region: Ahrensburg
Traffic & transportation

8.500 Autos am Tag sind genug - baut eine Südtangente Ahrensburgs

Petition is directed to
Stadtverordnete, Bürgermeister Sarach
1.034 Supporters 914 in Ahrensburg
Collection finished
  1. Launched March 2019
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialog with recipient
  5. decision

Wir fordern, den Bau einer Südtangente Ahrensburgs mit Nachdruck weiter zu verfolgen, um die Verkehrsbelastung für die Einwohner im Süden und in der Innenstadt Ahrensburgs zu verringern.

Reason

Das werktägliche Verkehrsaufkommen am Braunen Hirsch beträgt jetzt bis zu 8.500 Kfz/Tag; an der Dorfstraße in Ahrensfelde sind es bis zu 7.500 Kfz/Tag. Rund zweidrittel dieser Fahrten sind Durchgangsverkehr. Es wird prognostiziert, dass bis zum Jahr 2030 bis zu 3.000 Fahrten/Tag zusätzlich erfolgen werden, so dass dann über 10.000 Fahrzeuge/Tag durch die Ortsteile Siedlung Am Hagen und Ahrensfelde rollen würden. Zu Stoßzeiten des Verkehrs sind Ortsteile beiderseits der Straßen praktisch voneinander getrennt. Weil kein Lärmschutz beim damaligen Bau der Straßen eingerichtet wurde, trifft der Verkehrslärm die Anwohner ungeschützt (auch die Häuser sind ja nicht mit Schallschutz versehen worden). Wenn eine Südtangente neu gebaut würde, müsste dort dagegen ein Lärmschutz integriert werden.

Eine neu zu bauende Südtangente würde den Verkehr weitgehend aus den Ortsteilen heraushalten. Zusätzlich zur Verlagerung des Durchgangsverkehrs aus den Wohngebieten des Südens würde aber auch die Innenstadt Ahrensburgs um mindestens 2.500 Fahrten/Tag entlastet werden.

Thank you for your support, Silke Quast-Müller from Ahrensburg
Question to the initiator

News

  • Verehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition zum Bau einer Südtangente in Ahrensburg,

    die Petition zum Bau einer Südtangente ist nun beendet. Es haben insgesamt 1.086 Personen der Petition zugestimmt (es sind einige Stimmen nach Abschluss der online-Petition "nachgesickert"). Aus Ahrensburg kamen 964 Stimmen, die Anderen verteilten sich überwiegend auf Hamburg und die Randgemeinden. Auf der Seite von OnlinePetition.de wurden rund 140 Kommentare abgegeben, davon 8 ablehnend.

    Die Petitions-Unterschriftenbögen und die online-Liste der Unterstützenden wurden in der Sitzung der Stadtverordneten am 27.05.2019 im Marstall Politik und Verwaltung Ahrensburgs übergeben. Die Übergabe erfolgte im Rahmen des Tagesordnungspunkts "Einwohnerfragen"... weiter

  • Verehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition zum Bau einer Südtangente in Ahrensburg,

    die Petition zum Bau einer Südtangente ist nun beendet. Es haben insgesamt 1.086 Personen der Petition zugestimmt (es sind einige Stimmen nach Abschluss der online-Petition "nachgesickert"). Aus Ahrensburg kamen 964 Stimmen, die Anderen verteilten sich überwiegend auf Hamburg und die Randgemeinden. Auf der Seite von OnlinePetition.de wurden rund 140 Kommentare abgegeben, davon 8 ablehnend.

    Die Petitions-Unterschriftenbögen und die online-Liste der Unterstützenden wurden in der Sitzung der Stadtverordneten am 27.05.2019 im Marstall Politik und Verwaltung Ahrensburgs übergeben. Die Übergabe erfolgte im Rahmen des Tagesordnungspunkts "Einwohnerfragen"... weiter

pro

Um auf das "Contra" zu antworten: In welcher Form die Strasse auch immer käme, es wäre eine Vorrangsstrasse, die zum großen Teil vom Land finanziert würde. Strassen haben auch eine sehr lange Abschreibungszeit, so dass der Begriff "Jahreshaushalt" hier in die Irre führt. Ja, Naturschutz-/FFH-Gebiete sind gut geschützt. Aber es gibt Ausnahmeregelungen (siehe Autobahn durch den hamburgischen Moorgürtel). Und bei den vorhandenen Naturschutzdefiziten im Tunneltal (siehe Managementplan) kann man sich zu deren Beseitigung schon Ausgleichszahlungen/-maßnahmen aus dem Strassenbau vorstellen.

contra

Die Realisierungsabschätzung, die an eine externe Firma vergeben wurde, ergab nicht nur Kosten, die ca. doppelt so hoch lagen (bei 60 Millionen Euro = 80% des Ahrensburger Jahreshaushalts) und auch, dass geltende Umweltschutzgesetze einen Bau praktisch ausschließen. Ein Beschluss, eine Umgehungsstraße durch FFH Gelände zu führen, würde unweigerlich Klagen von Umweltverbänden und Anliegern zur Folge haben.

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