Keine Repressalien gegen protestierende Flüchtlinge, Abschaffung der Residenzpflicht, schnellere Bearbeitung der Asylanträge, schnellere Erlangung der Arbeitserlaubnis

Begründung

Ich sende Ihnen diesen offenen Brief, weil ich einige Fragen an Sie habe:

Ungeachtet meiner politischen Aktivität (ich schreibe Ihnen als einfacher Bürger dieses Landes) bin ich Bürger der BRD und Bürger mit Wohnsitz in Bayern. Daher frage ich Sie nach Ihrem Verständnis Ihres Amtes als Sozialministerin, Innenminister. Sie vertreten als in Ihrem jeweiligen Amt das Volk, also die Bürger dieses Landes! Ich schäme mich aber für Ihr Verhalten!

Woher nehmen Sie die Berechtigung so gegen die Menschenrechtskonvention, gegen deutsche Gesetze und den gesunden Menschenverstand zu verstoßen?

Haben Sie wirklich, wie von einigen „Verschwöhrungstheoritikern“ vermutet, nur noch Ihre eigenen Interessen und die Ihrer bezahlenden Lobbyisten im Sinn?

Haben sie vergessen, warum es in diesem Land ein sehr liberales Flüchtlingsrecht gab?

Ist Ihnen bewusst, warum diese Menschen in die Situation gerieten nach Deutschland zu kommen?

Sehen Sie die Zusammenhänge?

Wenn ja, warum tun sie nichts gegen die Ursachen?

Wo sehen Sie die Rechtfertigung im christlichen Glauben, bzw. wo sehen Sie, Herr Ude, die Rechtfertigung in der Tradition Ihrer Partei und wo ist Ihr Verhalten sozial?

Sehen Sie keinen Zusammenhang zwischen der Politik und den Auswirkungen auf die Menschen in ganz Europa? (sollte dies zutreffen, was befähigt Sie dann, vermeintlich, Politik zu machen?)

Ihre in der Presse hervorgekehrten Ausreden sind nur vorgeschobene Argumente! Ich unterstelle Ihnen mitnichten, dass Sie Angst haben, so eine verzweifelte Aktion könne Auswirkungen wie die auf dem Gezim Platz zeitigen, aber eine ähnlich gelagerte Annahme drängt sich dem politisch interessierten Beobachter auf. Zumal Sie mit einem Überangebot von Polizeieinsatzkräften „den Flüchtlingen zu Hilfe eilten“.

Als Bürger habe ich keine Forderungen an Sie zu stellen (Sie sind so weit weg), aber ich gebe zu bedenken, dass Sie, in Ihrem jeweiligen Amt, als die Vertreter von allen Bürgern fungieren und als solche auch die Außenwirkung und die Folgen zu bedenken haben. Es steht mir nicht an Ihnen Vorschläge, oder Ratschläge zu erteilen, aber ich und viele Andere denken, Menschlichkeit sollte ein wichtiger Leitfaden unserer Politiker sein!

In so fern bin ich zu tiefst enttäuscht und erwarte eine nachvollziehbare Rechtfertigung von Ihnen! Ich werde dieses Schreiben an alle erreichbaren Stellen senden, Zeitungen, Internetseiten etc., in der Hoffnung zumindest einen winzigen Teil zu dem menschlichen Antlitz dieses Staates beizutragen. In meinem und unserem Namen haben Sie auf jeden Fall nicht gehandelt!

Jürgen Bernhard Barthel

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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die deutschen Steuerzahlen können unmöglich allen Kriegsflüchtlingen im eigenen Land helfen!! Die Kapazitäten sind hier bereits voll ausgeschöpft!! Schluss jetzt mit dem ständigen Zustrom!! Ich sehe eine Gefahr für unsere Demokratie und unser Wertesystem!!

Contra

Helfen ja, bleiben nein.