Es soll das Bewusstsein für unser reiches Erbe fördern und die Bereitschaft zu seiner Bewahrung geweckt werden.

    Die Schiller-Oper Initiative folgte dem Aufruf Sharing und kann nun verkünden, dass die Schiller-Oper offiziell als Sharing Heritage anerkannt und gelistet wird (sharingheritage.de/projekte/lasst-sie-schillern-initiative-zum-erhalt-des-denkmals-schiller-oper/)!

    Die Schiller-Oper Initiative ist sehr glücklich darüber, dass die Schiller-Oper die Kriterien erfüllt ein Sharing Heritage Europas zu sein. Dass die Schiller-Oper inzwischen europäisches Kulturerbe ist, zeigt auch einmal mehr die Absurdität rund um den Denkmalschutz auf. Anstatt den Denkmalschutz gegen Investoren durchzusetzen und unwiederbringliche Kultur für nachfolgende Generationen zu schützen, wird offensichtlich auf Zeit und letztlich mit einem wichtigen Teil des kulturellen Erbes der Stadt Hamburg gespielt. Wir fordern die Bürgerschaft Hamburgs auf den Denkmalschutz der Schiller-Oper durchzusetzen und somit den Schutz eines Sharing Heritage Europas sicherzustellen!

    Unterschreibt bitte alle die erste Schiller-Oper Resolution unter resolution.schilleroper-ini.de.

    Eure Schiller-Oper Ini
    www.schilleroper-ini.de
    www.facebook.com/schilleroper

    Aufruf zur Mitwirkung am Sharing Heritage:
    sharingheritage.de/wp-content/uploads/2017/05/Aufruf-zur-Mitwirkung-ECHY.pdf
    www.sharingheritage.de

Za

Die Petition muss Erfolg haben, weil es wichtig ist, die Schilleroper zu erhalten! Damit von der einst schillernden hamburgischen Zirkus- Theater und Varieté-Kultur noch etwas mehr übrig bleibt, als nur Straßennamen wie: Zirkusweg, Bei der Schilleroper, Kleine Theaterstraße...

Protiv

Noch kein CONTRA Argument.