Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
als Einstieg für diese Petition lesen Sie bitte zu allererst den folgenden Artikel:
http://m.spiegel.de/karriere/a-876868.html
Wenn Sie als Unterstützer diese Petition aufgerufen haben, wird Ihnen vermutlich, genau wie mir, beim Lesen dieses Artikels der Puls um ein vielfaches ansteigen!
In dem Artikel geht es also um die (im 21. Jahrhundert!) gängige Praxis, dass Arbeitnehmer, die konfessionslos sind, sich von ihrem Ehepartner scheiden lassen oder der Kirche nicht beitreten wollen, entweder arbeitslos werden oder einen Job gar nicht erst bekommen!
Darüberhinaus wird die gesamte Belegschaft eines Krankenhauses dazu gezwungen, sich christlich taufen zu lassen, wenn Sie ihren langjährigen Job nicht verlieren wollen.
Die meisten "kirchlich getragenen" Einrichtungen, wie Krankenhäuser oder Kindergärten, werden lediglich von diesen verwaltet, bezahlt jedoch meist zu 100 Prozent von Steuerzahlern aller Konfessionen.
Die deutschen staatlichen Gerichte sind offenbar voll auf der Seite der Kirche, wenn Arbeitnehmer nach einem Kirchenaustritt gekündigt werden, mit Verweis auf das "kirchliche Arbeitsrecht". Wie kann es sein dass z.B. ein Arzt, nach jahrelangem Medizinstudium in letzter Instanz an seiner konfessionsloslosigkeit scheitert?
Daher fordere ich ganz simpel die Abschaffung bzw. die staatliche Nichtanerkennung des kirchlichen Arbeitsrechts. Artikel 3 des Grundgesetzes genießt demgegenüber wohl mehr Anerkennung unter deutschen Arbeitnehmern.
Deshalb jetzt bitte: Petition unterschreiben!
Die Petition läuft ein ganzes Jahr und muss lediglich 50.000 Unterschriften erreichen. Anschließend wird sich der Bundestag damit befassen müssen, ob er will oder nicht.
Lasst uns das Mittelalter endlich hinter uns bringen und der Kirche Ihre Macht abnehmen.
Art. 3 Grundgesetz: (1) ... (2) ... (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.