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Bild zur Petition mit dem Thema: Abschaffung des Ponykarussells auf der Neuwieder Pfingstkirmes Abschaffung des Ponykarussells auf der Neuwieder Pfingstkirmes
Erfolg
  • Von: Yasmin Zeller mehr
  • An: Herr Oberbürgermeister Roth
  • Region: Neuwied mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Der Petition wurde entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 3.412 Unterstützende
    567 in Neuwied
    Sammlung abgeschlossen

Abschaffung des Ponykarussells auf der Neuwieder Pfingstkirmes

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roth, sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchte wir Sie im Namen aller Tierfreunde auffordern, das Ponykarussell auf der Neuwieder Pfingstkirmes einzustellen.

Begründung:

Wie jedes Jahr wird auch in diesem Jahr wieder das Ponykarussell auf der Pfingstkirmes in Neuwied sein. Eltern bezahlen ein paar Euro damit die pferdebegeisterte Kinder sich auf die Ponys setzen dürfen und ein paar Runden "reiten" können. Dass die Pferde stundenlang im Kreis gehen und so gut wie immer in der gleichen Richtung, teils bei brüternder Hitz ohne Abkühlung und bei starkem Lärm, ist traurige Realität. Die Zustände für die Tiere sind unwürdig. Nicht immer werden von den Betreibern die gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen eingehalten, die sowieso nicht ausreichend sind. Laut einer Studie der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. benötigten die Tiere mindestens alle vier Stunden eine einstündige Pause. Außerdem sei ein Richtungswechsel alle 30 Minuten zum Schutz der Gesundheit der Tiere unabdingbar. Durch die unnatürliche Bewegung im engen Kreis kommt es im Laufe der Zeit zu einer ungleichen Beanspruchung der Gelenke, Bänder und der Wirbelsäule, was Schäden im Bewegungsapparat zur Folge hat. Ausbinder können zu Verspannungen der Hals- und Rückenmuskulatur führen. Zusätzlich lösen Lärm und Menschenmassen bei Pferden und Ponys Stress aus. Die Stereotypie des Tätigkeitsmusters und die damit verbundene Reizarmut stellt für die Tiere außerdem eine zusätzliche psychische Belastung dar. Pferde sind Fluchttiere, sie können in Notsituationen nicht ihrem Instinkt im Ponykarussell folgen. Hinzu kommt auch noch, dass die Ponys so dicht an einander gebunden sind, dass sie die natürliche Distanz nicht einhalten können. In der freien Natur würden sie niemals so dicht aneinanderhängend laufen. Von Auslauf, sozialen Kontakten mit Artgenossen, einer Bezugsperson, grünen Wiesen und einem artgerechtem Leben können diese Tiere nur träumen. Hervorgehoben werden muss zudem, dass den Kindern durch das stupide Im-Kreis-Laufen der Ponys ein Bild vom Pferd vermittelt wird, das aus der Sicht des ethischen Tierschutzes heute nicht mehr zeitgemäß ist. Mittlerweile gibt es zahlreiche Reitställe in Neuwied und Umgebung die einen Ponyclub besitzen, wo Groß und Klein auf Ponys reiten können, die artgerecht behandelt werden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Neuwied, 14.04.2015 (aktiv bis 13.10.2015)


Neuigkeiten

Leider konnte ich selbst nicht an dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister Roth teilnehmen. Für mich übernahm das Gespräch Herr Wolf. Er verfasste folgenden Text, der uns zeigt, dass wir leider weiterkämpfen müssen, also bitte weiter Unterschriften sammeln. ...

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Debatte zur Petition

PRO: Genau - ab zum Pferdeschlachter mit den Gäulen; kann man lecker Pferdesalami draus machen. Kinder zu unterhalten ist ja auch ne üble sache, wenn man die Gäule zu wertvollen Fleischprodukten verwursten kann :) Karussele sind zu nix nütze - und bereichern ...

PRO: Die Ponys sollten nicht unter solchen Bedingungen laufen. Es ist reine Tierquälerei. Es muss verboten werden!

CONTRA: Was passiert mit den Tieren, wenn sie dort nicht mehr "genutzt" werden?

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Petitionsverlauf

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