• Von: Moritz Frehse mehr
  • An: Bürgermeister Wolfgang Kopitzsch
  • Region: Hamburg-Nord mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 34 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

30er Zone auf der Fuhlsbüttler Straße zwischen Drosselstraße und Tischbeinstraße (Alte Wöhr)

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DIE IDEE

Als Anwohner der Fuhlsbüttler Straße zwischen Drosselstraße und Hellbrookstraße plädiere ich für eine Beruhigung des Straßenverkehrs im genannten Abschnitt mittels Einführung einer Tempo 30 Zone.

Die Installation stationärer Blitzkästen als stützende Maßnahme soll nachgelagert zur Diskussion stehen.


DIE BEDEUTUNG ÜBER DIE FUHLE HINAUS

Grundsätzlich gilt diese lokale Petition beispielhaft für eine zukünftig flächendeckende Einführung von Tempo 30 Zonen in allen europäischen innerstädtischen Gebieten mit überwiegenden Wohn- und Geschäftsbereichen, wie sie bereits auf den Weg gebracht worden sind.


DAS ZIEL

Das gesenkte Straßenverkehrstempo sorgt für mehr Ruhe und Sicherheit. Davon sollen Fuß- und Radverkehr profitieren, wie nachfolgend beschrieben.

Begründung:

DIE ARGUMENTE

In erster Linie soll der durch Straßenverkehr verursachte Lärmpegel gesenkt werden, um die Wohnqualität für alle anliegenden Anwohner sowie die Aufenthaltsqualität entlang der Straße zu erhöhen.

Spaziergänger und Radfahrer fühlen sich bei beruhigtem Verkehr deutlich enstpannter und sicherer. Das gilt ganz besonders für Familien mit Kindern.


FÜR RADFAHRER

Der momentan sehr beengte Radweg soll bei auf Tempo 30 beruhigtem Straßenverkehr auf eine der aktuell zwei Autospuren verlegt werden. Dadurch wird das gefährlich enge und unübersichtliche Aufeinandertreffen von Spaziergängern und Radfahrern entlang der Fuhle aufgehoben.


FÜR AUTOFAHRER

Wenn der Verkehr langsamer, sprich gleichmäßiger und sicherer fließt, profitieren auch die Autofahrer, insbesondere beim Ein- und Ausbiegen aus den zahlreichen Seitenparkplätze. Die Ampelschaltung kann so erfolgen, dass bei Tempo 30 eine grüne Welle für die Autofahrer entsteht. So soll es möglichst keinen „Zeitverlust“ für den motorisierten Straßenverkehr geben.


FÜR BUSFAHRER

Auch der dicht getaktete Busverkehr profitiert: Die im Vergleich zu Pkw besonders lauten Busmotorgeräusche werden erheblich gesenkt, eine tempoberuhigte Fahrt wirkt sich angenehm für alle Fahrgäste aus. Die Spitzen zwischen Bremsen und Beschleunigen werden weitgehend aufgehoben.


GEGEN RASER

Immer wieder fahren vor allem Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit entlang der (theoretisch) auf 50 Km/h begrenzten Strecke.

Vor allem abends und am Wochenende, wenn das durchschnittliche Autoverkehrsaufkommen niedriger ist, missbrauchen einige Autofahrer die breite, geradlinige Streckenführung als übermäßige Beschleunigungs- und Schnellfahrstrecke.

Hier entstehen teilweise extrem hohe Lärmspitzen. Sie stören die Nachtruhe zahlreicher Anwohner besonders intensiv.


FÜR LADENBETREIBER

Darüber hinaus profitieren auch die Betreiber der anliegenden Geschäfte: Wenn für die zahlreichen Anwohner und Passanten der Aufenthalt durch ein gesenktes Lärm- und Stressniveau spürbar angenehmer wird, steigern wir das Wohlbefinden beim Flanieren und steigern so womöglich sogar die Konsumbereitschaft.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 08.09.2012 (aktiv bis 07.03.2013)


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