Abschaffung der Grillzonen am Landschaftsschutzgebiet Toeppersee Rheinhausen -

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Sören Link, Bezirksverwaltung & Bezirksvertretung Rheinhausen

2.623 Unterschriften

100 %
2.151 von 1.000 für Quorum in Duisburg Rheinhausen (Stadtbezirk) Duisburg Rheinhausen (Stadtbezirk)

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  1. Gestartet 27.03.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Sören Link, Bezirksverwaltung & Bezirksvertretung Rheinhausen

Zur Wiederherstellung lebenswerter Bedingungen für AnwohnerInnen, Erholungssuchende und der Natur fordern wir:

  1. Regelüberwachung: Konsequente Durchsetzung der allgemein gültigen Regeln und deren Aushang in deutlich sichtbarer Ausführung vor Ort für alle.
  2. Lärmschutz: Verbot von Musikboxen, Mikrofonen und Musikinstrumenten. Überwachung der Einhaltung vor Ort.
  3. Veranstaltungskontrolle: Verbot unangemeldeter privater Feiern und Großveranstaltungen
  4. Sanitäre Infrastruktur: Bereitstellung ausreichender, angemessener Sanitärer Anlagen
  5. Immissionsschutz: Sicherstellung des Schutzes vor Lärm- und Rauchbelastung
  6. Regelmäßige Kontrollen: Verstärkte Überwachung des Ordnungsamtes und Parkaufsicht
  7. Einhaltung der Parkregeln: Fahrverbot für Besucherfahrzeuge auf das Gelände, konsequenter Platzverweis für wildes Grillen. Konsequente Kontrollen
  8. Nachtruhe: verbindliche Räumung des Platzes um 22 Uhr

Begründung

Die aktuelle Nutzung stellt eine unzumutbare Belastung von Mensch, Tier und Natur da. Die Anwohnerschaft befindet sich nur wenige Meter zum Grillplatz und ist seit Jahren unzumutbaren Beeinträchtigungen ausgesetzt.

Seit 18 Jahren versuchen Anwohner, Erholungssuchende und Hundehalter eine Lösung zu finden mit der zuständigen Verwaltung / politischen Vertretern. Sie werden nur vertröstet.

  • Intensive Rauch- und Geruchsbelästigung: Anwohner haben nicht mehr die Möglichkeit sich in ihren Gärten aufzuhalten. Es ist nicht mehr möglich, dass sie ein Fenster öffnen können um Frischluft ins Haus / Wohnung zu lassen. Qualm, Spiritus und Essensgerüche bis in die späte Nacht.Kindern ist es nicht mehr möglich auf den naheliegenden Spielplatz zu gehen. Hundehalter können den naheliegenden Freilauf nicht nutzen, da wildgrillende Menschen auf Grasflächen mit bodennahen Feuern grillen. Erholungssuchende- ältere / oder chronisch kranke Menschen ist es bei diesem hohen Rauchaufkommen nicht mehr möglich den See zu besuchen.
  • Umweltprobleme: Flächendeckende Vermüllung mit Glasscherben, Einweggrills, Essenresten, zurückgelassenen Möbeln und Pavillons sowie Fäkalien.
  • Hygienische Zustände: Unzureichende sanitäre Anlagen für die hohe Besucherzahl, das umliegende Buschwerk wird als Toilette genutzt und ist mit Fäkalien und Klopapier übersäht; Ungeziefer
  • Schäden an der Natur: diverse wilde Feuerstellen an den umliegenden Bäumen und auf den Wiesen, verbrannte Bäume, verbrannte Rasenflächen, Beschädigungen durch Fahrzeuge, die zum Be- und Entladen auf die Wiese fahren.
  • Kontrolldefizite: Keine effektive Überwachung der Grillregeln, unzureichende Beschilderung

Besondere Belastung der Anwohnerschaft:
Als besonders problematisch sehen wir die Situation für die Bewohner der Beekstr, Am Strand, Ritterstr.:

Die Wohnungen / Häuser heizen sich im Sommer bis über 30 Grad auf. Ein notwendiges Lüften ist aufgrund der permanenten Belastung durch Rauch und Lärm kaum möglich. Kinder können nicht in den Gärten spielen, sich nicht am Intensiv- Naherholungsgebiet aufhalten. Kranken und alten Menschen ist es nicht mehr möglich sich in der Natur aufzuhalten. Hundehalter können den Freilauf nicht nutzen.

Forderung
Die derzeitigen Zustände stellen eine erhebliche Gefährdung der öffentlichen Ordnung, der Umwelt und der Lebensqualität aller Anwohner, Besucher und erholungsbedürftigen Menschen da.
Die Belastungen durch Lärm, Vermüllung, Rauchentwicklung und hygienischen Probleme sind nicht länger hinnehmbar und beeinträchtigen das Grundbedürfnis der Anwohnerschaft nach Ruhe und gesunden Wohnverhältnissen.
Die Fläche erfüllt derzeit nicht die Funktion eines Erholungsortes - weder für Anwohner, noch für BesucherInnen.

