Ab 01.03.2019 wird die Kurzparkzone in Berlin-Hermsdorf ausgeweitet. Sie soll die Verdrängung des Pendel-Verkehrs aus dem Berliner Umland bezwecken, die rund um den S-Bhf. Hermsdorf parken, um dann die öffentl. Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit zu nutzen. Außer Acht wird dabei gelassen, dass hier nicht nur die Pendler, sondern Hermsdorfer/-innen getroffen werden.

  1. Sind Anwohner in der Kurzparkzone nun verpflichtet sich einen Parkausweis zu holen
  2. Sind Hermsdorfer/-innen getroffen, die nicht in der Kurzparkzone wohnen und sich der Parkbereich der Pendler aus dem Umland nun hierher verlagert
  3. Ist es eine Einschränkung für Hermsdorfer/-innen, die zu weit vom S Bhf. Hermsdorf entfernt wohnen, um zu laufen und trotzdem die öffentl. Verkehrsmittel nutzen, um zur Arbeit zu kommen
  4. Sind die Angestellten der in der Parkzone liegenden Kitas und Schulen betroffen, die als "Nicht-Gewerbe" keinen Parkausweis beantragen können und damit einen erschwerten Weg zur Arbeit haben. Es liegen mind. 4 Kitas und 1 Schule in der Kurzparkzone.

Ich fordere daher die umgehende Abschaffung der Kurzparkzone in Berlin-Hermsdorf!

Es bestand schon vor der Ausweitung eine Kurzparkzone im Bereich der Einkaufsstraßen, welche Ihren Sinn zur Parkplatzentspannung auch erfüllte. Die Ausweitung ist eine feige und einfache Lösung vom Bezirksamt, um die Parkplatz-Situation für die direkten Anwohner am S-Bhf. Hermsdorf zu entschärfen, ohne dass brauchbare Lösungen geschaffen werden!

-Warum wird der B-Geltungsbereich der S-Bahn Tickets nicht bis Oranienburg ausgeweitet, sodass die Anwohner in den Randbereichen Berlins weniger Anreiz haben nach Berlin reinzufahren, um dort in die S-Bahn zu steigen? -Warum gibt es kein ausreichendes Netz aus Glienicke Nordbahn / Schildow und weiteren Orten an Bussen zu den Berliner S-Bahnhöfen? Offensichtlich besteht hier eine Lücke, sonst würden nicht so viele Anwohner für die paar Kilometer ins Auto steigen. Wann kommt der Kiezbus?

www.berlin.de/ba-reinickendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.785493.php

Begründung

Die Ausweitung der Kurzparkzone stellt eine unüberlegte Handlung vom Amt dar, welche wieder einmal dem Bürger zeigt, dass hier weder die Bedürfnisse der Bürger beachtet bzw. hinterfragt werden und es egal scheint, welche Konsequenzen dies für die Bürger hat.

Es wird immer von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Politik gesprochen. Für jemanden, der die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt, um zur Arbeit zu kommen, dazu noch die Kinder in die nicht fußläufig erreichbaren Kitas bringen muss, ist diese Kurzparkzone ein regelrechter „Arschtritt“. Dies ist nur ein Beispiel der betroffenen Hermsdorfer/-innen. Es gibt mit Sicherheit noch sehr viele andere Varianten, wo Hermsdorfer/-innen betroffen sind und sich gegen die Kurzparkzone aussprechen. Ich freue mich daher auf Ihre Unterstützung bei dieser Petition.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jeannine Gütz aus Berlin
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

Pro

Die Entscheidung für die Parkraumregelung auf Grundlage einer Umfrage der Anwohner zu treffen halte ich für Klientelpolitik. Selbstverständlich will niemand eine zugeparkte Straße vor der Tür. Genausowenig würden wohl die Nachbarn eines Flughafens wollen, dass geflogen wird. Im Fall Parkzone würde ich mir von der Politik erhoffen, zuerst Alternativen zu schaffen (mehr Busse, Parkhaus o.ä., bessere S-Bahn-Anbindung bis weiter draußen, ...) und nicht zuerst einzuschränken.

Contra

Ich halte die Parkraumregelung für richtig. Als Anwohner ist es zum unerträglich eine Masse an Autos jeden Morgen ertragen zu müssen, die sich rund um den S-Bahn-Hof bewegen. Weiterhin ist es dann unmöglich einen Parkplatz für das eigene Auto zu finden.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 13 Std.

    Weil ich als Anwohner jetzt einen kostenpflichtigen Parkausweis brauche. Weil meine Freunde und Familie jetzt nicht mehr in der Nähe parken können, wenn sie mich besuchen. Weil sich das Problem nur räumlich verschiebt, aber nicht gelöst ist. Weil es kontraproduktiv für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehr ist. Weil ich als direkter Anwohner des S Bahnhof nie Probleme hatte einen Parkplatz zu finden und ich die Begründung nicht nachvollziehen kann.

  • Berit Schwarz Glienicke

    vor 3 Tagen

    Weil ich Pendlerin bin und einen Anfahrtsweg von 3 KM zum Bahnhof Hermsdorf habe und nunmehr nicht mehr mit der Sbahn in die Stadt fahren kann. Ich muss künftig das Auto nehmen, da ich es an der Sbahn nicht mehr abstellen kann. Das kann doch nicht im Sinne des Klimaschutzes sein!

  • vor 3 Tagen

    Ich wohne direkt auf dem Hermsdorfer Damm. Wir bekommen keinen Anwohnerparkausweis, da wir in keiner der benannten Straßen wohnen. Jetzt parken die Pendler den gesamten Hermsdorfer Damm zu und wir müssen Kilometer parken um nach Hause zu kommen oder dürfen dann nur 2 Std Kinder Parkzone parken.

  • vor 5 Tagen

    Hier gibt es genug Parkplätze und ich finde es übertrieben, die Pendler aus Brandenburg oder aus den weiter entfernten Gegenden von Hermsdorf oder Frohnau davon abzuhalten, in der Nähe des S-Bahnhofs zu parken. Wir sind doch nicht in der Innenstadt. Die Situation hier kann damit überhaupt nicht damit verglichen werden. Auch tagsüber haben wir immer einen Parkplatz gefunden, dann eben mal 100 m weiter von unserem Gartentor entfernt! Ich finde es besser, die Pendler parken hier, als dass alle den kompletten Arbeitsweg mit dem Auto zurücklegen. Die Stadt ist scho voll genug. Und wenn schon Parkzone, dann müssten ausreichend P+R-Parklätze geschaffen werden!

  • vor 5 Tagen

    Weil ich hier anwohner bin und es mir wivhtig ist

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten.

Unterschreiben-Widget für die eigene Webseite

API (Schnittstelle)

/petition/online/abschaffung-der-kurzparkzone-berlin-hermsdorf/votes
Beschreibung
Anzahl der Unterschriften auf openPetition und gegebenenfalls externen Seiten.
HTTP-Methode
GET
Rückgabeformat
JSON