Die aktuelle und auch die geplante Gesetzgebung unterstützt den Missbrauch von Leiharbeitern.

Man wird gezwungen, für "Hungerlöhne" zu arbeiten, hat keine Sicherheit, das Unternehmerische Risiko des Personaldienstleisters wird vom Arbeitnehmer getragen.

Mein Arbeitgeber verdient etwa 100%, berechnet auf meinem Bruttolohn.

Die Arbeitsverträge täuschen eine 35 Stundenwoche vor, vereinbarte Überstundenzuschläge werden jedoch erst ab der 41. Wochenstunde bezahlt. Mehrfach-Zuschläge werden nicht geleistet.

Gerade aktuell bei VW sieht man, dass die in nächster Zeit geplanten Einsparungen, hauptsächlich von den Leiharbeitern getragen werden sollen.

Meiner Meinung nach müsste gesetzlich geregelt werden, dass Leiharbeit eklatant teurer ist, als die Arbeit der Festangestellten. Der Leiharbeiter muss deutlich höher entlohnt werden, als der Festangestellte. Die Gewinnmarge der Personaldienstleister muss auf ein vernünftiges Maß begrenzt werden.

Begründung

Trotz gut laufender Wirtschaft und sinkender Arbeitslosigkeit, steigt die Armut.

Eine der Hauptursachen ist der Missbrauch der Leiharbeit.

Leiharbeiter werden systematisch "kurzgehalten". Facharbeitern werden Löhne gezahlt, die unterhalb der Entlohnung von ungelernten Hilfsarbeitern in der Industrie liegen.

Gerade ältere (45+) werden aus Festarbeitsstellen in die Zeitarbeit "abgeschoben".

Durch die schlechte Bezahlung sinkt sofort ihr späterer Rentenanspruch.

Eigene Rücklagen können nicht gebildet werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christoph Schleutermann aus Wipperfürth
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