region: Sachsen-Anhalt
Animal rights

Absetzung des Vorsitzenden des NABU Kreisverbandes Stendal, Herrn Dr. Peter Neuhäuser

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Naturschutzbund Deutschland Kreisverband Stendal
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Unter Verantwortung des amtierenden Vorsitzenden des NABU Kreisverbandes Stendal e.V., Herr Dr. Peter Neuhäuser, stand eine Herde von Koniks und Heck-Rindern (vom NABU auch "Wildtiere" benannt), die am Bucher Brack - Deichvorland der Elbe - weideten.

Zum Elbhochwasser 2013 scheiterte die Evakuierung der Tiere, so dass ca. 20 Koniks und 25 Rinder ertranken.

Aus diesem Grund fordern wir eine Absetzung des Herrn Dr. Neuhäuser aus allen leitenden Funktionen, da dieser nachgewiesen hat, dass er den Anforderungen des Natur- und TIERschutzes nicht gerecht werden kann.

Reason

Ein Evakuierungsplan für die im Deichvorland gehaltenen Tiere wurde auf Forderung der Behörden durch den NABU erstellt.

Kati Erlecke, Außenstellenleiterin des Wasser- und Schifffahrts-Amtes in Tangermünde, bezeichnete diesen jedoch bereits im Mai 2011 als "nicht realisierbar ". Bezüglich einer Evakuierung mit einer Fähre sagte sie: "Hier ist das im Hochwasserfall so nicht möglich." Man könne hier bei Hochwasser nirgends anlegen, es gebe keine vernünftige Zufahrt, zudem seien es die Tiere nicht gewohnt, transportiert zu werden.

Flussbereichsleiter Reinhard Kürschner forderte, "dass tatsächlich ein realisierbarer Evakuierungsplan vorgelegt" werde. Dies erfolgte allerdings genau so wenig, wie ein Test der Evakuierung unter Praxisbedingungen, oder die geforderte Entfernung der festen (strittig: Stachel-)Drahtzäune.

Bereits zum Winterhochwasser der Elbe 2011 stand die Herde, eng von Wasser umgeben, konnten aber noch überleben. Evakuierungsversuche unterblieben damals vollständig.

Dr. Neuhäuser selbst bezeichnete die "wilden" - also nicht auf Menschen konditionierten - Tiere als „schwierig bis unmöglich“ evakuierbar.

Unter diesen Bedingungen hätte die Herde niemals im Deichvorland und potenziellen Überflutungsgebiet gehalten werden dürfen!

So erwies sich die Situation zum Hochwasser im Juni 2013 dann auch als tatsächlich nicht beherrschbar, alle Evakuierungsversuche scheiterten: Die in (Stachel-)Drahtkoppeln eingeschlossenen Tiere schrien über Stunden, bevor sie jämmerlich verendeten.

Mutmaßlich wurde 2013 wiederum darauf gehofft, dass ohne bzw. trotz missglückter Evakuierung schon alles "gut" gehen würde und damit wertvolle Zeit verschenkt. Dazu zumindest passen die Aussagen einer durch den NABU beauftragten Anwaltskanzlei, die am 06.06.13 - 3 Tage vor dem Höchststand - verkündete: " … ist ein unbeschadetes Überleben der Weidetiere (sei) sehr realistisch …“ "... Eine zwingende Notwendigkeit ... (zum Abtransport der Tiere) … ergibt sich nach unserer Auffassung … nicht.“

Als Halter und Verantwortlicher hätte Dr. Neuhäuser - spätestens nach der bereits kritischen Situation 2011 - die Gefahr erkennen und die Tiere in sichere Gebiete umsetzen müssen.

Mittlerweile wurden mehrere Strafanzeigen gegen Dr. Neuhäuser gestellt, u.a. vom Landkreis Jerichower Land, in dessen Bereich der Bucher Brack liegt. Die Verfahren laufen.

Ein durch Spenden und Steuergelder finanzierter Verein wie der NABU, der – berechtigt! - Tierelend anderen Ortes anprangert und dagegen angeht, kann es sich nicht leisten, ein Mitglied, welches offensichtlich das Elend und den Tod ihm anvertrauter Tiere fahrlässig in Kauf nimmt, weiter im Amt zu halten.

Deshalb fordern wir die umgehende Absetzung bzw. Abwahl von Herrn Dr. Neuhäuser aus allen seinen Ämtern und Funktionen!

Weiteres/Aktuelles ist nachzulesen unter nabu-tiere-info.webnode.com/

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