Mehr Mitsprache der aufnehmenden Gemeinden bei der Verfahren zum Bleiberecht! --> Mehr Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen: Unser Beispiel aus Neunkirchen und was nun?

--> Wir suchen den Austausch, bessere Wege und Lösungen, Kontakte zur Hilfe in Albanien.

Begründung

Unfassbar!Unglaublich! Nicht in meinem Namen!

  1. Juni 2016, 5 Uhr morgens, Flüchtlingsunterkunft Bamberg Hart klopft es an der unverschließbaren Türe des kleinen Zimmers, in dem die 5-köpfige Familie schläft. Polizisten betreten das Zimmer. Kommando: "Fünf Minuten Zeit! Jeder einen Koffer! Handys in den Koffer!" Danach werden die fünf Personen abgeführt. Es sind keine Menschen, die sich irgendetwas zu Schulden kommen hatten lassen, sondern ein albanisches Ehepaar mit ihren drei Kindern. 2015 schickte man sie nach ihrer Registrierung in Zirndorf nach Neunkirchen am Brand und dort trafen sie Menschen, die ihnen halfen. Elsa (5 Jahre) besuchte begeistert den evangelischen Kindergarten und fand viele Freunde, Angelino (13 Jahre) und Genardo (16 Jahre) lernten in der Mittelschule und konnten sich schnell gut mit ihren Mitschülern und den Fußballfreunden verständigen und dem Unterricht gut folgen. Für die junge Mutter lief seit November 2015 eine Aktion, um Unterstützung für ihre dringend nötige Operation der beiden Hüften zu ermöglichen. Am 11. Juli 2016 hätte diese nun endlich stattfinden sollen.

Trotz eines laufenden Einspruchs und der anstehende Operation der Mutter, schob man die Familie, die freiwillig von Neunkirchen nach Bamberg gegangen waren, am vergangenen Dienstag auf so unglaubliche Art und Weise ab. Die Kindergartenfreunde wollten Elsa in dieser Woche besuchen und brauchen nun Erklärungen, die Mutter hatte in der Hektik ihre Schmerzmedikamente vergessen und durchlebt nun psychisch und physisch sehr schmerzhafte Tage.

Jeder, der nur etwas Mitgefühl hat, wird diesen unmenschlichen Umgang mit Migranten, die sich nichts zu Schulden kommen ließen, ablehnen.

Als Bayerische Bürgerin / Bayerischer Bürger ist es mir unbegreiflich, dass in unserem wunderbaren Freistaat so mit unbescholtenen Menschen umgegangen wird / werden darf. Die Staatsbeamten, die dies zu verantworten haben, handeln nicht in unserem Sinne.

Wir hätten die 5 gerne weiterhin bei uns in Neunkirchen am Brand! Wir erwarten mehr Menschlichkeit!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Renate und Daniela Hanauer aus Neunkirchen am Brand
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Contra

Laut Gesetz gibt es die sehr wohl. Wenn Sie das anders sehen, gibt es in unserem Rechtsstaat definierte Wege wie diese Gesetze auf demokratischem Wege geändert werden können. Diese Wege stehen Ihnen alle frei! Warum stellen Sie dann keine Petition ein um diese Gesetze zu ändern? Stattdessen nur für diesen Einzelfall? Das kann nichts an den Gesetzen ändern, und so wird jeder weitere Fall auch wieder eine Straftat darstellen...