Region: Bautzen
Welfare

Abschiebung von Mutter von drei Kindern, Großmutter von fünf Enkeln und Witwe nach Kasachstan stoppen

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Ausländerbehörde Bautzen
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  1. Launched 17/02/2020
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Meine Eltern, meine Schwestern und ich, Natalie Rukabert, sind als Spätaussiedler, gemäß Paragraf 7 Absatz 2 des Bundesvertriebenengesetzes, am 13.04.2014 nach Deutschland gekommen. Meine Eltern waren 34 Jahre verheiratet, bis mein Vater am 21.11.2018 verstorben ist.

Mein Vater, sowie wir Kinder, war deutscher Staatsbürger. Unsere Mutter besitzt als einzige die kasachische Staatsangehörigkeit und eine Aufenthaltserlaubnis, die bis zum 05.03.2020 befristet ist. Meine Mutter, Natalya Rukabert, geb. am 17.08.1962, hat von Anfang an Sprachkurse besucht und hatte einen Basisjob. Da das Visum bald ausläuft, hat sie der bisherige Arbeitgeber gekündigt. Wenn die Aufenthaltserlaubnis verlängert wird, bekommt sie ihren Job, laut Arbeitgeber, zurück.

Reason

Meine Schwestern haben genauso wie ich kleine Kinder. Viktoria und Elena haben jeweils zwei Töchter, ich habe einen Sohn. Unsere Kinder sind in Deutschland geboren und gehen in die Kita. Eine Trennung von der liebsten Oma wird den Kleinen sehr schwer fallen, da sie mit ihren Großeltern aufgewachsen sind und ihnen bereits der Tod ihres Großvaters schwer fiel.

Würde meine Mutter zurück nach Kasachstan abgeschoben werden, würde ihr das Einleben sehr schwer fallen, aufgrund vieler Verluste. In den sechs Jahren, die wir in Deutschland leben, haben wir Familienangehörige in Kasachstan verloren. Unsere Oma und zwei Onkel (mütterlicherseits) sind in dieser Zeit verstorben. Meine Mutter hat in Kasachstan keine Verwandtschaft und auch keine Unterkunftmöglichkeiten.

Vor der Auswanderung nach Deutschland haben wir alles verkauft, um die Tickets nach Deutschland zu bezahlen. In Deutschalnd haben meine Eltern überwiegend vom Arbeitslosengeld 2 gelebt, bedingt durch nicht ausreichende Sprachkenntnisse zu der Zeit. Somit hat meine Mutter keine Ersparnisse um sich in Kasachstan eine Unterkunft zu bezahlen. Sie wird gezwungen sein, dort auf der Straße zu leben, was ihr geringe bis gar keine Lebensqualität gewährleistet. In Kasachstan gibt es keine soziale Unterstützung für Obdachlose oder Arbeitslose.

Die angekündigte Abschiebung fällt allen schwer, vor allem aber meiner Mutter, wodurch sich ihre Stimmung immer mehr verschlechtert und zum Depressiven neigt. Der Gedanke, unsere Mutter nach Kasachstan alleine zu schicken, ist schrecklich und unvorstellbar, weil von den kasachischen Behörden leider keine Hilfe zu erwarten ist.

Ihre Familie, wir, leben hier in Deutschland. Wir möchten uns von unserer Mutter nicht trennen. Sie lebt für Ihre Kinder und Ihre Enkel.

Wir bitten Sie unser Anliegen nicht zu ignorieren. Bitte, helfen Sie uns!

Thank you for your support, Natalie Sell from Wilhelmshaven
Question to the initiator

News

Der Aufenthaltsstatus müsste längst in dauerhaft unbefristet geändert worden sein! Es ist unglaublich, welch zynisch unmenschliche Zustände in dieser Bananenrepublik herrschen!

Ich gehe davDon aus, dass sich Ihre Mutter mit diesem Basisjof nicht selbst unterhalten kann und zusätzlich Hartz 4 benötigt. Das wird auch zumindest ein Grund sein, warum die Aufenthaltgenehmigung nicht verlängert wird. Wie wär es, wenn Sie, die Famillienmitglieder, für den Unterhalt Ihrer Mutter aufkommen, nachdem sie mit den Kindern usw hilft. Ich bin sicher, sie kann bleiben wenn Sie eine Bürgschaft übernehmen.

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