Region: Berlin
Environment

Altglastonne retten – Dreckecken vermeiden

Petition is directed to
Senatorin Regine Günther (Grüne)
1.920 Supporters
38% achieved 5.000 for collection target
  1. Launched 17/01/2020
  2. Collection yet 3 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die bewährten Altglastonnen verschwinden aus vielen Innenhöfen. Der Ersatz ist ein Desaster: die öffentlichen Altglascontainer am Straßenrand sind häufig Dreckecken. Gleichzeitig sinkt die Sammelquote. Wir unterschreiben für die Rückkehr der Altglastonne, für mehr Sauberkeit und besseren Umwelt- und Klimaschutz!

Die Senatsentscheidung steigert Kosten!

Am Ende landet weniger Glas in den Altglascontainern – und der Aufwand sowie die Kosten für das Recycling des Restmülls steigt. Damit wäre nun wirklich niemandem geholfen: [1]

Die Senatsentscheidung ist Schikane!

Schikane für alle Menschen, die weniger mobil sind. Der Weg zur nächsten Sammelstelle ist oft zu weit fürs Flaschentragen. Es gibt bereits einen Brandbrief von betroffenen Rentnern: [2]

Die Senatsentscheidung ist ein umweltpolitisches Desaster!

In den drei Pilotbezirken, in denen die Altglastonnen vor fünf Jahren verschwunden sind, sammelte die Müllabfuhr im Schnitt 20 Prozent weniger Altglas ein. Es landete stattdessen im Restmüll des Mietshauses: [3]

Die Senatsentscheidung verschandelt das Stadtbild!

Die “Iglus” werden eher als Dreck-Ecken wahrgenommen und verkommen teilweise zu Müllabladeplätzen. Schön ist das nicht. [4]

Es wird versucht uns weiszumachen, dass diese Maßnahme nötig sei, da die Altglasqualität zu gering sei. In Wahrheit kostet die Trennung hinterher einfach mehr, es geht nur um die Kostenersparnis bei der Abholung - auf Kosten der Bürger. Und wenn der Berliner Senat den Umwelt- und Klimaschutz so ernst nehmen würde wie er gerne behauptet, wären die Altglastonnen noch in allen Höfen der Berliner Haushalte. Der gescheiterte Modellversuch in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick und Lichtenberg hat gezeigt, dass mit der Aufstellung von hunderten Depotcontainern, die eher als Orte der Vermüllung wahrgenommen werden statt als Sammelpunkte für Altglas, im Durchschnitt 20 Prozent weniger Altglas eingesammelt werden konnte. Umweltpolitisch ein Desaster.

Wir dagegen wollen die seit Jahrzehnten bewährte und verbraucherfreundliche haushaltsnahe Altglassammlung erhalten, um die Recyclingquoten zu erhöhen und den Menschen das unkomplizierte umweltgerechte Verhalten zu ermöglichen. Sorgfältiges Recyceln von Altglas dient dem Klimaschutz ganz konkret. Jedoch erschwert der Senat mit der unverständlichen Umstellung der Altglassammlung dies erheblich. Besonders ältere und bewegungseingeschränkte Menschen schätzen die haushaltsnahe Altglasentsorgung.

Die Altglastonnen aus den Bezirken Spandau, Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf, Reinickendorf, Mitte, Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln wurden seit Sommer 2019 kontinuierlich eingezogen. Dies erhöht die Zahl der Betroffenen deutlich.

Berlins Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) und damit der Berliner Senat widersetzen sich damit eindeutigen Parlamentsbeschlüssen. Mit dieser Art der Politik wird Vertrauen verspielt. Dies können und wollen wir nicht stillschweigend akzeptieren.