Die Situation widerspricht den Prinzipien nachhaltiger Stadtgestaltung, des Naturschutzes sowie des respektvollen Zusammenlebens urbanen Räumen.

Fazit
Wir sehen die Zustände an der Grillwiese am Toeppersee Rheinhausen, im ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet als unhaltbar.
Der Schutz der AnwohnerInnen, der Natur und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu Immissions-, Umwelt-, Brand- und Hygieneschutz müssen Vorrang haben.

Wir bitten Sie daher eindringlich die oben genannte Maßnahme zu überprüfen und eine dauerhafte Schließung der Grillfläche an der Beekstr. zu veranlassen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Beatrix B., Duisburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.03.2026
Sammlung endet: 26.09.2026
Region: Duisburg Rheinhausen (Stadtbezirk)
Kategorie: Soziales

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Neuigkeiten

  • Graslandfeuerindex 4, absolutes Grillverbot an öffentlichen Plätzen, Parkanlagen, Toeppersee.

    Um 10 Uhr kamen die ersten Transporter zum See. Massen an Menschen mit Grills. Wir bekamen die Nachricht, ob jemand für Ordnung sorgt.

    Als wir hinkamen, war schon von weitem Rauch und Qualm zu sehen. Wir versuchten das Ordnungsamt zu erreichen. Am Feiertag laut Anrufbeantworter nicht besetzt. Polizeiwache Ulmenstr. informiert, die schickten uns 2 Beamte. Mittlerweile kam Strömen von Menschen, teils dermaßen aggressiv, dass wir uns in Sicherheit bringen mussten. Ich wurde gefilmt und angeschrien. Viele waren nicht informiert über das Grillverbot, waren aber auch nicht bereit, über ein Verbot zu reden.

    Gruppen von jungen Männern, die sich zuriefen:" Wir sind sowieso mehr als die! Wir lassen uns hier nichts sagen!"

    Nach 2 Stunden kam dann Verstärkung vom Ordnungsamt. Ca. 15 Leute die wirklich gute Arbeit geleistet haben. Zunächst wurde, trotz Bußgeldverordnung, einfach weitergegrillt. Bis das Ordnungsamt bei jedem Grill eine Flasche Wasser einsetzte und löschte.

    Viele der grillenden Menschen verließen den Toeppersee und zogen weiter. Das Ordnungsamt sorgte bis um 19 Uhr für Ordnung.

    Leider war wieder der gesamte Hundefreilauf voller Menschenkot und Papier. Man machte sich nicht mal mehr die Mühe, und setzte sich in die Büsche. Sie hockten sich mitten auf die Wiese.

    Der Freilauf ist zunächst nicht mehr benutzbar.

    Wir, die Anwohner, Bürger die nah wohnen, sind nur noch entsetzt und unglaublich traurig. Ob es nun wirklich ein Grillverbot gibt, wird sich zeigen. Der Rat der Stadt Duisburg ist dagegen.

    Wir halten euch auf dem Laufenden!

  • WDR Lokalzeit aus Duisburg | 24.04.2026 - hier anschauen In diesem Interview wird deutlich, dass die Mehrheit unserer Parteien hinter uns stehen. Wir sind auf den 4. Mai gespannt. Die Entwicklung ist für uns sehr erfreulich.

  • Plötzliche Wende: Kommt jetzt das Grillverbot am See in Duisburg? Unsere Bezirksvertretung hat entschlossen, dass es ein Grillverbot um den gesamten Toeppersee / Landschaftsschutzgebiet, geben soll. Letztendlich beschlossen werden soll es am 4. Mai vom Stadtrat. Wir sind gespannt und werden es live verfolgen.

Leider hält sich niemand von den Leuten die dort grillen an allgemein gültige Regeln. Es wird zu nahe an den Grünanlagen gegrillt - Brandgefahr. Trotz Dixie Klo, wird wild gepinkelt und auch das "große Geschäft" in den Grünflachen verrichtet. Müll wird per se nicht entsorgt. Trotz Mülleimer landet der Müll meist auf der Wiese oder in den Büschen. Ein Fest für Ratten.

Hm wieso denn jetzt direkt ganz dagegen? Öffentliche Grillplätze an Seen gibt es überall. Die Einhaltung der Regeln finde ich sehr wichtig. Aber dann muss auch mal durchgegriffen werden bzw. die Regeln verkündet. Wenn man stets macht, was man will und keiner ahndet es, muss man sich auch nicht wundern.

Warum Menschen unterschreiben

wegen dem Naturschutz und der Lärm- und Geruchsbelästigung der Anwohner

Weil man den Toepperseebereich nicht vermüllen darf.

Weil dort für alle Bürger es ein Erholungsgebiet sein und nicht vermüllt sein soll!

Anwohner, Rheinhauser Bürger sowie Flora und Fauna müssen geschützt werden.

A. Paschmann

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