Für preiswertes Wohnen in Mannheim!

Im Mannheimer Gemeinderat steht endlich die Entscheidung über ein 12-Punkte-Programm zum Wohnen für Mannheim an. Kernpunkte des Entwurfes für ein Wohnungsbauprogramm sind die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum – insbesondere von preisgünstigem Mietwohnraum für unter 7,50 Euro/qm. Dies soll unter anderem durch ein Quotenmodell für preisgünstigen Mietwohnraum erreicht werden. Solche Modelle existieren bereits erfolgreich in anderen Städten.

Am 27. Juni ab 16:00 Uhr will der Gemeinderat über dieses wohnungspolitische Programm beschließen. Wir bitten alle Stadträtinnen und Stadträte, parteitaktische Kalküle zurückzustellen und dem Programm und dem Quotenmodell ihre Stimme zu geben.

Sprechen oder schreiben Sie an die gewählte Vertreterinnen und Vertretern im Gemeinderat: buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/kp0040.asp?__kgrnr=1544

Die Vorlage des Gemeinderates ist hier zu finden: buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=214584

Begründung

Der Markt sollte es in den vergangenen Jahrzehnten selbst regeln, aber angesichts steigender Boden-, Immobilien- und Mietpreise, auch bei uns in Mannheim, bleibt das Grundrecht auf Wohnen für immer mehr Menschen unerreichbar.

Das 12-Punkte-Programm ist geeignet, um das Wohnen für alle Menschen, d.h. auch preiswertes Wohnen, zu ermöglichen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Mannheimer Bündnis preiswertes Wohnen aus Mannheim
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Pro

Punkt sieben der Petition ist soziale Durchmischung der Wohngebiete. Die Grünen mögen das begründen, wie sie wollen. Ich bezeichne das jedenfalls als aktive und überlebenswichtige Erhaltung und Schaffung von urbanen, sozialen Strukturen. Für wen überlebenswichtig? Das kann sich einE jedeR selbst ueberlegen.

Contra

Mir fehlt eine Festlegung, wer die günstigen Wohnungen bekommt. Es geht hier um den privaten Wohnungsbau. Der Eigentümer kann frei entscheiden, an wen er vermietet und an wen nicht (Stichworte: Schufa, Ausländer, Alleinerziehende etc.). Am Ende wohnt dann der SAP-Manager in der günstigen Wohnung und es wird eben keine soziale Durchmischung erreicht.