Reason

Die Abschaffung der Altglastonne auf den Hinterhöfen Berlins führt dazu, dass zahlreiche leere Flaschen und Gläser im Restmüll landen. Hier kommt das (energie-) aufwendig produzierte Glas mit in die Verbrennung und kann nicht mehr recycelt werden. Dies ist umso bedauerlicher, weil Glas zu 100 Prozent recycelbar ist und durch die Verbrennung unwiederbringlich verloren geht. Dies bedeutet: Jede Tonne Altglas, die weniger eingesammelt und verwertet wird, belastet unser Klima zusätzlich. Das Abgeordnetenhaus hat mehrmals bekräftigt, dass es die haushaltsnahe Altglassammlung erhalten will. Dies wünschen sich auch viele Bürgerinnen und Bürger.

Dass die grüne Senatorin Regine Günther mit dem Dualen System eine Vereinbarung zur weitgehenden Abschaffung der Tonnen getroffen hat, ist eine klare Missachtung des Bürgerwillens.

Setzen Sie jetzt mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen die gescheiterte Politik der Umweltsenatorin und des Senats! Unterschreiben Sie die Petition!

[1] www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/die-abschaffung-der-altglastonnen-bringt-probleme

[2] www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article228016957/Altglascontainer-Rentner-muessen-Flaschen-in-andere-Kieze-schleppen.html

[3] www.bz-berlin.de/berlin/senat-klaut-uns-die-altglas-tonnen-vom-hof

[4] www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/01/glascontainer-ueberfuellt-bsr-berlin-recycling.html

Thank you for your support, CDU-Fraktion Berlin from Berlin
Question to the initiator

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News

  • Wir haben ein Video zur Thematik mit unserem Sprecher für Umweltpolitik gemacht. Danny Freymark fasst zusammen, warum wir die Altglastonnen in den Innenhöfen retten müssen.

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    vielen Dank für Ihre Unterschrift zur Rettung der Altglastonne!

    Unsere gemeinsame Petition ist erfolgreich angelaufen. Bitte unterstützen Sie die Aktion auch weiterhin.

    Was können Sie tun?

    1. Schreiben Sie 10 Freunden oder Bekannten eine WhatsApp-Nachricht, SMS oder E-Mail. Senden Sie ihnen auch den Unterschriftenbogen zu:

    Hallo [Name einfügen],

    ich unterstütze die Petition www.altglastonne-retten.de, weil die Altglas-Rückgabe den Berlinern immer schwerer gemacht wird!
    Wer sein Glas loswerden will, muss längere Wege zu den Iglus am Straßenrand in Kauf nehmen. Und die vermüllen leider oft zum Schandfleck.
    Bitte unterschreibe auch Du die Petition: für die Rückkehr der Altglastonne, für mehr Sauberkeit... further

Die Entfernung der Altglastonnen ist für Alte, Kranke und Behinderte, die nun hunderte Meter zu öffentlichen Entsorgungstonnen gehen müssen, furchtbar. Glas wird nun wieder ungetrennt im Hausmüll entsorgt! oder völlig wild entsorgt. Viele Bürger werden wieder Glas sammeln und mit den schweren Taschen mit dem Privat-Pkw zum Glascontainer fahren.

Aus der Ferne betrachtet erscheint mir diese Diskussion ziemlich kleinkariert. In fast allen Grossstädten sind nur Iglus vorhanden. Hier sollte sich die CDU Berlin an die Vorschläge von Ole von Brust erinnern .Nicht nur klientelpolitisch denken.

Why people sign

  • 23 hours ago

    Ich unterstütze damit Frau C. Seibeld

  • 1 day ago

    Unsere vorhandenen gemeinsamen Container für 6 Häuser sollen erhalten bleiben. Andernfalls entstehen wieder zusätzliche Wege oder sogar Autofahrten

  • 2 days ago

    Alltagsbeschwerniss, Erkrankungsfall, Lebensalter, körperl. Beeinträchtigung/Behinderung

  • 3 days ago

    Ja

  • 4 days ago

    Es werden sonst wieder mehr Flaschen im normalen Müll landen.

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