Die Rückennummer 17 gehört Fabian Boll. Sie sollte nach seinem Karriereende nicht wieder vergeben werden. Es sei denn, Boller geht selbst nochmal ran. Oder seine Tochter - als erste Mannschaftskapitänin der Herren-Bundesliga (bei dem Papa ist alles möglich).

Begründung

Eine Karriere wie die von Fabian Boll hat es beim FC St. Pauli noch nicht gegeben: Von der Nordkurve in die Gegengerade. Von der Gegengerade in die Singing Area. Von der Singing Area aufs Spielfeld. Von der zweiten Mannschaft in die erste. Und von der dritten Liga bis ganz nach oben, Derbytor und Derbysiegertorvorlage inklusive.

Und ganz nebenbei noch die "Bokal"-Serie, ohne die das neue Millerntor vielleicht gar nicht oder jedenfalls jetzt noch nicht zu 3/4 fertig wäre: Burghausen. Bochum. Berlin. Bremen und Bayern. Boller war dabei. Und trug als vermutlich weltweit einziger Teilzeitpolizist im Profifußball nicht nur mit seinem Seitfallziehertor im Schneespiel gegen Bremen entscheidend zu dieser einmaligen Serie bei. Und das ist nur ein Beispiel, es gibt unzählige andere.

Dass Fabian Boll wie kaum ein anderer die Werte des FC St. Pauli verkörpert, kommt noch oben drauf: Wer "Integrationsfigur" einfacher buchstabieren möchte, kann einfach "B-O-L-L" schreiben. Er ist im ganzen Verein und quer durch die ganze Fanszene anerkannt.

Einen Fabian Boll kann es kein zweites Mal geben. Und damit sollte auch die Nummer 17 einmalig bleiben.

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Pro

Denke mal, das contra Feld wird hier nicht benötigt. Fabian Boll hat es auf jeden Fall verdient das er die Nr. 17 für immer behält. 12 Jahre Vereinstreue wird allerhöchstes noch von Steven Gerrard getopt.

Contra

Mich haben die Nummern von Sportlern eigentlich noch nie interessiert, außer die 99 von Wayne Gretzky. Ich werde Boller immer als Fabien Boll in meinem Herzen behalten, den Kommissario, den Halbzeitprofi, den Mister FC St. Pauli schlechthin. Das hängt für mich nicht von der Trikotnummer ab. You'll never walk alone Boller!