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Bild zur Petition mit dem Thema: Abschiebung von Najib Mohammdy nach Afghanistan stoppen Abschiebung von Najib Mohammdy nach Afghanistan stoppen
  • Von: Flüchtlingspaten Dortmund e.V.
  • An: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, BAMF
  • Region: Nordrhein-Westfalen mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 2.717 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen.

Abschiebung von Najib Mohammdy nach Afghanistan stoppen

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Der afghanische Flüchtling (geb. 8.1992) hat am 18.03. 2017 die Ablehnung seines Asylgesuchs und die Androhung der Abschiebung vom BAMF erhalten. Aus Sicht der Flüchtlingspaten Dortmund. e.V. (siehe auch www.openpetition.de/petition/online/keine-abschiebungen-aus-nrw-nach-afghanistan) ist dieser Abschiebungsbescheid unrechtmäßig. Herr Mohammady ist im Herbst 2015, unmittelbar nach einer akuten Bedrohungssituation durch die Taliban mit seinem alten Vater (geb.1933) und der Familie seiner Schwester nach Deutschland geflohen, da die Taliban gedroht hatten, dass er und seine Familie weiterverfolgt würden. Er hat in Deutschland trotz der behördlichen Unterbindung seiner Teilnahme an Integrationskursen im Selbstlernverfahren den Kompetenzstandard B1 erreicht. Er hat sich nunmehr für die Teilnahme an dem vom Land NRW geförderten Projekt zu Integration und Ausbildung von Alten-/Krankenpflegern beworben, das in Kürze beginnen soll (Ausbildungsabschluss in Afghanistan: Abitur). Seinen schwer kranken Vater, den auf Grund seiner Krankheit ein Abschiebungsverbot schützt, pflegt er auch hier in Deutschland weiter. Seine Schwester und deren Familie haben bereits einen Aufenthaltsrecht bekommen. Herrn Mohammadys Lebensmöglichkeiten in Afghanistan sind auf ein Minimum gesunken (keine Familie vor Ort, Geschäft seines Vaters nicht mehr existent). Bei einer Abschiebung nach Afghanistan muss Herr Mohammady befürchten, von den Taliban getötet zu werden. Es scheint uns unmittelbar ersichtlich, dass hier alle Bedingungen für die Gewährung des Flüchtlingsschutzes gegeben sind. Der Abschiebungsbescheid ist augenscheinlich aufgrund der vom BAMF vertretenen Ideologie „Afghanistan ist ein sicheres Land“ und „jeder junge, männliche und ledige Asylbewerber stellt eine Gefährdung für die Bundesrepublik Deutschland dar“, erfolgt. Dem ist von vielen Seiten widersprochen worden (z.B. UNHCR, Bericht vom Dez. 2016). Dementsprechend haben auch einige Bundesländer (z.B. Schleswig-Holstein, Bremen) die Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan ausgesetzt. Die Flüchtlingspaten Dortmund e.V. bitten Sie deshalb sich der Abschiebung von Najibullah Mohammady zu widersetzen und sich dieser Petition anzuschließen. Das Land NRW und die Stadt Dortmund fordern wir auf ab sofort Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen!

Begründung:

Helfen Sie, diesen Fall von Abschiebung, der nicht nur das Leben des Betroffenen, sondern auch die Unantastbarkeit des deutschen Asylrechts gefährdet, zu verhindern! Bei einer Abschiebung nach Afghanistan muss Herr Mohammady befürchten, von den Taliban getötet zu werden. Anlass der Flucht war eine konkrete Auseinandersetzung mit Taliban, in der sie weitere Verfolgung androhten. Die Anerkennung des Asylsrecht würde sein Leben schützen. Der schwer kranke, alte Vater braucht die Hilfe seines Sohnes um hier in Deutschland weiter zu existieren. N. Mohammady hat auf eigene Intiative seine Integration weit voran gebracht. Solche jungen Menschen braucht Deutschland! Es muss verhindert werden, dass er in Abschiebehaft nach Berlin gebracht wird.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dortmund, 23.03.2017 (aktiv bis 22.05.2017)


Neuigkeiten

Die neue Nachricht aus Afghanistan, dass ein junger, erst vor kurzem abgeschobener Mann dort getötet wurde, hat uns noch entschlossener gemacht alles zu tun, damit Najib dies nicht passiert! Najib selbst tut alles dafür, dass das Gericht die Abschiebungssandohung ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Abschiebung in das Kriegsland Afghanistan ist genauso vorsätzlicher Mord, wie über den Kudamm mit 150 km/h zu rasen - wofür die Täter kürzlich mit lebenslanger Haft bestraft wurden.

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument



Petitionsverlauf

Unterstützer Betroffenheit