Abschaffung der Versicherungspflicht in Krankenkassen- alternativ die Verlängerung der 4 Wöchigen Karenzzeit auf 6 Wochen

Begründung

Durch die Versicherungspflicht,werden Menschen weiter in Armut getrieben. Als projektbezogen Angestellter(Filmschaffender) geht es oft um eine Überschreitung um 1 oder 2 Tage,wodurch dann ein ganzer Monat "freiwillige" Pflichtversicherung eintritt.Hat man jedoch keinen Anspruch auf ALG 1 und ist nicht bereit sich bei Jobcentern zu melden(aufgrund der Behandlung als hätte man nie im Leben gearbeitet,kommen in einer Zeit in der es eh schon knapp ist,schnell in finanzielle Schieflage.Somit wird unnötig Armut produziert. Mittlerweile hat sich viel in der deutschen Arbeitswelt verändert,dem durch deutsche Politiker nicht ansatzweise Rechnung getragen wird.So ist es für Filmschaffende nötig,zwischen den Projekten andere (meist freiberuflichen Tätigkeiten nachzugehen) um überhaupt überleben zu können.Sicherlich gibt es auch andere Bereiche in der deutschen Wirtschaft, bei denen Menschen nicht mehr von einem Job leben können.

Krankenkassen produzieren seit Jahren Überschüsse,diese drücken sich weder in der Reduzierung der prozentualen Bruttoabzüge aus noch in möglichen Kulanzregelungen bei Überschreitung der Karenzzeit aus.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christian Nagel aus Berlin
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Die Lösung darf nicht der Verzicht auf eine Krankenversicherung sein, sondern bezahlbare Beiträge! Denn was soll passieren, wenn der Nicht-Versicherte in der Zeit ohne KV z.B. einen Hirnschlag hat und im Koma liegt?!?! Soll man ihn dann mangels Versicherung sterben lassen? Ich bin als arbeitsloser Lehrer in einer vergleichbaren Lage wie der Petent. Ich bekomme Aushilfsverträge angeboten, die 400 Euro/Monat bringen. Da müsste ich aber 360 davon Krankenkassenbeitrag zahlen. Also lass ich es. Man muss von der Politik faire Beiträge für Schlecht-Verdiener und Gelegentlich-Arbeiter fordern!