• Von: de Leeuw van Weenen mehr
  • An: Parlament
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 10 Unterstützer
    10 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Änderung der verpflichtenden Strahlenschutzkurse für Mediziner

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Ich plädiere für die Abschaffung der Strahlenschutzkurse für Mediziner und die Abschaffung der ganztägigen Aktualisierungskurse.
Ich plädiere für 2-jährige Pflichtveranstaltungen von maximal einer Stunde.

Begründung:

Alle Grundlagen der radiologischen Diagnostik und des Strahlenschutzes werden im Studium der Medizin und in der klinischen Ausbildung vermittelt und geprüft. Jeder Mediziner ordnet radiologische Untersuchungen nur nach Absprache mit anderen Kollegen und/oder Radiologen an. Es ist dem Mediziner ureigen, dem Schutz und der Gesundheit der Patienten, der Kollegen und sich selber gegenüber verpflichtet zu sein.
Der verlangte Stahlenschutzkurs unterstellt daher implizit eine unzureichende Ausbildung der Mediziner im Studium und eine gewissenlose Anwendung radiologischer Diagnostik.

Eine zusätzliche Unterweisung wie derzeit angewendet ist nicht notwendig. Der zeitliche Aufwand ist mit der höchste von allen Pflichtveranstaltungen (mind. 2 Arbeitstage), die Kosten meistens auch (ca 400EUR) und der medizinisch höhere Nutzen durch den Mehraufwand an Zeit und Geld ist fraglich, zumal die Inhalte großteils das klinische Arbeiten nicht betreffen. Das liegt daran, daß die verpflichtende lange Unterrichtszeit zu lange für die relevanten Inhalte ist und somit Zeit mit irrelevantem Material gefüllt wird.
Ähnlich verhält es sich mit den "Aktualisierungskursen", die alle fünf Jahre einen Arbeitstag füllen. Auch hier steht der zeitliche Aufwand dem klinschen Mehrwert in keinem suffizienten Verhältnis gegenüber und wird mit viel nebensächlichem Ballast gefüllt.

Nur regelmäßiges Wiederholen verhilft zu einer guten Anwendung. Insofern sollten die Aktualisierungskurse regelmäßig (alle 2 Jahre) und mit einer Zeitbeschränkung von max 1 Stunde verpflichtend sein. Das würde auch bei den in Konkurrenz stehenden Dozenten zu einer Positiv-Auswahl führen und somit letztlich dem Patienten und dem Personal dienen.

Zudem erscheint die momentane Praxis mehr dem ökonomischen Interesse des Veranstalters zu dienen und scheint eine sichere Einnahmequelle der Dozenten zu sein.

Eine effiziente Gestaltung ist somit nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern auch ethisch notwendig.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Isselburg, 14.03.2015 (aktiv bis 13.09.2015)


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PRO: Wenn diese Kurse nicht so teuer wären - Hotel- und Fahrtkosten kommen noch dazu - hätte ich sie wohl besucht. Fragt sich, warum im Studium und danach so viel davon verlangt wird, wenn nur diese Kurse es Dir erlauben, damit Geld zu verdienen. Vermutlich, ...

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